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4ndi
16.07.2007, 20:21
Review: CA SLR 105U (AKS74U)

http://img164.imageshack.us/img164/4046/p60500061jf9.jpg


Tach Leutz

Nach einem Anruf bei Sniperairguns (bei dem ich eigentlich erfahren wollte ob diese, die VFC AKS74UN DX ins Programm aufnehmen) hab ich erfahren, dass sie in kürze mehrere neue AEG´s von CA in ihrem Shop aufnehmen. Unter diesen AEG´s befindet sich auch das Objekt meiner Begierde, eine AKS-74U. Da bot sich natürlich direkt die Möglichkeit an, diese im Zuge dieses Reviews zu testen. CA führt die AKS-74U unter dem Namen CA SLR 105U (weiter nur noch „AK“ genannt). Da ich hier noch 2 TM AK´s (AK 47 und AK Speznaz) habe, werde ich ab und zu meine Speznaz mit der CA AK vergleichen. Nun gut, auf geht’s und fangen wir mit dem…

Lieferumfang

…an. Geliefert wird die „AK“ in einem schwarzen Karton, auf dem die „AK“ selber, in rot SLR105U, dass CA-Logo und noch ein paar Eigenschaften der AK aufgedruckt sind. Karton aufgemacht und da liegt die „AK“ gebettet in weißem (billigem) Styropor.
http://img264.imageshack.us/img264/7940/verpackungnw6.jpg
Der „AK“ liegt ein 500Schuss HC, Korneinstelltool, Reinigungsstab und Papierkram (Anleitung, Sicherheitshinweise, Zettel zur Vermeidung eines Gearjams) bei. Da ich nicht mehr länger an mir halten kann, „AK“ schnellst möglich aus der Verpackung genommen und somit folgt auch schon der…

Ersteindruck

Als erstes kam mir der Gedanke: „Verdammt, für die Größe ist die richtig schwer!“. Da bis auf den Griff (Kunststoff), der Rest aus Metall und Echtholz gefertigt wurde, bringt sie geschätzte 3kg auf die Waage und ist schwerer wie meine TM AK47/Speznaz. Als zweites kam mir aber der Gedanke: „Was klappert hier denn so?“. Die klappbare Schulterstütze wackelt leider stark und der Verschluss ist (bei nicht eingelegtem Akku) auch so ne Sache für sich, aber dazu später mehr. Ansonsten ist die ASG sehr hochwertig gefertigt und dank Echtholz wirkt die „AK“ noch mal en ticken besser. Nun gut, gehen wir ins Eingemachte und fangen mit dem…

Äußeren

…an. Wie gewohnt, beginne ich beim Flashhider und arbeite mich nach hinten zum Stock durch. Der Flashhider besteht wie der Großteil der AEG aus Metall und ist größer wie z.B. der der Speznaz. Um den Flashhider abschrauben zu können, muss der Stift, der in eine Aussparung des Flashhiders ragt, in den Kornträger gedrückt werden und dann kann der Flashhider nach links abgedreht werden (geht ziemlich schwer). Unter dem Flashhider verbirgt sich ein 22mm Gewinde. Der Kornträger ist aus Metall und fungiert gleichzeitig, durch eine Öse am Kornträger, als Slinghalterung. Der Handschutz ist wie schon erwähnt aus dunkel braunem Echtholz gefertigt. Die Oberfläche des Holzes ist glatt und fühlt sich sehr gut an. Ich konnte keine Stelle finden an denen das Holz unsauber ausgesägt wurde (bei VFC schon gesehen).
http://img518.imageshack.us/img518/7227/frontah8.jpg
Dem Handschutz folgt auch schon der Body. Dieser besteht aus 2 Teilen, dem Body und dem Gehäusedeckel. Zum Gehäusedeckel gehört auch noch die Aufnahme von diesem. Diese ist, genauso wie der Kornträger, aus Gussmetall gefertigt und macht einen sehr realistischen Eindruck. Auf der Aufnahme findet man eine Seriennummer und eine eingestanzte Nummer, aber dazu später mehr unter „Markings“. Der Gehäusedeckel besteht aus schwarzem Blech und wackelt nicht, da er sehr stramm auf dem Body sitzt. Um diesen aufklappen zu können, muss man lediglich den Releasebutton im Deckel drücken.
http://img112.imageshack.us/img112/9170/bodyxy7.jpg
Auf dem Deckel sitzt die klappbare Kimme. Man kann durch simples umklappen, zwischen einer 400-500m- und einer „Nahkampf-Kimme wählen. Wer bisher nur MP5, M4/M16, G36, G3, M14 usw. kennt, wird bei der AK erstmal überrascht sein. Die Kimme sitzt bei AK´s nämlich etwa in der Mitte der Waffe. Ich persönlich bevorzuge die Visierung der AK, da das Zielen einfach angenehmer ist und man vor allem auch schneller zielen kann.
http://img266.imageshack.us/img266/659/visierungxl7.jpg
Bis hierhin ist noch alles gut, aber jetzt folgt leider der Verschluss. Dieser ist bei nicht eingelegtem Akku ein Drama. Drückt man den Ladehebel nach oben, lässt sich der komplette Verschluss 0,5-1cm in den Body „drücken“ und das darf bei einer AEG dieser Preisklasse einfach nicht sein. Bei eingelegtem Akku, hat sich das Problem allerdings schon erledigt, da der Verschluss kein Platz mehr hat, wo man ihn hindrücken könnte. Bei TM wackelt der Verschluss zwar auch, aber lange nicht so stark wie bei der CA, da die TM leicht (besser) anders aufgebaut ist.
http://img411.imageshack.us/img411/4499/verschlusskn5.jpg
Um den Deckel aufklappen zu können, muss man lediglich den Knopf über dem Stock reindrücken und schon kann der Deckel geöffnet werden, aber dazu noch mehr unter „Akku“. Dem Gehäusedeckel folgt der eigentliche Body. Dieser besteht wie von CA gewohnt, aus Metall, mit einer glatten Oberfläche, ist im gleichen Farbton wie der Deckel gehalten und beide Teile passen sehr gut zueinander. Schaut man sich den Body genauer an, fallen einem vor allem die vielen Markings und Nieten auf. Im Gegensatz zu anderen AEGs, verbinden die Nieten die einzelnen Bauteile wirklich miteinander und sind nicht nur zu Dekozwecken angebracht. Auf der linken Seite (Waffe rechts geschultert) befinden sich über dem Abzug, 3 Haken/„Pilze“, allerdings kann ich euch nicht sagen wofür diese genau gedacht sind.
Über dem Magazinschacht befindet sich ein Haken, der den Stock in ein geklappten Zustand arretiert. Um den Stock überhaupt ausklappen zu können, befindet sich ein „Stockreleasebutton“ über dem Griff. Auf der rechten Seite wurde der Feuerwahlhebel angebracht. Hier kann man wirklich von einem Hebel sprechen, denn es kommt kein kleiner Hebel wie bei einer M4/M16, Mp5 usw. zum Einsatz. Im Gegensatz zu anderen AEGs ist die (mittlere) erste Stellung nach Safe (oberste Stellung) nicht Einzelfeuer, sondern Dauerfeuer. Erst bei der 2. Stellung (untere) ist man bei Einzelfeuer angelangt. Der Feuerwahlhebel rastet in allen 3 Positionen gut ein. Konstruktionsbedingt hinterlässt der Feuerwahlhebel allerdings nach einiger Zeit einen Kratzer im Body. Durch die Anordnung des Feuerwahlhebels lässt sich dieser etwas umständlicher bedienen und man muss eine Hand komplett von der Waffe nehmen. Da es auf der rechten Seite sonst nicht interessantes mehr gibt, drehen wir die AK einfach mal auf den Kopf.
Mein erster Gedanke „Wasn nu los? Fehlt da was?“. Von meinen TM AKs bin ich gewohnt, dass der Magazinschacht verschlossen ist. CA meinte aber wohl, es sei besser, diesen, genauso wie bei einer M4, offen zu lassen. Somit kann man mit einem Blick in den Magazinschacht, teilweise die Gearbox, die HopUp-Unit, Innenlauf und die Leitungen für den Akku sehen. Ein großer Nachteil ist es zwar nicht, allerdings hat es mich trotzdem überrascht. Leider lacht einen beim Abzug die silberne Gearbox erneut an. Hier sollte man vielleicht mit einem Edding nachhelfen, denn es sieht nicht wirklich schön aus, wenn alles schwarz ist und nur am Abzug ist die silberne GB zu sehen.
http://img411.imageshack.us/img411/783/bodyuntenrd0.jpg
Zwischen Handschutz und Magazinschacht befindet sich eine Imbusschraube, diese niemals rausdrehen, es sei denn euch ist langweilig und ihr wollt euch ein paar Nerven kaputt machen! Die einzige Aufgabe dieser Schraube ist, den Haken der Stockarretierung am Body samt Feder zu halten! Am Abzugsbügel befindet sich der Magcatch in Form eines Hebels wie bei einer MP5 oder g36. Der Griff ist das einzige äußere Bauteil welches aus Kunststoff ist. Die Oberfläche ist glatt und lediglich auf der linken und rechten Seite wurde eine Fläche mit einem Rautenprofil versehen und soll für mehr Halt dienen. Leider erstreckt sich eine Gussnaht über den gesamten Griff und lässt diesen ein wenig billig wirken.
http://img405.imageshack.us/img405/5758/griffwb8.jpg
Last but not least, der Stock. Dieser ist ein weiterer Kritikpunkt, da er stark wackelt. Hält man die AK in der Hand und schüttelt diese, geht das Geklappere los. Grund dafür ist der Spielraum zwischen Stock und Body. Ein bisschen Moosgummi oder ähnliches kann hier aber helfen. Der Stock besteht aus Metall und besitzt auf der rechten Seite eine 2. Slinghalterung. Dumm wenn man einen 3-Punkt-Sling benutzt, denn das führt schnell zu Lackabschürfungen/Kratzer am Stock über der Slinghalterung.
http://img124.imageshack.us/img124/3848/stock1cr6.jpg
http://img220.imageshack.us/img220/3994/stock2xk0.jpg
Der Stock ist seitlich einklappbar, dazu muss lediglich der „Stockreleasebuttom“ über dem Abzug gedrückt werden und schon kann der Stock umgeklappt werden und rastet am Body ein. Eingeklappt misst die AK gerade mal 50cm (normal 73cm) und ist ideal für den Häuserkampf und außerdem leicht zu transportieren. Für Rechtsschützen könnte es aber unter umständen leicht unangenehm werden, da der Stock jetzt im Weg ist. Greift man einfach ein wenig weiter vorne, hat sich das Problem in Luft aufgelöst. Um den Stock wieder einklappen zu können, muss man den Haken am Body in Richtung Griff drücken. Wir waren zwar schon beim Body, kommen aber noch mal auf diesen zu sprechen, denn jetzt kommen die…

Markings

… an die Reihe und davon gibt es auf der AK reichlich. Fast alle Markings befinden sich auf der linken Seite. Nur die Pflichtmarkings für Deutschland und die Markings für die verschiedenen Feuermodien findet man auf der rechten Seite. Auf der linken Seite finden wir: „Ser.007283/ KG 44 6616/ Model SLR 105 Cal. 6mm/ arsenal/ Las Vegas, NEV, U.S.A.“.
http://img187.imageshack.us/img187/9688/markings1no5.jpg
Die Kratzer am "Fenster" sind von mir, da ich es, um den Haken wieder einsetzten zu können, größer machen musste.
http://img263.imageshack.us/img263/2561/markings2ys8.jpg
Auf der rechten Seite wurden die Pflichmarkings für Deutschland in Form eines „F im Fünfeck Kal. 6mm und Sniper“ und die einzelnen Feuerwahlmodien angebracht.
http://img413.imageshack.us/img413/7656/markings3us2.jpg
Da außer der Seriennummer und den Pflichtmarkings, alle Markings ins Metall eingestanzt wurden, fallen diese einem erst nach näherer Betrachtung auf. Die Seriennummer wurde nur aufgedruckt, wohingegen die Pflichtmarkings ebenfalls eingestanzt, aber zudem weiß hinterlegt wurden. Ob die Seriennummer fortlaufende ist oder nicht, konnte ich bisher noch nicht herausfinden. Seis drum kommen für zum…


Magazin

CA legt der AK ein hell braunes 500Schuss HC bei. Dieses ist, bis auf ein sehr dünnes Blech am Boden, komplett aus Plastik und ist nur mittelmäßig verarbeitet. Genau wie beim Griff (nur hier um einiges schlimmer) zieht sich eine Gussnaht „um“ das komplette Magazin. Zudem verbiegt sich eine Ecke des Metallblechs am Boden schnell und man bleibt dadurch schnell an Kleidung usw. hängen.
http://img404.imageshack.us/img404/8486/magoa0.jpg
Glücklicherweise wackelt das Magazin nur leicht im Magazinschacht und zudem hatte ich bisher noch keine Feedingprobleme. Da ich aber eher auf LCs stehe, hab ich auch direkt mal meine LCs von TM, GSG und Begadi getestet. Alle Magazine funktionieren mit X-treme 0,20/0,25g, BioX 0,25g, Guarder 0,25g, Goldfire 0,20g und TFC 0,20g sehr gut. Bei einem Spiel hatte ich komischerweise mit Guarder 0,25g an einem Tag 4 Laufstopfer! Daheim getestet woran es liegen könnte, hatte ich auch nach 1000 Testschüssen (im Spiel nur 800 verschossen) mit verschiedenen Magazinen keinen Laufstopfer mehr.
Durch den offenen Magazinschacht kann es passieren, dass man das Magazin im Eifer des Gefechts zu tief rein steckt. Es lässt sich trotzdem noch einrastet, allerdings mit wesentlich größerem Kraftaufwand. Die Magazine werden nicht, wie bei einem M4/M16/MP5, einfach rein gesteckt, sondern werden wie beim g36/M14 erst vorne am Magazinschacht eingehackt und dann rein gesteckt. Will man das Magazin entfernen, den Magcatch mit dem Daumen nach vorne drücken und dann das Magazin wie oben beschrieben (nur anders rum) entnehmen.
Eines der wichtigsten Themen bei einer SAEG ist zweifelsohne der…

Akku

Bauart bedingt können nur StickType-Akkus verwendet werden. Stock kann zudem nur einen 8,4V Akku (L=200mm d=18mm) verwendet werden.
Grund dafür sind 2 Imbusschrauben (4.4) im Akkufach.
http://img413.imageshack.us/img413/4883/akufachih6.jpg
Dreht man die hintere Schraube raus, passt ein 9,6V Akku (L=230mm) rein. Da diese 2 Schrauben allerdings den Außenlauf am Body „festschrauben“, kann die vordere Schraube (am besten die hintere auch nicht) nicht zusätzlich herausgedreht werden, da der Außenlauf sonst nicht mehr fest mit dem Body verbunden wäre. Hat zur Folge, dass man auch keinen größeren Akku verwenden kann, obwohl der Platz da wäre. Das einzige was man machen kann ist, beide Schrauben gegen Madenschrauben (http://img443.imageshack.us/img443/2771/madenschraubenzq1.jpg) tauschen. So verschwinden die störenden Schraubenköpfe und trotzdem kann der Außenlauf festgeschraubt werden! Man kann auch die Schraubenköpfe einfach abschlagen, allerdings kriegt man dann große Schwierigkeiten wenn man mal den Innenlauf entnehmen muss und würde daher diese radikale Methode nicht empfehlen.
Der Stecker wird normalerweise nach vorne in Richtung Handguard gelegt und sitzt somit vor dem Akku. Dies führt allerdings bei Verwendung von Akkus >8,4V zu Problemen, da die Leitungen zu kurz sind. Um dieses Problem lösen zu können, hat man nun 2 Möglichkeiten. Entweder man tauscht/verlängert die Leitung oder man ersetzt beide Schrauben im Akkufach und legt den Stecker nach hinten, sodass er über der Gearbox liegt.
Denke zu diesem Thema bedarf es keiner weiteren Worte mehr und kommen wir zum…

HopUp

CA verwendet ein „Schiebe-HopUp“. Wie der Name schon verrät, dreht man hier nicht an einem Rädchen wie bei einer M4/M16, sondern verstellt das HopUp mit Hilfe eines „Schiebers“. Dadurch lässt sich das HopUp wesentlich genauer einstellen und es verstellt sich ebenfalls nicht so schnell, wie bei manch andere HopUps.
http://img443.imageshack.us/img443/2889/hopuptc1.jpg
Hier hat CA allerdings ein bisschen Potential verschenkt. Bei TM AKs sitzt dieser Schieber in einer Schiene und lässt sich sehr genau einstellen. CA hingegen hat auf eine Führungsschiene verzichtet (ein Grund warum der Verschluss auch so wackelt), dadurch „hängt“ der Schieber frei in der Luft, es lässt sich nicht ganz so genau wie bei einer TM einstellen und man hat das Gefühl, dass man den Schieber jeden Moment abbrechen würde. Warum CA bei solchen Details Punkte verschwendet, bleibt mir schleierhaft. Aber gut, denke dazu gibt es nichts weiter zu sagen, aber bevor wir die Innereien in den Händen halten können, müssen wir logischerweise die AK erstmal…

Zerlegen

Bis zur Gearbox ist dies nicht weiter schwierig, erst danach wird ein bisschen kniffliger, aber beurteilt das mal selbst. Als erstes müssen wir die Schlitzschraube (1) am Griffboden lösen und den Griff dann nach unten abziehen (geht unter Umständen en bisschen schwierig). Danach die Imbusschraube (2) am Feuerwahlhebel lösen und Schraube, Hebel, Zahnscheibe und Distanzscheibe entfernen. Als nächstes kommt der Abzugsbügel ab. Dazu lediglich die 4 Kreuzschrauben (3) lösen.
http://img230.imageshack.us/img230/9471/zerlegen1hi3.jpg
Als nächstens muss der Verschluss samt Antriebstange ab. Dazu einfach die Antriebstange leicht nach vorne drücken, gleichzeitig den Releasebutton für den Gehäusedeckel nach hinten schieben und schon kann der Verschluss samt Antriebstange entnommen werden. http://img71.imageshack.us/img71/9678/zerlegen2bm7.jpg
Jetzt noch die 2 Imbusschrauben (4) an der HopUp-Unit lösen, diese vorsichtig (!) nach vorne drücken (damit der Nozzle nicht in der HopUp-Unit hängen bleibt) und schon kann die Gearbox nach oben raus gezogen werden.
http://img71.imageshack.us/img71/6348/zerlegen3ax8.jpg
Um den Innenlauf samt HopUp-Unit entnehmen zu können muss man die AK allerdings noch weiter zerlegen.
Dazu erstmal den Flashhider wie am Anfang beschrieben demontieren, danach die Madenschraube (4.1) losdrehen und den Kornträger nach vorne abziehen. Neben dem Kornträger kann man auch die obere Handguardschale samt „Anhang“ mit abziehen.
http://img395.imageshack.us/img395/8231/zerlegen4qa0.jpg
Als nächstes muss die Imbusschraube (4.2) ab, damit man die untere Handguardschale und den "Ring" nach vorne abziehen kann.
http://img513.imageshack.us/img513/1047/zerlegen5bw2.jpg
Danach die Imbusschraube (4.3) ab und schon kann der Gehäusedeckel samt Aufnahme ebenfalls nach vorne abgezogen werden.
http://img520.imageshack.us/img520/7504/zerlegen6mn4.jpg
Dies geht allerdings ziemlich schwer und ich hab mir einen kleinen Hammer zur Hilfe genommen. Als letzte Masnahme die 2 Imbusschrauben (4.4) losdrehen, den Außenlauf nach vorne aus dem Body ziehen und zum Schluss noch den Innenlauf samt HopUp-Unit aus dem Body nach hinten rausziehen.
http://img520.imageshack.us/img520/3131/zerlegen7eq2.jpg
Um die Gearbox öffnen zu können muss man lediglich die Kreuzschrauben (5) lösen und dann noch die Stopperrail (6) nach vorne abziehen.
http://img528.imageshack.us/img528/4427/gbrecht1iu1.jpg
Beim öffnen der Gearbox sollte man vorsichtig sein, denn die Feder steht noch unter Spannung!
Will man die AK noch mal zusammen bauen, einfach die gesamten Schritten in umgekehrter Reihenfolge erledigen. Beim Einbau muss man lediglich die Positionierung der Zahnräder und des „Gestänges“ zur Steuerung der Selectorplate beachtet werden.
Da die AK sowieso schon zerlegt ist, kucken wir uns auch direkt noch die…

Innereien

…an.
http://img233.imageshack.us/img233/7548/gearsnahed7.jpg
Hier gibt es noch eine Bauteilebezeichnung (http://img131.imageshack.us/img131/8093/innereienzy8.jpg) von mir, ist zwar von einer V2 aus einer M4, allerdings langt dies damit ihr wisst wovon ich rede.
Herzstück der AK bildet eine Reinforced V3 Gearbox mit 7mm Kugellager. Neben der Gearbox wurden folgende Teile: Gears, Sealed Cylinder und Nozzle als Reinforced „Ausführung“ verwendet. Der Springguide wurde aus Metall gefertigt und zusätzlich mit einem Kugellager versehen. Die Feder wurde nicht, wie bei anderen AEGs, mit dem Pistonhead verschraubt, sondern wird einfach nur in den Piston gesteckt. Dadurch geht der Federtausch noch mal ne Spur schneller. Auf Grund der FPS-Werte (weiter unten) geh ich bei der Feder von einer M85 aus. Der Piston besteht bis auf den letzten Zahn komplett aus Kunststoff und macht einen ganz manierlichen Eindruck. Allerdings kann ich noch keine Angaben zur Haltbarkeit machen.
http://img458.imageshack.us/img458/2783/pistonjx1.jpg
Der innenbelüftete Pistonhead besteht aus Aluminium und wurde genauso wie der Springguide mit einem Kugellager versehen. Diese 2 Kugellager haben zur Folge, dass der Federweg um ca. 1-1,5cm verkürzt wird und somit die Feder ein wenig an „Kraft gewinnt“. En weiterer Vorteil der Kugellager ist, dass sich die Feder unter Spannung frei drehen kann, was die GB-Shell ein wenig entlastet. Der Cylinderhead ist ebenfalls aus Metall und der Kunststoffnozzle wurde, um das System noch mal ne Spur dichter zu kriegen, mit einem O-Ring versehen. Alles in allem machen die verbauten Teile einen guten Eindruck und dürften auch höhere Tunings aushalten. Vielleicht könnte der Piston ein Problem werden, da ich nicht beurteilen wie viel dieser aushält. Die Gears samt Piston wurden mit ausreichend Fett versehen. Für den Cylinder wurde augenscheinlich das gleiche Fett wie für die Gears verwendet und im Cylinder befindet sich meiner Meinung nach schon en bisschen zu viel Fett. Da mir dies entschieden zuviel Fett war, hab ich den Pistonhead, Cylinder Cylinderhead und Nozzle, entfettet und ordentlich (nicht zu viel!) mit TM Silikonfett neu eingefettet. Ergebnis dieser Aktion waren bei mir durchschnittlich 20fps mehr! Da man aber nicht sagen kann das dies bei jeder SAEG so ist, die Stockleistung auch vor meiner „Fettungs-Aktion" schon sehr gut war und man die Garantie bei öffnen der Gearbox verliert, kann man auf neu fetten auch verzichten.
Da immer mehr Leute ein Auge auf die Elektrik werfen, möchte ich diese auch kurz erwähnen. CA verwendet leider nur billige 0,75mm² Leitungen, die Selectorplate ist glücklicherweise nicht im Stromkreis eingebaut (umso weniger Kontakte im Stromkreise, umso niedriger der Gesamtwiderstand = mehr Leistung am Motor) und dient lediglich zur Steuerung des Cut-off-Lever. CA verzichtet komplett auf eine Sicherung, da diese bei richtiger Handhabung ohnehin überflüssig ist und nur einen unnötigen Widerstand darstellt. Wer vor hat einen stärkeren (längeren) Akku einzubauen und deswegen ggf. die Leitungen zum Akku hin verlängern muss, sollte vielleicht in Betracht ziehen direkt die komplette Verkabelung gegen z.B. 1,5mm² Leitungen zu tauschen. Aber Achtung, wird die Gearbox geöffnet, erlischt die Garantie!
Angetrieben wird die Gearbox von einem CA Short-Type Motor (Piniongear wird mit einer Schraube gesichert). Dieser sitzt, wie bei fast allen V3-GBs üblich, in einem Motorkäfig und die Leitungen wurden deswegen direkt an den Motor gelötet. So, bis hierhin war es zwar schon viel Text, aber ihr könnt euch glücklich schätzen, denn so langsam kommen wir dem Ende näher, denn es folgt der…

Schusstest

Die AK mit 0,20g X-treme und 0,25g X-treme gemessen (Guarder Speeder 2000) und folgendes kam dabei raus:

0,20g:
307,305,304,305,305,305,305,309,308,309

0,25g:
286,283,284,283,284,279,280,279,283,279

Schusstest mit 0,25g BioX ergab folgendes:

10m:
http://img209.imageshack.us/img209/7933/10max5.jpg

20m:
http://img181.imageshack.us/img181/8159/20mdn9.jpg

Wie man sieht, gar nicht so schlecht. Wegen der nur teilweise einstellbaren Visierung, muss man sich allerdings erst an den ersten Schüssen orientieren und kucken wo man genau anhalten muss. Dank gutem HopUp, beträgt die effektive Reichweite ca. 35-40m und die maximale Reichweite ca. 50m. Meiner Meinung nach reicht die Leistung völlig und es bedarf keinem Tuning. Leider hatte ich 2-mal einen Gearjam. Einmal war der Akku fast leer (8,4V) und einmal bedingt durch einen Laufstopfer. Auch wenn es sehr ärgerlich ist, keine Panik, ein Gearjam lässt sich zum Glück sehr leicht und schnell beheben. Dazu lediglich den Griff und Motorkäfig ab. Jetzt das Bevealgear so lange drehen bis sich der Abzug wieder normal durch drücken lässt. Danach noch mal den Motorkäfig und den Griff dran und nach ca. 1 Minute ist der Gearjam behoben. Wer auf Nummer sicher gehen will, dem würde ich einen 9,4V Akku empfehlen. Aber auch mit einem 8,4V ist das Ansprechverhalten gut. Bei einem 8,4V sollte man allerdings bei dem Triggern ein wenig aufpassen und nicht zu schnell triggern. Leider hatte ich während einem Spiel 3 mal (!) Laufstopfer mit Guarder 0,25g. Daheim noch mal CA-, TM-, GSG- und Begadi Mags mit 0,25g Guarder getestet und auch nach 1000 Schuss (im Spiel hatte ich nur ca. 800 Schuss verschossen) hatte ich keinen Laufstopfer mehr. Teamkollege meint, es liegt daran, dass die HopUp-Unit nicht 100% waagerecht zum Nozzle sitzt. Dieser drückt dadurch das HopUp-Gummi ein und dies soll zu den Laufstopfern führen. Ansonsten bin ich mit der AK, was die Leistung/Spieltauglichkeit angeht, sehr zufrieden. Dank des einklappbaren Stocks, lässt sich die AK auch sehr gut in Gebäuden verwenden.
Aber genug der vielen Worte, kommen wir nun zum…


Fazit

…welches auch gleichzeitig das Ende dieses Reviews darstellt.

Pro:
-Stockleistung
-Echtholz
-Akkuplatz
-Vollmetall
-Gewicht





Contra:
-Verschluss
-Schulterstütze
-Stock nur 8,4V Akku

Alles in allem bin ich mit dieser SAEG sehr zufrieden. Einzig der wackelige Verschluss und die Schulterstütze stören mich ernsthaft. Das Problem mit dem Verschluss ist zwar bei eingelegtem Akku beseitigt, allerdings hätte sich CA da trotzdem ein paar Gedanken mehr machen können. Wer sich jetzt wundert warum ich einmal „Akkuplatz“ als pro und trotzdem noch „Stock nur 8,4V Akku“ hingeschrieben hab, für den hab ich die Antwort: Bei einer AEG ist es ja nicht gerade üblich das man vom Werk aus soviel Platz hat, dass man sogar einen 12V Akku verwenden kann und deswegen der Pluspunkt. Leider verschenkt CA diesen Vorteil wieder, da man erst noch 2 Schrauben tauschen muss, bevor man diesen Platz auch nutzen kann. Wieso CA es nicht genauso wie VFC gelöst hat (da sind nämlich keine Schrauben im Weg) bleibt mir ein Rätsel. Weiterhin stören mich ein wenig so Details, wie der offene Magazinschacht und das der Schieber für die HopUp-Unit frei in der Luft hängt. Dies sind zwar keine großen Mängel, aber mir ist schleierhaft warum CA (vor allem bei dem Preis von 430€) es nicht genauso wie TM gemacht hat und den Magazinschacht verschlossen und dem Schieber eine Führungsschiene verpasst hat. Trotz dessen überwiegen dann doch die positiven Punkte wie Stockleistung, die verwendeten Materialien, die ansonsten gute Verarbeitung und das man bis zu 12V Akkus verwenden kann. Ich für meinen Teil, kann diese AK jedem empfehlen der auf das etwas exotische Design steht und nicht zur teureren VFC greifen will.
Das war es dann nun endgültig von mir und wenn jemand noch Fragen hat, kann er sie mir natürlich gerne stellen.

MfG

P.S. Wer mich fragt wie man die AK auf F/A umbauen kann, wird sofort den Mods/Admins gemeldet! Also wer sich Ärger ersparen will, sollte besser gar nicht erst frage