4ndi
29.05.2007, 20:48
Review: Wei-E Tech - CQB .45, Full Metal, GBB
Tach Leutz
die kalte Jahreszeit ist vorbei und nach dem Verkauf meiner TM HiCapa 5.1 soll eine neue GBB (GasBlowBack) her. Nur welche? Da ich schon seit längerem mit einer 1911 liebäugele, hätte ich nichts gegen eine 1911 oder ein Ableger dieser. Um meine Entscheidung ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, wurde mir von der Firma Sniperairguns aus Pirmasens, eine „WE CQB .45 GBB“ (http://www.sniperairguns.de/sniper/index.php?content_site=artikel_detail&id=3146&kat1=82&kat2=333&kat3=429&kat1=82&kat2=333&kat3=429) (weiter nur noch „CQB“ genannt) für dieses Review zur Verfügung gestellt. Waffe abgeholt und kommen wir auch schon zum…
Lieferumfang
Die 150€ teure „CQB“ kommt in einem schwarzen Karton, welcher allerdings nicht verrät welche GBB nun genau in ihm steckt.
Auf dem Deckel findet man lediglich das weiße „WE-Logo“, und darunter findet man „Airsoftgun & Gas Blowback Gun“. An den Seiten sind noch ein paar Sicherheitshinweis und „WE New Series: Baby HiCapa 3.8, HiCapa 4.3, HiCapa 5.1, HiCapa 7“ aufgedruckt. Klappt man den Deckel auf, nimmt die Anleitung bei Seite, sieht man auch schon die in schwarzem Stoff gebettete „CQB“ samt 2. Ersatzmagazin. Die Anleitung wurde neben Asiatisch, Englisch, Französisch und Spanisch, ebenfalls ins Deutsch übersetzt. Ich weiß ja nicht wer für die Übersetzung zuständig ist, aber das verwendete Deutsch lässt teilweise sehr zu wünschen übrig, aber erfreulich zu sehen, dass der Hersteller im fernen Taiwan auch an uns Deutsche denkt (ein wohl doch nicht so kleiner und uninteressanter Markt). Wie bei der „WE 1911 Army Version“, liegt auch der „CQB“ ein 2. Ersatzmagazin bei.
http://img253.imageshack.us/img253/5170/verpackungbu0.jpg
Das war es auch schon, es liegt weder ein Reinigungsstab noch en paar Kugeln bei und somit kommen wir auch schon zum…
Ersteindruck
Die „CQB“ aus dem Karton genommen und erstmal befingert. Auf den ersten Blick konnte ich keine Gussnähte oder andere Spuren der Fertigung feststellen. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Für eine Vollmetall GBB find ich die „CQB“ überraschend leicht. Ob sie, wie in Onlineshop angegebenen, 970g wiegt, kann ich jetzt leider nicht prüfen. Im Vergleich zu meiner alten TM HiCapa, ist das Magazin relativ leicht und trägt nicht so sehr zum hohen Gewicht der Pistole bei. Nun gut, fangen wir wie gewohnt mit dem…
Äußeren
…an. Der Body und der Schlitten sind in matt grau gehalten und passen sehr gut zusammen. Beide Teile weißen eine absolut glatte Oberfläche auf und ich konnte nur eine einzige kleine Gusnaht auf der Unterseite an der Railschiene entdecken.
http://img481.imageshack.us/img481/9639/cqbgeamtth3.jpg
Bemängeln muss ich allerdings das der Schlitten seitlich minimal Spiel hat und wenn man die Pistole in der Hand hält und dann schüttelt, klappert es ein bisschen. Das klappern kommt, soweit ich dies lokalisieren kann, vom Außenlauf. Aber keine Panik, bei den meisten GBBs ist der Außenlauf nicht fest mit dem Schlitten verbunden und hat ein bisschen Spiel. Da wir gerade beim Außenlauf sind. Dieser ist in Silber gehalten und hebt sich somit vom Rest der GBB stark ab, was ich persönlich aber sehr schick finde. Der Außenlauf ist, genauso wie die HopUp-Unit, aus Metall. Kommen wir aber noch mal zurück zum Schlitten. Bei der alten „WE 1911 Army Version“ bestand dieser aus Gussmetall und ist/war dadurch relativ schwer. Dies führt dazu, dass es bei kälteren Temperaturen (Außentemperatur, Cool down Effekt) zu Problemen führen kann. Bei der neueren „WE 1911 Army Version“ und der „CQB“ wurde, laut Händler, ein leichterer Aluschlitten verbaut, welcher etwaige Probleme beheben soll. In wie weit dies zutrifft, werdet ihr noch weiter unten erfahren. Unter dem Schlitten vor dem Abzugsbügel wurde eine kleine Railschiene „verbaut“ um Lampen oder Laser anbringen zu können. Aber Achtung, dass Anbringen von Lasern oder Lampen an ASGs, ist in DE verboten! An der Railschiene befindet sich die einzige Stelle an der man eine Gussnaht wirklich war nimmt.
http://img48.imageshack.us/img48/5715/railgl8.jpg
Im Zuge der „Modernisierung“ der 1911, wurde ein Skelettabzug verbaut. Die Auflagefläche des Fingers wurde geriffelt um besseren Halt zu gewährleisten. Der Abzug wackelt leider in jede Richtung ca. 1mm. Dank selber Farbe wie der Body/Schlitten hebt sich der Magcatch, Schlittenfanghebel, Abzug, Sicherung (von beiden Seiten bedienbar), Handballensicherung und Hammer nicht von diesem ab und passen sehr gut ins Gesamtbild.
http://img48.imageshack.us/img48/8157/triggermagli7.jpg
Um dem Käufer/Benutzer ein bisschen Abwechslung beim Thema Farbe zu bieten, bestehen die 2 Griffschalen aus schwarzem Kunststoff. Damit man die „CQB“ besser „im Griff hat“, wurden die Griffschalen, genauso wie die Auflageflächen der Hand am restlichen Griff, mit einem rauen Profil versehen. Da die Griffschalen nur mit 2 Schlitzschrauben am Body befestigt sind, können diese ganz einfach abgenommen werden. Ob man diese gegen andere aus Holz, Metall usw. tauschen kann, kann ich euch nicht sagen, hier gilt: probieren geht über studieren! Um seine GBB mit einer Fangschnur sichern zu können, befindet sich am Griffboden eine Öse. Die Visierung ist, entgegen dem ersten Eindruck bedingt durch die Schraube an der Kimme, nicht verstellbar.
http://img525.imageshack.us/img525/7895/visierungkp4.png
Gezielt wird, wie bei jeder anderen Pistole auch, über Kimme und Korn. Kimme und Korn wurden mit weißen Punkten versehen, wodurch das zielen erleichtert und beschleunigt wird. Bevor wir aber nun endgültig mit dem Äußeren abschließen, zeig ich euch noch schnell die…
Markings
…, obwohl dieses Thema eigentlich gar nicht lohnenswert ist, zu erwähnen. Auf der gesamten „CQB“ findet man mal gerade an 3 Stellen Markings. Einmal wurde „.45 ACP“ in den silbernen Außenlauf geprägt, welchen man durch das Patronenauswurffenster sieht. Weiterhin wurden noch die üblichen Markings, welche man auf jeder ASG in DE findet auf der „CQB“ verewigt. Das <F im Fünfeck>, die Importeursmarkings (Sniper) und die Kaliberangabe (Kal. 6mm BB) wurden von Sniperairguns erfreulicherweise sehr sauber auf der rechten Seite über den Abzug, aufgedruckt. Es befindet sich zwar ein goldfarbener „Made in Taiwan“-Aufkleber auf dem Schlitten, allerdings wir diesen wohl jeder schnellstmöglich entfernen. Unterhalb dieses Aufklebers auf dem Abzugbügels wurde ein „WE“ angebracht.
http://img515.imageshack.us/img515/9120/markingsjw1.png
Nun gut das soll es jetzt endlich alles zum Äußeren gewesen sein und kommen wir zum…
HopUp
Dieses ist einstellbar und lässt sich dadurch auf jedes Kugelgewicht einstellen (praktisch wenn man nur eine Kugelsorte mitschleppen will). Um an das HopUp zu gelangen, muss allerdings erstmal der Schlitten ab. Dazu einfach den Schlitten soweit nach hinten ziehen, bis man den Schlittenfanghebel nach links aus dem Body drücken kann. Nun kann man den Schlitten nach vorne abziehen. Um das HopUp einstellen zu können, benötigt man kein zusätzliches Werkzeug. Stattdessen wird es, wie bei den meisten AEGs, mittels eines Rädchen verstellt. Dreht man das Rädchen nach rechts, verleiht man der Kugel mehr Drall. Nach links hat den gegenteiligen Effekt.
http://img525.imageshack.us/img525/434/hopupnw8.jpg
Den Schlitten noch mal montieren und schon kann man prüfen ob die HopUp Einstellung einem zu sagt oder nicht. Ist dies nicht der Fall muss der Schlitten noch mal ab. Denke hierzu bedarf es keiner weiteren Worte mehr und gehen wir über zum…
Magazin
… oder besser gesagt, zu den Magazinen! Wie schon weiter oben beschrieben, liefert WE die „CQB“ mit 2 Magazinen aus.
http://img395.imageshack.us/img395/6853/magssp9.jpg
Da es nur einreihig ist, ist die Magazinkapazität allerdings auf 15 Schuss pro Magazin begrenzt, was als eher wenig zu bezeichnen ist. Befüllt werden kann das Magazin, durch ein Loch über dem Magazinboden (dazu muss man aber noch die Feder im Magazin nach unten drücken). Das Befüllen mit einem TM-LoadingTool, mit entsprechendem Pistolenadapter, ist nervig und weniger von Erfolg gekrönt als erst genannte Methode. Am Magazinboden befindet sich, wie üblich, dass Gaseinfüllventil. Beim Befüllen, stellte ich zu meiner Freude fest, dass kein bisschen Gas daneben geht (Green Gas). Eine Gasfüllung langt für durchschnittlich 51BBs (mit Sniperairguns GreenGas getestet), was ein bisschen mehr wie 3 Magazinen entspricht. Wie ich finde eher unrealistisch und führe ich darauf zurück, dass meine "CQB" nicht richtig funktioniert (Teamkollege kriegt nur ca. 25= 1,5 Magazine verschossen). Somit liegt der Gasverbrauch im mittleren Bereich. Zur optischen Aufwertung wurde das Magazin mit angedeuteten Sichtfenstern versehen (um dem Magazinvorrat bei der RS zu kontrollieren). Kommen wir nun zum wohl interessantesten Teil des Reviews, dem…
Schusstest
…, welcher mich leider auch Nerven gekostet hat. Scheinbar habe ich ein Montagsmodell erwischt oder es liegt, laut der Aussage eines Teamkollege bei dem die „CQB“ einwandfrei geht, daran das die sie erstmal „eingeschossen“ werden muss. Nun gut, schildere ich euch mal meine Erfahrungen mit „meiner“ „CQB“. Magazin mit Gas und BBs befüllt, in die Waffe gesteckt, Waffe per Hand gespannt, abgedrückt, ein Schuss löst sich und Schlitten repetiert. Noch mal abgedrückt, Waffe repetiert, aber kein Schuss löst sich. 5-mal abgedrückt und jedes Mal das gleiche. Ursache dafür ist, dass der Schlitten nicht weit genug nach hinten gleitet um die nächste Kugel zu laden. Da ich 2 verschiedene Gassorten Greengas (Begadi und Sniperairguns)zum testen verwende, schließe ich einen Fehler durch falsches Gas aus. Nach 10 Schuss ohne Erfolg, blieb auf einmal auch noch der Hammer auf halber Strecke stehen und man kann, zu allem Überfluss, nun auch nicht mehr abdrücken. Da hilft nur, Hammer per Hand fertig spannen und dann abdrücken. Das Problem mit dem Hammer häuft sich je mehr Schuss man mit einem Mag schon abgegeben hat. Bei der ganzen Problematik sei noch hinzu zufügen, dass der Schlittenfanghebel bei leerem Magazin nicht einrastet. Für den Schusstest und das chronen, musste ich den Schlitten nach jedem Schuss per Hand repetieren, damit sich überhaupt ein Schuss löst. Folgendes sagt der Chrony (Guarder Speeder 2000) bei Verwendung von TFC 0,20g BBs und
Begadi Greengas:
258, 260, 258, 256, 263, 262, 265, 263, 261, 262
Sniperairguns Greengas:
264, 253, 264, 261, 259, 260, 261, 260, 254, 265
Beide Gase (http://img241.imageshack.us/img241/2918/gaseon9.jpg) tun sich von den FPS-Werten, also nicht wirklich was. Weiter geht es mit dem Scheibenschießen, welches mit TFC 0,20g, Sniperairguns Greengas und kniend aufgelegt durchgeführt wurde:
10m:
http://img62.imageshack.us/img62/9950/test10mut5.jpg
15m:
http://img62.imageshack.us/img62/5947/test20mnw3.jpg
Sind keine 20m sondern 15m, hab mich auf dem Zettel verschrieben.
Für eine GBB also ein gute Schussbild und für eine Backup mehr als ausreichend. Zu erwähnen sei, dass ich leicht oben-rechts anhalten muss. Wegen oben beschriebenen Problemen kann ich euch leider nicht berichtet, wie sie sich so im Spiel schlägt. Hatte sie zwar einmal in einem Spiel dabei, an einem Haus automatisch gezogen, allerdings wurde mir beim ersten Kontakt mit dem Gegner wieder bewusst, warum ich sie eigentlich nicht mithohlen wollte. Wie es mit dem Cooldown-Effekt bei schneller Schussfolge aussieht, kann ich euch ebenfalls nicht sagen. Für den ein oder anderen ist die Tatsche sicherlich interessant, dass die "CQB" sowohl in ein Safariland als auch in ein Sepra (natürlich nur wenn beide für eine 1911 ausgelegt sind) passt. Die Leser mit viel Durchhaltevermögen, die diese Zeilen noch lesen, belohne ich auch jetzt mit dem…
Fazit
Positiv:
-Vollmetall
-2. Magazin
-sehr gute Verarbeitung
-einstellbares HopUp
-gute Schussleistung
-Preis
-Öse für Fangschnur
Contra:
-feste Visierung
-hoher Gasverbrauch
-Markings
-muss erst eingeschossen werden (laut Teamkollege)
-Magazinkapazität
Von der äußeren Verarbeitung her, ist die „CQB“ einfach nur Klasse und ich konnte fast nichts finden, worüber man sich beschweren könnte. Der leicht wackelnde Schlitten stört zwar minimal, aber ansonsten gibt es an der „CQB“ nichts auszusetzen. Auf Grund der technischen Probleme konnte mich „meine“ „CQB“ schlussendlich aber nicht überzeugen sie zu behalten. Es sei aber gesagt, dass die „CQB“ von einem Teamkollegen einwandfrei funktioniert und er keine Probleme mit ihr hat. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass man sie erstmal „einschießen“ muss, allerdings sehe ich nicht ein, dass man eine ASG erst noch einschießen muss damit sie einwandfrei funktioniert. Das mit der festen Visierung ist zwar ein bisschen schade, allerdings sind wir nicht beim ISPC und wenn man mal weiß wo man anhalten muss, langt es für den Nahkampf im Gebäude allemal. Das GBBs mit Metallschlitten in der Regel immer ein bisschen mehr Gasverbrauchen als GBBs mit Plastikschlitten, ist normal und die fehlenden Markings stören mich zumindest nicht, da ich nicht soviel Wert auf selbige lege. Wer allerdings Wert auf Markings legt und trotzdem eine 1911 möchte, sollte besser zur „TM 1911“ greifen, da diese Originalmarkings besitzt. Hoffe es hat dem ein oder anderen gefallen und für noch offene Fragen, stehe ich jedem gerne zur Verfügung.
MfG
Tach Leutz
die kalte Jahreszeit ist vorbei und nach dem Verkauf meiner TM HiCapa 5.1 soll eine neue GBB (GasBlowBack) her. Nur welche? Da ich schon seit längerem mit einer 1911 liebäugele, hätte ich nichts gegen eine 1911 oder ein Ableger dieser. Um meine Entscheidung ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, wurde mir von der Firma Sniperairguns aus Pirmasens, eine „WE CQB .45 GBB“ (http://www.sniperairguns.de/sniper/index.php?content_site=artikel_detail&id=3146&kat1=82&kat2=333&kat3=429&kat1=82&kat2=333&kat3=429) (weiter nur noch „CQB“ genannt) für dieses Review zur Verfügung gestellt. Waffe abgeholt und kommen wir auch schon zum…
Lieferumfang
Die 150€ teure „CQB“ kommt in einem schwarzen Karton, welcher allerdings nicht verrät welche GBB nun genau in ihm steckt.
Auf dem Deckel findet man lediglich das weiße „WE-Logo“, und darunter findet man „Airsoftgun & Gas Blowback Gun“. An den Seiten sind noch ein paar Sicherheitshinweis und „WE New Series: Baby HiCapa 3.8, HiCapa 4.3, HiCapa 5.1, HiCapa 7“ aufgedruckt. Klappt man den Deckel auf, nimmt die Anleitung bei Seite, sieht man auch schon die in schwarzem Stoff gebettete „CQB“ samt 2. Ersatzmagazin. Die Anleitung wurde neben Asiatisch, Englisch, Französisch und Spanisch, ebenfalls ins Deutsch übersetzt. Ich weiß ja nicht wer für die Übersetzung zuständig ist, aber das verwendete Deutsch lässt teilweise sehr zu wünschen übrig, aber erfreulich zu sehen, dass der Hersteller im fernen Taiwan auch an uns Deutsche denkt (ein wohl doch nicht so kleiner und uninteressanter Markt). Wie bei der „WE 1911 Army Version“, liegt auch der „CQB“ ein 2. Ersatzmagazin bei.
http://img253.imageshack.us/img253/5170/verpackungbu0.jpg
Das war es auch schon, es liegt weder ein Reinigungsstab noch en paar Kugeln bei und somit kommen wir auch schon zum…
Ersteindruck
Die „CQB“ aus dem Karton genommen und erstmal befingert. Auf den ersten Blick konnte ich keine Gussnähte oder andere Spuren der Fertigung feststellen. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Für eine Vollmetall GBB find ich die „CQB“ überraschend leicht. Ob sie, wie in Onlineshop angegebenen, 970g wiegt, kann ich jetzt leider nicht prüfen. Im Vergleich zu meiner alten TM HiCapa, ist das Magazin relativ leicht und trägt nicht so sehr zum hohen Gewicht der Pistole bei. Nun gut, fangen wir wie gewohnt mit dem…
Äußeren
…an. Der Body und der Schlitten sind in matt grau gehalten und passen sehr gut zusammen. Beide Teile weißen eine absolut glatte Oberfläche auf und ich konnte nur eine einzige kleine Gusnaht auf der Unterseite an der Railschiene entdecken.
http://img481.imageshack.us/img481/9639/cqbgeamtth3.jpg
Bemängeln muss ich allerdings das der Schlitten seitlich minimal Spiel hat und wenn man die Pistole in der Hand hält und dann schüttelt, klappert es ein bisschen. Das klappern kommt, soweit ich dies lokalisieren kann, vom Außenlauf. Aber keine Panik, bei den meisten GBBs ist der Außenlauf nicht fest mit dem Schlitten verbunden und hat ein bisschen Spiel. Da wir gerade beim Außenlauf sind. Dieser ist in Silber gehalten und hebt sich somit vom Rest der GBB stark ab, was ich persönlich aber sehr schick finde. Der Außenlauf ist, genauso wie die HopUp-Unit, aus Metall. Kommen wir aber noch mal zurück zum Schlitten. Bei der alten „WE 1911 Army Version“ bestand dieser aus Gussmetall und ist/war dadurch relativ schwer. Dies führt dazu, dass es bei kälteren Temperaturen (Außentemperatur, Cool down Effekt) zu Problemen führen kann. Bei der neueren „WE 1911 Army Version“ und der „CQB“ wurde, laut Händler, ein leichterer Aluschlitten verbaut, welcher etwaige Probleme beheben soll. In wie weit dies zutrifft, werdet ihr noch weiter unten erfahren. Unter dem Schlitten vor dem Abzugsbügel wurde eine kleine Railschiene „verbaut“ um Lampen oder Laser anbringen zu können. Aber Achtung, dass Anbringen von Lasern oder Lampen an ASGs, ist in DE verboten! An der Railschiene befindet sich die einzige Stelle an der man eine Gussnaht wirklich war nimmt.
http://img48.imageshack.us/img48/5715/railgl8.jpg
Im Zuge der „Modernisierung“ der 1911, wurde ein Skelettabzug verbaut. Die Auflagefläche des Fingers wurde geriffelt um besseren Halt zu gewährleisten. Der Abzug wackelt leider in jede Richtung ca. 1mm. Dank selber Farbe wie der Body/Schlitten hebt sich der Magcatch, Schlittenfanghebel, Abzug, Sicherung (von beiden Seiten bedienbar), Handballensicherung und Hammer nicht von diesem ab und passen sehr gut ins Gesamtbild.
http://img48.imageshack.us/img48/8157/triggermagli7.jpg
Um dem Käufer/Benutzer ein bisschen Abwechslung beim Thema Farbe zu bieten, bestehen die 2 Griffschalen aus schwarzem Kunststoff. Damit man die „CQB“ besser „im Griff hat“, wurden die Griffschalen, genauso wie die Auflageflächen der Hand am restlichen Griff, mit einem rauen Profil versehen. Da die Griffschalen nur mit 2 Schlitzschrauben am Body befestigt sind, können diese ganz einfach abgenommen werden. Ob man diese gegen andere aus Holz, Metall usw. tauschen kann, kann ich euch nicht sagen, hier gilt: probieren geht über studieren! Um seine GBB mit einer Fangschnur sichern zu können, befindet sich am Griffboden eine Öse. Die Visierung ist, entgegen dem ersten Eindruck bedingt durch die Schraube an der Kimme, nicht verstellbar.
http://img525.imageshack.us/img525/7895/visierungkp4.png
Gezielt wird, wie bei jeder anderen Pistole auch, über Kimme und Korn. Kimme und Korn wurden mit weißen Punkten versehen, wodurch das zielen erleichtert und beschleunigt wird. Bevor wir aber nun endgültig mit dem Äußeren abschließen, zeig ich euch noch schnell die…
Markings
…, obwohl dieses Thema eigentlich gar nicht lohnenswert ist, zu erwähnen. Auf der gesamten „CQB“ findet man mal gerade an 3 Stellen Markings. Einmal wurde „.45 ACP“ in den silbernen Außenlauf geprägt, welchen man durch das Patronenauswurffenster sieht. Weiterhin wurden noch die üblichen Markings, welche man auf jeder ASG in DE findet auf der „CQB“ verewigt. Das <F im Fünfeck>, die Importeursmarkings (Sniper) und die Kaliberangabe (Kal. 6mm BB) wurden von Sniperairguns erfreulicherweise sehr sauber auf der rechten Seite über den Abzug, aufgedruckt. Es befindet sich zwar ein goldfarbener „Made in Taiwan“-Aufkleber auf dem Schlitten, allerdings wir diesen wohl jeder schnellstmöglich entfernen. Unterhalb dieses Aufklebers auf dem Abzugbügels wurde ein „WE“ angebracht.
http://img515.imageshack.us/img515/9120/markingsjw1.png
Nun gut das soll es jetzt endlich alles zum Äußeren gewesen sein und kommen wir zum…
HopUp
Dieses ist einstellbar und lässt sich dadurch auf jedes Kugelgewicht einstellen (praktisch wenn man nur eine Kugelsorte mitschleppen will). Um an das HopUp zu gelangen, muss allerdings erstmal der Schlitten ab. Dazu einfach den Schlitten soweit nach hinten ziehen, bis man den Schlittenfanghebel nach links aus dem Body drücken kann. Nun kann man den Schlitten nach vorne abziehen. Um das HopUp einstellen zu können, benötigt man kein zusätzliches Werkzeug. Stattdessen wird es, wie bei den meisten AEGs, mittels eines Rädchen verstellt. Dreht man das Rädchen nach rechts, verleiht man der Kugel mehr Drall. Nach links hat den gegenteiligen Effekt.
http://img525.imageshack.us/img525/434/hopupnw8.jpg
Den Schlitten noch mal montieren und schon kann man prüfen ob die HopUp Einstellung einem zu sagt oder nicht. Ist dies nicht der Fall muss der Schlitten noch mal ab. Denke hierzu bedarf es keiner weiteren Worte mehr und gehen wir über zum…
Magazin
… oder besser gesagt, zu den Magazinen! Wie schon weiter oben beschrieben, liefert WE die „CQB“ mit 2 Magazinen aus.
http://img395.imageshack.us/img395/6853/magssp9.jpg
Da es nur einreihig ist, ist die Magazinkapazität allerdings auf 15 Schuss pro Magazin begrenzt, was als eher wenig zu bezeichnen ist. Befüllt werden kann das Magazin, durch ein Loch über dem Magazinboden (dazu muss man aber noch die Feder im Magazin nach unten drücken). Das Befüllen mit einem TM-LoadingTool, mit entsprechendem Pistolenadapter, ist nervig und weniger von Erfolg gekrönt als erst genannte Methode. Am Magazinboden befindet sich, wie üblich, dass Gaseinfüllventil. Beim Befüllen, stellte ich zu meiner Freude fest, dass kein bisschen Gas daneben geht (Green Gas). Eine Gasfüllung langt für durchschnittlich 51BBs (mit Sniperairguns GreenGas getestet), was ein bisschen mehr wie 3 Magazinen entspricht. Wie ich finde eher unrealistisch und führe ich darauf zurück, dass meine "CQB" nicht richtig funktioniert (Teamkollege kriegt nur ca. 25= 1,5 Magazine verschossen). Somit liegt der Gasverbrauch im mittleren Bereich. Zur optischen Aufwertung wurde das Magazin mit angedeuteten Sichtfenstern versehen (um dem Magazinvorrat bei der RS zu kontrollieren). Kommen wir nun zum wohl interessantesten Teil des Reviews, dem…
Schusstest
…, welcher mich leider auch Nerven gekostet hat. Scheinbar habe ich ein Montagsmodell erwischt oder es liegt, laut der Aussage eines Teamkollege bei dem die „CQB“ einwandfrei geht, daran das die sie erstmal „eingeschossen“ werden muss. Nun gut, schildere ich euch mal meine Erfahrungen mit „meiner“ „CQB“. Magazin mit Gas und BBs befüllt, in die Waffe gesteckt, Waffe per Hand gespannt, abgedrückt, ein Schuss löst sich und Schlitten repetiert. Noch mal abgedrückt, Waffe repetiert, aber kein Schuss löst sich. 5-mal abgedrückt und jedes Mal das gleiche. Ursache dafür ist, dass der Schlitten nicht weit genug nach hinten gleitet um die nächste Kugel zu laden. Da ich 2 verschiedene Gassorten Greengas (Begadi und Sniperairguns)zum testen verwende, schließe ich einen Fehler durch falsches Gas aus. Nach 10 Schuss ohne Erfolg, blieb auf einmal auch noch der Hammer auf halber Strecke stehen und man kann, zu allem Überfluss, nun auch nicht mehr abdrücken. Da hilft nur, Hammer per Hand fertig spannen und dann abdrücken. Das Problem mit dem Hammer häuft sich je mehr Schuss man mit einem Mag schon abgegeben hat. Bei der ganzen Problematik sei noch hinzu zufügen, dass der Schlittenfanghebel bei leerem Magazin nicht einrastet. Für den Schusstest und das chronen, musste ich den Schlitten nach jedem Schuss per Hand repetieren, damit sich überhaupt ein Schuss löst. Folgendes sagt der Chrony (Guarder Speeder 2000) bei Verwendung von TFC 0,20g BBs und
Begadi Greengas:
258, 260, 258, 256, 263, 262, 265, 263, 261, 262
Sniperairguns Greengas:
264, 253, 264, 261, 259, 260, 261, 260, 254, 265
Beide Gase (http://img241.imageshack.us/img241/2918/gaseon9.jpg) tun sich von den FPS-Werten, also nicht wirklich was. Weiter geht es mit dem Scheibenschießen, welches mit TFC 0,20g, Sniperairguns Greengas und kniend aufgelegt durchgeführt wurde:
10m:
http://img62.imageshack.us/img62/9950/test10mut5.jpg
15m:
http://img62.imageshack.us/img62/5947/test20mnw3.jpg
Sind keine 20m sondern 15m, hab mich auf dem Zettel verschrieben.
Für eine GBB also ein gute Schussbild und für eine Backup mehr als ausreichend. Zu erwähnen sei, dass ich leicht oben-rechts anhalten muss. Wegen oben beschriebenen Problemen kann ich euch leider nicht berichtet, wie sie sich so im Spiel schlägt. Hatte sie zwar einmal in einem Spiel dabei, an einem Haus automatisch gezogen, allerdings wurde mir beim ersten Kontakt mit dem Gegner wieder bewusst, warum ich sie eigentlich nicht mithohlen wollte. Wie es mit dem Cooldown-Effekt bei schneller Schussfolge aussieht, kann ich euch ebenfalls nicht sagen. Für den ein oder anderen ist die Tatsche sicherlich interessant, dass die "CQB" sowohl in ein Safariland als auch in ein Sepra (natürlich nur wenn beide für eine 1911 ausgelegt sind) passt. Die Leser mit viel Durchhaltevermögen, die diese Zeilen noch lesen, belohne ich auch jetzt mit dem…
Fazit
Positiv:
-Vollmetall
-2. Magazin
-sehr gute Verarbeitung
-einstellbares HopUp
-gute Schussleistung
-Preis
-Öse für Fangschnur
Contra:
-feste Visierung
-hoher Gasverbrauch
-Markings
-muss erst eingeschossen werden (laut Teamkollege)
-Magazinkapazität
Von der äußeren Verarbeitung her, ist die „CQB“ einfach nur Klasse und ich konnte fast nichts finden, worüber man sich beschweren könnte. Der leicht wackelnde Schlitten stört zwar minimal, aber ansonsten gibt es an der „CQB“ nichts auszusetzen. Auf Grund der technischen Probleme konnte mich „meine“ „CQB“ schlussendlich aber nicht überzeugen sie zu behalten. Es sei aber gesagt, dass die „CQB“ von einem Teamkollegen einwandfrei funktioniert und er keine Probleme mit ihr hat. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass man sie erstmal „einschießen“ muss, allerdings sehe ich nicht ein, dass man eine ASG erst noch einschießen muss damit sie einwandfrei funktioniert. Das mit der festen Visierung ist zwar ein bisschen schade, allerdings sind wir nicht beim ISPC und wenn man mal weiß wo man anhalten muss, langt es für den Nahkampf im Gebäude allemal. Das GBBs mit Metallschlitten in der Regel immer ein bisschen mehr Gasverbrauchen als GBBs mit Plastikschlitten, ist normal und die fehlenden Markings stören mich zumindest nicht, da ich nicht soviel Wert auf selbige lege. Wer allerdings Wert auf Markings legt und trotzdem eine 1911 möchte, sollte besser zur „TM 1911“ greifen, da diese Originalmarkings besitzt. Hoffe es hat dem ein oder anderen gefallen und für noch offene Fragen, stehe ich jedem gerne zur Verfügung.
MfG