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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Review] Tokyo Marui Colt M1911A1 GBB



Wolverine
18.12.2006, 16:45
Review:

Tokyo Marui Colt M1911A1 [GBB]
by Wolverine


Inhaltsverzeichnis

1. Das Vorbild
2. Lieferzeit
3. Verpackung // Lieferumfang
4. Erste Eindrücke
5. Vergleich der technischen Daten Original/SAEG
6. Die Tokyo Marui M1911A1 im Detail
6.1 Griffstück // Magazinschacht // Schlitten
6.2 Abzug // Sicherung // Vorspannen // Entspannen
6.3 Magazin // Ladehilfe
6.4 Markings und Lackierung
6.5 Visiereinrichtung
6.6 Zerlegen // Fieldstripping
6.7 HopUp
7. Tuningmöglichkeiten
7.1 optische Tuningmöglichkeiten
7.2 interne Tuningmöglichkeiten
8. Schuss- und Funktionstest
8.1 Testergebnisse
8.2 Munition
8.3 Gas
8.4 Schussbilder
9. Ist die Tokyo Marui Colt M1911A1 eine gelungene Kopie der originalen Colt M1911A1?
10. Resumeé


1. Das Vorbild
Die Colt M1911A1 war bis in die 80ger Jahre die Standardseitenwaffe der US Streitkräfte im Kaliber .45 ACP und wurde dann von der Berette M9 bzw. bei den US Navy SEALs von der SIG Sauer P226 (welche eigentlich die Ausschreibung gewonnen hatte) nach und nach abgelöst. Lediglich die USMC Force Recon hielten an der M1911 fest, jedoch verwenden sie getunte Varianten von u. a. Springfield und Kimber.

Eine sehr gute Info über das Original findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Colt_M1911 (http://de.wikipedia.org/wiki/Colt_M1911)
und auf englisch hier: http://en.wikipedia.org/wiki/M1911 (http://en.wikipedia.org/wiki/M1911)


2. Lieferzeit
Wie ich es von Sniper Airguns gewohnt bin, betrug die Lieferzeit wieder nur einen Tag, wobei diesmal ein Wochenende dazwischen lag.


3. Verpackung // Lieferumfang
Neben dem M1911 hatte ich noch einige weitere Sachen bei Sniper bestellt. Alle waren sehr gut in Styroporgeschnetzeltes verpackt.

Die M1911A1 kommt in einem schlichten Karton mit dunkelgrünem Deckel. Auf diesem steht in schwarzen Lettern das Colt-Logo und die genaue Waffenbezeichnung drauf, weiterhin die technischen Daten des Originals. Nettes Gimmick: Die Seriennummer auf dem Karton stimmt mit der Seriennummer auf der Waffe (rechte Seite unterhalb des Schlittens) überein.
Erst weiter unten findet man die Logos von Tokyo Marui und den Hinweis, dass sich in dem Karton eine Gas Blowback mit HopUp befindet.
Nimmt man den Deckel ab und legt die Folie mit der Bedienungsanleitung, neuem Katalog, Zielscheiben und Reinigungsstab etc. zur Seite, präsentiert sich einem die M1911A1 wohlgebettet in einem leckeren oliven „Stoffkissen“. Dieses Stoffkissen ist in Wirklichkeit eine Formpappe, die mit einem seidigen Stoff ummantelt wurde. Einfach, aber wirkungsvoll. Neben dem Formausschnitt für die GBB finden sich noch Formausschnitte für das Magazin und für die Patronenschachtel. In letzterer befinden sich ein Beutel BBs (Gramm = ??) und ein Tool, das zum Einen eine Ladehilfe für das Magazin ist und zum Anderen benötigt wird, um die Pistole zu zerlegen.. Sehr geschickt durchdacht, dazu aber später mehr.

http://img155.imageshack.us/img155/9453/001gesamtnj5.th.jpg (http://img155.imageshack.us/my.php?image=001gesamtnj5.jpg)http://img141.imageshack.us/img141/9644/002inhaltbk6.th.jpg (http://img141.imageshack.us/my.php?image=002inhaltbk6.jpg)

Das Ersatzmagazin befindet sich Marui-typisch in der bekannten Verpackung für Hängedisplays. Neu, zumindest für mich, ist, dass sie das Magazin zusätzlich mit einem Gummipolster gegen unnötiges Herumschlackern in der Verpackung gesichert haben.


4. Erste Eindrücke
So, nun genug vom Ansehen, die 1911er will in die Hand genommen und geschossen werden.
Hui, ganz schön kalt. Hat Marui da von Western Arms abgekupfert und Metallstücke in die Plastikmasse untergemischt? Die 1911er liegt verdammt gut in meinen doch großen Händen, also definitiv nichts für Leute mit kleinen Händen. Im Vergleich zu einer SIG Sauer P226 oder einer H&K P8 / USP / Mk.23 ist sie relativ schlank. Das kommt u. a. auch daher, dass beim Original das Magazin nur einreihig ausgeführt ist, bei den oben genannten Pistolen die Magazine zweireihig ausgeführt sind und daher ein breiteres Griffstück erfordern.
Der Schlichten lässt sich sehr gut nach hinten durchziehen und das Patronenauswurffenster gibt den Blick frei auf den Magazinschacht bzw. bei eingeführtem Magazin auf das Magazin.
Mit eingeführtem Magazin, welches fast vollständig aus stabilem Metall besteht, liegt die 1911er fantastisch ruhig in der Hand. Traumhaft.


5. Vergleich der technischen Daten Original/GBB

Zivile Bezeichnung:
Colt M1911A1, Government

Hersteller:
Colt Firearmy Company (und andere wie z.B. Springfield Armory, Kimber)
Tokyo Marui

Entwicklungsjahr:
1911
-

Herstellerland:
USA
Japan

Produktionszeit:
1911 bis
2005 bis

Gesamtlänge:
219 mm
219mm

Gesamthöhe:
137 mm
135mm

Gesamtbreite:
31,5 mm
31,5mm

Gewicht:
(mit leerem Magazin):
1,075 kg
-

(mit maximaler Ausrüstung):
bis 1,250 kg
-

Lauflänge:
127 mm
leider nicht ermittelbar, da ich die Waffe nicht ganz zerlegen wollte

Kaliber/Cartridge:
.45 ACP (11,43 x 23 mm)
6mm (6mm rund)

Mögliche Magazinkapazität:
7+1 Patronen
24

Munitionszufuhr:
Stangenmagazin

Effektive Reichweite:
50m
20m


Maximale Schussweite:
1700m
-

Feuerarten:
Halbautomatik (beide)

Mündungsgeschwindigkeit Projektil (V0):
je nach Munitionsart

Mündungsenergie (E0):
je nach Munitionsart

Anzahl Züge:
6
0

Drall:
Links
kein

Visier:
Kimme + Korn (beide)


6. Die Tokyo Marui M1911A1 im Detail

6.1 Griffstück // Magazinschacht // Schlitten // Outer Barrel
Das Griffstück besteht aus sehr schön geformten Plastik. Der Rücken besteht im unteren Bereich aus einem sehr stabilen Metallstück, welches, um einen sehr guten Halt zu garantieren, zusätzlich geriffelt ist. Darüber befindet sich die Griffsicherung, welche ebenfalls aus Metall gefertigt ist.
Die beiden Griffschalen sind ebenfalls wie das untere Metallstück geriffelt und aus stabilem Plastik. Die Riffelung ist wirklich sehr gut gelungen und garantiert dem Schützen auch bei sehr schwitzigen Händen einen sicheren Halt der 1911er. Da sie entsprechend den Originalen geformt sind und da auch die Befestigung der Griffschalen identisch mit denen der Originalen sind, kann man sie aber auch gegen Griffschalen aus dem wirklich großen Zubehörsortiment für die Originale austauschen.

Impressionen
http://img86.imageshack.us/img86/5559/013downfr8.th.jpg (http://img86.imageshack.us/my.php?image=013downfr8.jpg)

http://img185.imageshack.us/img185/1599/014down2la9.th.jpg (http://img185.imageshack.us/my.php?image=014down2la9.jpg)

http://img304.imageshack.us/img304/7358/015downsurewv1.th.jpg (http://img304.imageshack.us/my.php?image=015downsurewv1.jpg)

Der Magazinschacht ist sehr sauber ausgeführt und die Original-Magazine lassen sich sehr gut einführen. Kein verhaken, super!

Auf der Unterseite befindet sich noch eine Metallöse für Lanyards. Sehr stabil und auch sehr gut gelegen. Spitze.

Der Schlitten ist ebenfalls aus Plastik gefertigt und läuft sehr gut. Durch die wie beim Original auf beiden Seiten im hinteren Bereich angebrachten Riffelflächen, lässt sich der Schlitten sehr gut spannen. Auch sonst liegt er sehr gut in der Hand.
Ebenso ist es spieltechnisch vom Vorteil, dass der Schlitten aus Plastik ist. Zum einen benötigt er weniger Gas, zum anderen belastet der leichte Schlitten das Material nicht so, wie ein Schlitten aus Metall.

Zieht man den Schlitten ganz nach hinten, kommt der OuterBarrel zum Vorschein. Der ist aus etwas billig wirkenden Plastik. Hier hätte TM ruhig etwas sorgfältiger bzw. liebevoller ins Detail gehen können. Evtl. sorgen hier Teile aus dem Tuningbereich für Abhilfe.

Blick durch das geöffnete Auswurffenster auf das Magazin und das Patronenlager
http://img144.imageshack.us/img144/9904/006pllw4.th.jpg (http://img144.imageshack.us/my.php?image=006pllw4.jpg)


6.2 Abzug // Sicherung // Vorspannen // Entspannen
Der Abzugsweg ist mit guten 4mm sehr kurz und auch der Abzugswiderstand ist sehr gering. Um jedoch den Abzug betätigen zu können, muss man zuerst die Waffe vorspannen und die beiden Sicherungen deaktivieren.

Vorspannen:
Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

- Man zieht den Hammer einfach ganz nach hinten und arretiert ihn dort. Sollte sich eine BB im Lager befinden, kann man jetzt getrost abdrücken, die Waffe ist schussbereit. Wenn nicht, gibt man einen Leerschuss ab. Danach befindet sich eine BB im Lager und man mit der Pistole schiessen. Meiner Meinung nach geht die letztere Methode, über einen längeren Zeitraum gesehen, auf die Haltbarkeit.
- Man zieht den Schlitten ganz nach hinten durch und lässt diesen dann entweder nach vorne schnellen oder, um das Material zu schonen, führt man ihn nach vorne in die Ausgangsposition zurück. Die Waffe ist, wenn sich ein Magazin im Schacht befand, nun geladen und gespannt.

Sicherungen:
Die Colt M1911A1 von Marui hat, wie das Original, zwei Sicherungen. Die eine Sicherung befindet sich im oberen Bereich des Griffstückrückens und wird durch das in die Hand nehmen der Pistole deaktiviert. Die andere Sicherung befindet sich auf der linken Seite oberhalb der Griffstücks und unterhalb des Hammers und kann nur aktiviert werden, wenn der Hammer gespannt ist. Da die Pistole eine sog. Single-Action-Pistole ist, kann man den Hammer nicht durch das Durchziehen des Abzugs spannen, sondern muss ihn stets durch Spannen des Schlittens oder eben durch manuelles nach hinten ziehen des Hammers durch den Daumen spannen. Um die Pistole nun gespannt führen zu können und dennoch einen kurzen Abzugsweg zu haben, kann man den Hammer eben durch diese zweite Sicherung vorgespannt in seiner Position halten.
Diese zweite Sicherung lässt sich hervorragend vom Daumen der rechten Hand zu betätigen. Ergonomisch sinnvoll angebracht.

Beide Sicherungen
http://img86.imageshack.us/img86/6716/012sicheryy7.th.jpg (http://img86.imageshack.us/my.php?image=012sicheryy7.jpg)

Entspannen:
Entspannen lässt sich die Pistole nur durch Schussabgabe. Den Hammer manuell nach vorne zu führen funktioniert nicht, er wird auf halber Strecke arretiert.


6.3 Magazin // Ladehilfe
Das Magazin ist aus sehr stabilem schweren Metall gefertigt. Lediglich die Zuführung und das BB-Lager bestehen aus Plastik, die Dichtung aus stabilem Gummi.
Betankt wird es mit 134a oder ähnlichem Gas. Die Befüllöffnung befindet sich im Magazinboden.
Das Magazin fasst ganze 24 BBs! Magazine der Tokyo Marui Hi-Capa passen definitiv nicht!

Magazin, teilgefüllt und mit montierter Ladehilfe
http://img150.imageshack.us/img150/549/005magaj4.th.jpg (http://img150.imageshack.us/my.php?image=005magaj4.jpg)


6.4 Markings und Lackierung
Auf der linken Seite des Schlittens befinden sich die gleichen Markings, wie beim Original.
Weiterhin findet man auf der linken Seite des Gehäuses ein „T“ und ein auf dem Kopf stehendes Dreieck bei der Abzugsbügel, dann noch ein „P“ beim Magazinreleaseknopf und ein „G.H.D.“ unter dem Schlittenfanghebel.
Auf der rechten Gehäuseseite findet man die Markings von „ASGK Tokyo Marui Made in Japan“, darunter die Seriennummer (siehe auch Verpackung), das „M1911A1 U.S.Army“ und das Symbol von Colt. Weiterhin findet man noch die Nummer „76“ auf dem Abzugsbügelschutz. Alles gewohnt super ausgeführt.
Weiterhin findet man die Importeurmarkings von GSG, die Kaliberangabe 6mm und das F. Ehrlich gesagt: Grausam ausgeführt. Zwar schön klein und dezent gehalten, aber irgendwie reinpunktiert statt sauber reingelasert. Das habe ich schon besser von Euch sehen -> Review ICS AK-74M.

Die M1911A1 ist in einem dunkelmetallisch Grau lackiert. Die beiden Griffschalen sind holzbraun ohne markante Maserung lackiert.

Schlittenmarkings
http://img243.imageshack.us/img243/5453/009markingsl1ij7.th.jpg (http://img243.imageshack.us/my.php?image=009markingsl1ij7.jpg)http://img243.imageshack.us/img243/966/010markingsl2fl0.th.jpg (http://img243.imageshack.us/my.php?image=010markingsl2fl0.jpg)

ASGK-, Colt US Army-, Marui- und die Importeur-Markings
http://img132.imageshack.us/img132/6860/007markingsriy1.th.jpg (http://img132.imageshack.us/my.php?image=007markingsriy1.jpg)http://img216.imageshack.us/img216/9588/008markingsr2cq5.th.jpg (http://img216.imageshack.us/my.php?image=008markingsr2cq5.jpg)


6.5 Visiereinrichtung
Die Visierung ist eine normale Kimme-Korn-Visierung. Nachtzielhilfen wie z. B. weiße Dots auf der dem Schützen zugewandten Seite sind Fehlanzeige. Hier dürfte weiße Farbe von Revell, Tamiya, etc. weiterhelfen.

hinteres Visier, Hammersicherung aktiviert
http://img141.imageshack.us/img141/4679/004hlpj5.th.jpg (http://img141.imageshack.us/my.php?image=004hlpj5.jpg)

Visierlinie
http://img141.imageshack.us/img141/4165/003visierliniehl5.th.jpg (http://img141.imageshack.us/my.php?image=003visierliniehl5.jpg)



6.6. Zerlegen // Fieldstripping
Zum Zerlegen muss man zuerst das Magazin aus der Waffe nehmen und die Waffe entspannen. Dann nimmt man das beiliegende Tool, setzt es auf der Stirnseite an (siehe Bilder) und dreht es entgegen dem Uhrzeigersinn. Danach entfernt man den Schlittenfanghebel indem man ihn leicht von der rechten Seite aus nach links herausdrückt. Vorsicht ist dabei beim Kraftaufwand geboten. Hat man ihn entfernt, kann man den Schlitten nach vorne abziehen.

Bilderserie Fieldstripping
http://www.abload.de/thumb/howtofstrip1tbb.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=howtofstrip1tbb.jpg)http://www.abload.de/thumb/howtofstrip2bqh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=howtofstrip2bqh.jpg)http://www.abload.de/thumb/howtofstrip3vro.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=howtofstrip3vro.jpg)
http://www.abload.de/thumb/fstripkompr75.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=fstripkompr75.jpg)http://www.abload.de/thumb/griff2hew.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=griff2hew.jpg)http://www.abload.de/thumb/magschacht1daw.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=magschacht1daw.jpg)

http://www.abload.de/thumb/schl1r8u.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=schl1r8u.jpg)http://www.abload.de/thumb/schl46cs.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=schl46cs.jpg)http://www.abload.de/thumb/schl5hwh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=schl5hwh.jpg)http://www.abload.de/thumb/schlittendetaily1a.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=schlittendetaily1a.jpg)


6.7 HopUp
Um an das HopUp zu gelangen, muss man zuerst die 1911er wie unter Punkt 6.6 beschrieben zerlegen.
Das HopUp wird mittels Rändelrad eingestellt. Möchte man mehr Effekt haben, dreht man das Rad im Uhrzeigersinn, möchte man weniger Effekt haben, dann entgegen dem Uhrzeigersinn.
Über die Effektivität kann und möchte ich nichts sagen, für die geschossene Entfernungen war es für meine Begriffe sehr gut eingestellt und wozu sollte ich etwas ändern, wenn es funktioniert.

http://www.abload.de/thumb/hopupgpc.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=hopupgpc.jpg)



7. Tuningmöglichkeiten

7.1 optische Tuningmöglichkeiten
Wer mag kann seine M1911er mit Halterungen für RedDots und anderen Griffschalen (auch Griffschalen für die echte) aufwerten. Marui selber hat bereits seit einiger Zeit eine Sportversion der M1911er im Programm – die Hi-Capa 5.1 – wie es hier allerdings mit der Kompabilität aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis, ebenso die Kompabilität zu Modellen von Western Arms oder Wei-E Tech. Anscheinend passen aber sowohl der Hammer, als auch die Hammeranlenkung der Hi-Capa auch an der 1911A1.
Guarder hat bereits mehrere Metallschlitten & -rahmen (!!! Neu F-en ist fällig!!!) und ein enhanced loading muzzle im Programm, PGC ebenfalls Metallschlitten & -rahmen


7.2 interne Tuningmöglichkeiten
Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit andere Ventile, andere Recoil- und Hammersprings oder
Tuningläufe einzubauen, jedoch nur von einem Büchsenmacher und auch nur, wenn man danach
die Waffe beim Beschussamt neu F-en lässt. Zu der Kompabilität kann ich auch hier nichts sagen.


8. Schuss- und Funktionstest

8.1 Testergebnisse
Auf 6m Entfernung erreiche ich je nach bb-Gewicht einen Streukreis von 2 bis 3 cm, alle 4 - 5 teilweise auch erst nach 7 bis 9 Schuss habe ich jedoch einen Ausreisser nach rechts von bis zu 5 cm vom üblichen Streukreis. Dies passierte allerdings eher bei kälteren Temperaturen.


8.2 Munition
Ich habe die Waffe mit folgenden Munitionssorten getestet:
- ICS 0.20g: Schon fast zu leicht. Mit Abbey Predator Ultra Gas schlecht zu kontrollieren.
- Guarder 0.23g: Top, sowohl mit 134a, als auch mit PU.
- Guarder 0.25g: Top, sowohl mit 134a, als auch mit PU.


8.3 Gas
Tokyo Marui Pistolen sind für 134a Gas oder vergleichbare Gase ausgelegt.
Ich habe die Waffe sowohl mit Abbey 134a als auch mit Abbey Predator Ultra Gas getestet. Mit beiden Gasen läuft die 1911er sehr gut. Stärkeres Gas empfehle ich nicht.

Das Review wird um Langzeiterfahrungen aktualisiert.

8.4 Schussbilder

0.23g Guarder Predator-Ultra
http://www.abload.de/thumb/coltsb023exh.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=coltsb023exh.jpg)

0.25g Guarder Predator-Ultra
http://www.abload.de/thumb/coltsb0252e1.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=coltsb0252e1.jpg)

0,25g Guarder Predator-Ultra mit Ausreißer
http://www.abload.de/thumb/coltsb025a6q6.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=coltsb025a6q6.jpg)


9. Ist die Tokyo Marui Colt M1911A1 eine gelungene Kopie der originalen Colt M1911A1?
Ja, definitiv. Sowohl Markings, Optik als auch Handhabung überzeugen. Und auch das dumpfere Schussgeräusch ist eine feine Sache. Tokyo Marui: gut gemacht!


10. Resumeé
Ums kurz zu machen: die +/- -Liste

+ Optik
+ Handhabung
+ Führigkeit
+ Ausballanzierung
+ Detailtreue
+ Verpackung
+ Schussleistung sowohl Präzision als auch Reichweite
+ Sound
+ Kapazität des Magazins
o Preis/Leistung
- OuterBarrel leider etwas optisch billig
- Markings von GSG *thumbs down*


Dieses Review entstand in Zusammenarbeit und mit freundlicher Unterstützung der Firma Sniper Air Guns
(www.sniperairguns.de) (http://www.sniperairguns.de/). Das Copyright liegt beim Autor. Das Review oder Auszüge aus diesem dürfen nur unter
vorheriger schriftlicher Genehmigung vom Autor und in Verbindung mit w ww.sniperairguns.de anderweitig verbreitet oder
veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen werden entsprechend verfolgt.

MfG

Wolverine

Wolverine
16.05.2007, 11:58
Was lange währt, wird endlich gut -> endlich online