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Guardian
29.04.2009, 20:13
D'Boys/Kalash RK-02

http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=173
Der Karton


Das AKS-74N Sturmgewehr ist der Ableger der AK-74, der für spezialisierte, mobile Verbände wie Fallschirmjäger und Marineinfanterie gedacht ist.
Der Hauptunterschied zu einem normalen AK-74 Sturmgewehr besteht darin, dass der Hinterschaft gegen einen nach links faltbaren getauscht wird und natürlich die nötigen Arretierungsmechanismen sind integriert. Da es sich um eine "N" Ausführung handelt ist auch eine Optikschiene am linken Gehäuserand verbaut.

Das Original:
* Kaliber: 5,45 x 39 mm
* Funktionsweise: Gasdrucklader mit gehäusefestem Lauf, Drehkopf-Verschluss
* Gesamtlänge: 690 mm / 943 mm
* Gewicht: 3,30 kg (ohne Magazin)
* Lauflänge: 415 mm
* Lauftyp: gezogener Lauf, vier Züge, Rechtsdrall
* Drallänge: 196 mm
* Magazin: 30 Schuss fassendes, gebogenes Magazin (Standardmagazin)
* Feuerrate / Kadenz: circa 600 Schuss / Minute
* Mündungsgeschwindigkeit der Projektile: ~ 900 m/s
* Visierung: Korn mit Schutzbacken, Schiebevisier 100 m bis 1.000 m
* Visierlinie: 380 mm
* effektive Schussweite: 500 m
* Feuereinstellungen: Gesichert / Einzel- / Dauerfeuer

Die (S)AEG:
* Kaliber: 6mm BB
* Funktionsweise: (S)AEG (Version 3 GB)
* Gesamtlänge: 710 mm / 943 mm
* Gewicht: ca. 3,13 kg (ohne Magazin)
* Lauflänge: 502mm
* Lauftyp: Glattlauf
* Drallänge: -
* Magazin: Milsim-Mags, LowCaps, MidCaps, HighCaps, Drum Mags.. was es nich alles gibt
* Feuerrate / Kadenz: (S)AEG sagt alles
* Mündungsgeschwindigkeit der Projektile: ~ 370fps (wurde mir so zugetragen)
* Visierung: Korn mit Schutzbacken, Schiebevisier 100 m bis 1.000 m
* Visierlinie: 380 mm
* effektive Schussweite: irgendwo um 30-40 m bei Windstille
* Feuereinstellungen: Gesichert / Einzel- / Einzelfeuer (da SAEG)

Beweggründe:Ich brauchte ohnehin irgendwann eine AK also warum nich die Chance nutzen und bei BEGADI eine AK ordern? Gesagt getan und umgesehen. Eine 47er oder AKM sollte es nicht werden, wenn dann ein 74er oder 1XXer am besten mit Klappschaft. Da wurde die Auswahl fix sehr eng. Und zu meiner Zufriedenheit blieb eine Kalash AKS-74N (http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php/cPath/53_193_194_321/products_id/4606) übrig.
Zum einen habe ich darüber nichts schlechtes gehört, zum anderen ist es ein VFC Clon und die Chinaklone von DBoy sollen eh immer besser werden, also ab dafür!

Ankunft und Ersteindruck:
Nachdem ich Freitag endlich wieder daheim war, erwartete mich das Packet von Begadi, voller Vorfreude musste es natürlich gleich aufgerupft werden, noch bevor ich überhaupt richtig da war^^ Angenehm fiel mir auf, dass das Packet Gewicht hatte und das gefällt. Als ich dann endlich das Gewehr erblickte war ich hin und weg, denn es sah gut aus! Schön schwarz, auch wenn es als "Plum" sprich Pflaume deklariert ist. Beim Anfassen merkte ich die angenehme Kühle des Metalls aber auch, dass das Oberflächenfinish gewöhnungsbedürftig ist, denn es ist strukturiert wie man es idR. von "griffigem" Plaste kennt, aber dennoch ist sogar auf vereinzelten Realsteel AKs zu finden z.B. vom Bulgarischen Hersteller Arsenal.

http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=172
Offen^^

Der zweite Blick:
Überrascht bin ich, dass wie bei einer echten AK im Kornträger ein Federstift sitzt, der den auffälligen MFD fixiert. Selbiger besitzt 2 O-Ringe die wohl verhindern sollen, dass sich der MFD festfrisst am Lauf.
Leider findet sich hier auch etwas negatives, so lässt sich das Korn um 1-2mm von Links nach Rechts bewegen. Zum einen stört es das Gesammtbild und zum anderen kann es das Visieren über größere Distanzen ruinieren, was bei den AS typischen Distanzen, weniger ins Gewicht fällt wie bei einer echten AK aber immernoch nerft. Abhilfe hatein wenig Isoband gebracht, das ich über das Loch des Zylinders im Kornträger geklebt habe. Die Entahme ist bei ausgedrehtem Korn möglich. Wenn man nun das Korn wieder einschraubt, dann klemmt und sich das Isoband dergestalt, dass das Korn nur noch schwer verschiebbar ist und zumindest nicht von selbst wandert.
Der Putzstock unter dem Lauf ist eine sehr exakte Nachbildung wie mir mein Vater versichert, der selbst das Gewinde für die Reinigungsbürste besitzt, die leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Eine Bürste aus dem NVA Reinigungsgerät passt dennoch nicht.
Der Lauf hat aussen eine leichte Lamellenartige Oberfläche, was dem Vorbild entspricht, und einen Kratzer. Naja so was macht die Sache ja nur interessanter, oder?
Als nächstes Kommt mein Lieblingsbauteil: der Bajonettwarze! Da meine neuen AK74 Bajonette aus DDR Fertigung und das Neue Modell noch nich da waren erstmal das vom G36 genommen, das bis auf den erweiterten Ring ja ein AK-74 Bajonett aus DDR Fertigung ist. aufgesteckt und.. ja es sitzt in der richtigen Position, aber ab ging es nur mit Müh und Not, denn die Warze sit etwas zu lang. Nichts was sich nicht mit Hilfe einer Feile korrigieren lässt.
-Nachtrag: Das Bajonett, neuer Art passt ohne mucken auf die Vorrichtung und sitzt bombenfest, lässt sich aber leicht wieder entfernen.

Weiter geht es zum Handschutz, auch er lässt sich wie das Original abnehmen, indem man erst den Hebel rechts hinter dem oberen Handschutz betätigt um ihn nach oben heraus zu schwenken. Danach legt man vorne rechts einen kleinen hebel um, schiebt das Endstück etwas vor und zieht den unteren Handschutz ab. Alles natürlich bei entnommenem Akku und Putzstock. Der Handschutz lässt sich zwar bewegen aber ich würde es nicht als störendes Wackeln bezeichnen. Es ist auch möglich Originalteile zu verbauen, wenn man sie denn ein wenig befeilt.
Die Visierung setzt die angenehmen Eindrücke weiter fort, sie ist leicht verstellbar, indem man den rechten Pin eindrückt und die Markierungen sind sauber aufgemalt.
Es ist auch möglich ein originales Nachtvisier zu montieren, nur kratzt sich das schnell in die Farbe ein und das teil der Kimme wackelt, nach der Montage ohne ende. Abstellen kann man das indem man ein wenig Isoband in schwarz einrollt und drunterlegt bevor man das Teil montiert.

Kommen wir zum Gehäuseoberteil es besitzt ca 2-3mm Spiel vor und ist spürbar, wenn man dran ruckelt hat man das Gefühl, dass er gleich abfällt, nach einiger Zeit kann man sich dran gewöhnen, eventuell. Gleiches gilt leider auch für den Verschluss, welcher noch mehr Spiel zu haben scheint und dann und wann hakt.
Beim betätigen des Knopfes, das das Gehäuseoberteil hält muss man aber zuweilen aufpassen, damit der nicht aus der Führung springt. Man kann den Eingesetzten Akku an mehreren Stellen leicht durchschimmern sehen, wenn man genau hinsieht daher ist für diejenigen, die es stört das einfärben des Akkus pflicht.
Kommen wir zum Feuerwahlhebel, der sich auf der rechten Seite befindet, er gleitet von Sicher über Dauerfeuer auf Einzelfeuer, ohne mucken, was beim Original nicht so einfach geht, aber immerhin rastet er ganz passabel ein. Die typischen Spuren, die er mit der Zeit hinterlässt zeichnen sich schnell ab brauchen aber ihre ganze Weile, bis sie sich zum blanken Metall durchgearbeitet haben.

Auf der Linken Seite befindet sich die Schiene zur aufnahme der zusätzlichen Optischen Visiereinrichtung. Mehr, als "sie sitzt Bombenfest" kann ich aber zZt nicht sagen.
-Nachtrag: mit einem Imbusschlüssel, kann man bei bedarf die verschraubung nachziehen. Meine hatte sich mittlerweile gelockert.

Kommen wir zum Klappschaft, er sitzt üerraschend fest in beiden Positionen und hat nur minimales Spiel in der ausgeklappten Position. Das Material scheint soweit auch stabil genug zu sein um ein par Stöße zu verzeihen. Die Riemenöse ist frei rotierend und klappert dabei leicht, mit Riemen natürlich weniger.
Kommen wir jetzt mal zu den Teilen, die nicht aus irgendeinem Metall sind...der Pistolengriff und der Handguard, sowohl Pistolengriff als auch unterer Handguard weisen Gussgrate auf und ja man kann sie fühlen. Es ist aber nix, was nicht mit einem Scharfen Messer, oder Sandpapier korrigierbar wäre. Nebenbeibemerkt ist zumindest der obere HG recht weich und lässt sich ein wenig eindrücken. Das Griffgefühl ist okay aber nichts weltbewegendes.

Tja was ist mir noch so aufgefallen?
Die Gearbox ist schwarz gefärbt, also sieht man sie an den stellen, wo sie durchschimmert, nicht als solche wahr und stört das Gesammterscheinungsild nicht.

http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=177
Blick auf die Gearbox bei aufgeklappten Schaft

Leider ist die Plasteabdeckung, der Gears aus durchsichtigem Plaste und hinter dem Abzug erkennbar. Es mag zwar auf grund der Stelle kaum auffallen, aber dennoch wäre ein schwarzes Teil dort nicht der Aufwand gewesen.
Der Hinterschaft besitzt auch eine Fakeschweißnaht, wie das Original.

Markings, gibt es ja auch auf dem Teil... Na mal schauen.. die Markierungen für FA und SA sind sehr sehr gut lesbar und auf der rechten Seite direkt unter dem Verschuss sieht man auch schon das Importeursmarking von GSG fein säuberlich eingelasert, gut so! Auf der Linken seite sind nich die Seriennummer auf dem Gehäuse und Gehäusedeckel zu finden. Der Stern vor der Seriennumer weist als Hersteller Tula arsenal in Russland aus.
http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=174
rechte Seite
http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=175
linke Seite

Das Magazin, veraubscheue ich, nicht weis es schlecht aussieht, im Gegenteil es sieht gut aus, aber es ist ein Highcapund glänzt doch recht stark. Es hat die typischen Riffel (die es auber auch nicht auf allen RS Magazinen gibt) und als Herrstellermarking ist das Dreieck mit Pfeil aufgebracht was für Izhevsk Fabrik in Russland steht. Auf der anderen Seite ist noch eine erhabene "50" zu lesen.

Soooo, das war erstmal alles, was von aussen erkennbar ist, gehen wir weiter..

http://www.gac-portal.de/forum/picture.php?albumid=36&pictureid=176
Blick auf die Gearbox, bei abgenommenem Gehäusedeckel

Deckel runter und wir sehen ein nettes Feature, die Sicherung. Es handelt sich um eine Sicherung, wie man sie aus der KFZ-Technik kennt, also ist Ersatz leicht zu beschaffen. Sie verschwindet links von der HopUpUnit und stört nicht weiter (bei meinem G36 is das was gaanz anderes). das HopUp selbst ist ein AK typisches Schiebehopup.
Mehr kann ich leider nicht zu den Innereien sagen, da ich die ASG nicht großartig aufmachen möchte und weil den Feuerwhalhebel demontieren müsste und das hätte unshöne spuren zur Folge. Ich werde die AK auch nicht tunen, daher werde ich mal austesten, wie lange die Gearbox hält, ohne zu mucken. Es gilt immerhin der Spruch: "Never touch a running system."
Einen Schusstest reiche ich bei gelegenheit mal nach aber ein paar schnelle Schüsse auf verschiedene Distanzen bis ca. 7m sind recht vielversprechend. Chinatypisch soll ja die HU recht verfettet sein, also erstmal entfetten. (fragt in etwa 2-3 Wochen nach wo der bleibt)

Zubehör:
Mitgeliefert wird ein passender 8,4V Sticktype Akku mitsamt Wegwerfladegerät, Stan. "Cleaningrod" und ein oliver Trageriemen.
Der Riemen besteht aus stabilem Baumwollgewebe, er hat aber 2 Eigenschafte, die nich so pralle sind. Zum einen sind die Metallteile stark glänzend und der Gurt ist etwas zu Breit für die Riemenöse, passt aber dennoch durch. Alles in Allem ein Teil, das ersetzt werden "kann", da er seinen Zweck erfüllt, mehr aber auch nicht.
Der Akku verrichtet seinen Dienst bisher gut, aber 9,6V können, bekannter Maßen, nicht schaden.

Anleitung:
Sie ist zum einen eine sehr dreiste Kopie von der VFC ANleitung, inkl. der Bilder, zum anderen deckt sie so ziemlich alle AKS der angebotenen Palette ab.

Magazine von Drittherstellern:
Damit ich wenigstens ein paar Midcaps habe hab ich mir fix bei Supplygroup 3 Element Midcaps für je 12,95€ inkl. Porto bestellt und muss sagen sie rassten etwas schwerer als das Originale ein. damit sie besser passen, müsste man an den "Haltenasen" ein wenig abfeilen, oder am Magazinhalter selbst. Für was ich mich entscheide wird die Zukunft zeigen.

+ VFC Clon, daher einige durchdachte Details (z.B. Sicherung)
+ ziemlich akkurate Nachbildung, soweit ich das einschätzen kann
+ viel Metall und obendrein recht stabil
+ geringer Preis
+ Akku und Riemen sind dabei

o Magazine von Drittherstellern rasten nicht bis schwer ein
o das Finish ist nicht jedermanns Geschmack

- Gehäusedeckel könnte länger sein
- Wanderkimme
- wackelnder Verschluss


©2009 by Guardian, Vervielfältigung auch auszugsweise ist untersagt

Guardian
29.04.2009, 20:46
Da mir das AKS-74N im Lieferzustand zwar gefällt ich aber dennoch etwas anderes als die anderen will werde ich hier über von mir gemachte Modifikationen und seien sie noch so klein am Gewehr und dem direkten Zubehör schreiben.

Aktueller Stand (12.07.09):
http://img117.imageshack.us/img117/6877/dsci1130.jpg

Das Plasteteil, das die Gears verdeckt ist im Original durchsichtig also schnell gegen eines von meinem G36 getauscht.
Finanzieller Aufwand: für mich gegen 0
Technischer Aufwand: gering
Verbesserung: rein Optisch

Der Originalriemen ist Oliv und ich mag ihn nicht also schnell ein Stückchen DDR Geschichte gekauft, einen NVA AK-Riemen in Blaugrau.
Finanzieller Aufwand: um die 3 bis 5€ +Porto
Technischer Aufwand: gering (erstmal rausfinden,. wie der zu fädeln ist^^)
Verbesserung: passt besser durch die Riemenöse an der Schulterstütze, glitzert weniger

Das Gewehr hat eine Bajonettwarze, nackt ist die Scheisse also her mit einem Bajonett, die Wahl fiel auf die "Neue" Version. Das gute Stück in meinem Besitz ist aus Bulgarischer Fertigung von Kazanlak, erkennbar an der 10 im Doppelten Kreis.
Finanzieller Aufwand: 75€ +Porto
Technischer Aufwand: Gleich 0
Verbesserung: komplettiert das Gesammterscheinungsbild (Nicht für einen Skirm geeignet!)

Da der Akku durchschimmert, hab ich ihn erstmal mit schwarzem Gewebeband beklebt. Sieht nun besser aus, Kleinvieh macht ja auch Mist!
Finanzieller Aufwand: gegen 0 Cent tendierend je nach Klebeband
Technischer Aufwand: Gleich 0
Verbesserung: rein Optisch

So... Ein Accessoire das man ab und an bei AKs findet ist das Recoilpad welches standardmäßig mit den Granatwerfern GP25/GP30 ausgeliefert wird. Dabei soll es den Rückstoß dämpfen hat aber auch den netten Nebeneffekt, dass durch den Gummi der Schaft weniger rutschat auf der Uniform/Schutzweste. Für größere Menschen ist es auch praktisch, da der Schaft "länger" wird. Nachteil ist zumindest beim Skelettschaft, das Pad verrutscht ein wenig beim ansetzen bis die Waffe eingezogen ist. Btw der Schaft kann dann nicht mehr angeklappt werden.
Finanzieller Aufwand: 10 USD für die Replik
Technischer Aufwand: Gleich 0
Verbesserung: je nach Stattur im Handling

Eine Optikmontagen brauche ich auch da ich ja ein EoTech draufpappen wollte, also schnell die von VFC gekauft. Sie sollte angeblich einen Spacer haben aber dne suche ich bis heute, daher hab ich die Schraube angezogen, bis die Metallstrebe gesprungen ist. aber es hält dennoch:) Man kann aus dem Spannmechanismus einen Schnellspannmechanismus machen indem man ma verstellhebel die nach oben zeigende Raste abflext. Sonst müsste man für jede Montage erst einen Sicherungsring demontiere und wieder montieren.
Das Finish der Montage könnte besser sein, und die erste Farbnase ist schon abgeplatzt!
Finanzieller Aufwand: 20 USD
Technischer Aufwand: gering.. Dremel und Feile vorrausgesetzt
Verbesserung: stabile Optikmontage für alle "westlichen" Optiken


©2009 by Guardian, Vervielfältigung auch auszugsweise ist untersagt