Wuerfel
25.10.2006, 15:09
Dieses Review ist schon recht alt. Aber trotzdem viel Spass beim Lesen!
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_front.jpg
Hersteller: ? (Import)
Herkunft: ?
System: 75 Liter Rucksack
Material: 100 % Polyamid
Farbe: Flecktarn
Einsatzgebiet: Gepäcktransport
Preis: ca. 47 Euro
Einführung/Persönliches:
Zur Einführung ein paar persönliche Dinge zum Kauf des Rucksacks.
Ich habe mir im Rahmen meiner Ausrüstung einen Rucksack kaufen wollen. In meinem Besitz befand sich bis dahin nur ein 75 Liter Rucksack in Neon-Rot bzw. Blau. Also musste etwas mit Tarnmuster her. Innerhalb des Teams gab es eine Sammelbestellung und ich griff zu. Meine Wahl fiel auf den oben genannten Rucksack, den troph-e-shop damals für 46,90 € verkaufte.
Großes Packvolumen zu einem unfassbar günstigen Preis, schaut man sich äquivalente Modelle aus dem „zivilen“ Bereich an kosten diese mindestens das Doppelte.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung machte auf mich sofort nach dem Auspacken keinen guten Eindruck. Es schlackerten einfach zu viele Teile an dem Rucksack umher. Das Material ist recht dünn, die Nähte sind an den entscheidenden Stellen höchstens doppelt vernäht.
Ganz bitter stieß mir auf, das die Metallstreben zum Halt des Rucksacks auf der Rückenseite sichtbar waren.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b1.JPG
Guckt man sich die Bilder in den einzelnen Shops an werdet ihr feststellen, das es äußerst selten ist das dieser Rucksack von hinten gezeigt wird. Das hat für mich den oben genannten Grund, die Metallstreben gucken quasi aus dem Rucksack heraus. Die Streben sind aus weichem Metall gearbeitet, dies soll verhindern das sich das Metall zu sehr in den Rücken des Trägers drückt. Soweit eine gute Sache. Das Metall dieser Streben war jedoch so weich das diese sich bei Belastung in die Richtung bogen in welche das Gewicht zog, ergo auch nach vorn zum Beispiel.
Das Stück an dem die Schultergurte angebracht sind, bewegt sich fast frei.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b2.JPG
Die einzige Führung welche die Platte hat sind die oben
genannten Metallstreben. Zu den Auswirkungen dieser Konstruktion kommen wir im Kapitel „Im Einsatz“. Der Rucksack hat ein ca. 15 Liter großes Schlafsackfach, jeweils ca. 5-10 Liter fassende Außentaschen, eine 5 Liter fassende Tasche an der Stirnseite und ein ca. 40 Liter großes Hauptfach. Die restlichen 10 Liter verteilen sich auf die Deckeltasche und die Tasche für die Nässeplane.
Das ist eine Option, die bei durchaus teureren Modellen oftmals fehlt und nachgekauft werden muss.
Die Nässeplane befindet sich direkt unter der Deckeltasche auf der Seite der Schultergurte. Kann also bei Regen und Sturm bequem über den Rucksack gezogen werden.
Kommen wir zu den Taschen die sich rings um das Hauptfach schlängeln. Die Vordertasche (an der Stirnseite, vom Träger weg zeigend) bietet Raum für allerlei Krimskrams der etwas sperriger ist und nicht ins Deckelfach passt.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b3.JPG
Die Seitentaschen kann man gut zum Verstauen von länglichen Gegenständen aber natürlich auch Wäsche etc. nutzen. Negativ fällt dabei auf, das die Seitentaschen festgenäht sind. Sie können zu keinem Daypack zusammengezippt werden. Man könnte sagen dies sei ein Luxusproblem, jedoch bevorzuge ich für mich persönlich modulare Systeme die Raum für weitere Möglichkeiten bieten.
Das ärgste Problem stellt jedoch die Schlafsacktasche dar. Was wirklich einfach nur ärgert, ist der fehlende Durchgriff zum Hauptfach. Wie man so etwas weglassen kann ist mir ein absolutes Rätsel. Zu dieser Verarbeitungsweise und deren Auswirkungen, genauso wie die Befestigung der Schultergurte am Rucksack, später mehr im Kapitel „Im Einsatz“.
Sämtliche Schnallen am Rucksack sind aus Kunststoff, meine Vermutung liegt auf einfachem Plastik.
Die Polsterung der Schultergurte und der Beckengurte ist den Umständen entsprechend einfach. Innovative Materialien wie z.B. Airmesh findet man hier nicht.
Tragegefühl:
Einer der entscheidenden Punkte an einem Rucksack ist das Tragegefühl. Stimmt das nicht, kann man den Rucksack gleich zu Hause lassen. Bei langen Märschen wird jeder falsche gezurrte Riemen und schlecht sitzende Gurt zur Qual.
Die Krux an der Sache mit dem Tragegefühl ist diese, wenn man nicht weiß wie sich ein Rucksack anfühlen kann oder muss, kann man auch keine Vergleiche ziehen und wissen, das der Rucksack den man da hat total beschissen sitzt.
Dieser Rucksack saß bei mir nicht gut. Der Hüftgurt befand sich während der Bewegung in meiner Taille, insgesamt war das Rückenteil für meine 1,95 keineswegs ausgelegt. Sobald der Hüftgurt nicht richtig sitzt wird das Gewicht über die Schultern geleitet. Dies führt zu Verspannungen und bei längeren Strecken zu unangenehmsten Schmerzen im Nacken- / Schulterbereich.
Die Schultergurte ließen sich gut justieren, die Zurrbänder waren allesamt lang genug und gut zu erreichen.
Im Einsatz:
Die erste große OP nahte und ich bepackte stolz und gespannt meinen neuen Rucksack.
Gepackt war er bis oben hin, nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig. Ca. 15 – 20 Kilo Gewicht sollten damit transportiert werden.
Der Moment war gekommen an dem ich den Rucksack, einen Abend vor der OP, aufsetzen wollte.
Einfach um zu sehen ob das Gewicht gut verteilt ist und ob er gut sitzt.
Als ich jedoch den Rucksack auf meine Schulter schwingen wollte knallte es kurz und laut und der Schultergurt glitt mir aus den Händen. Was war geschehen? Durch den Zug auf dem Schultergurt hatte sich eine Schiebeschnalle des oberen Zurrriemens verabschiedet.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b4.JPG
Es blieb mir nicht anderes übrig als den Zurrriemen am Schultergurt auf der ungefähren Höhe fest zu knoten. Was für eine Konstruktion. Und damit fuhr ich dann in den Einsatz.
Auf dem Weg zum Bahnhof merkte ich wie der Hüftgurt verrutschte und sich das Gewicht auf meine Schultern senkte. Ich war froh das Ding dann in ein Auto legen zu können und bis zum Gelände zu fahren. Schon 200 Meter laufen zum Lagerplatz machten arge Probleme.
Am Lagerplatz stellte sich dann auch heraus wieso das Ding so schlecht saß. Die besagten Metallstreben hatten sich ab der Mitte fast 45 Grad in die Richtung vom Träger weg gebogen.
Das Verbiegen der Streben hatte auch zur Folge das die Platte an der die Schultergurte befestigt sind, immer weiter weg vom Rücken saß. Das ist das Problem welches ich oben bei „Verarbeitung“ kurz anriss.
Das Resultat war ein total verzogener Schwerpunkt der damit ausgeglichen werden musste, das ich mich nach vorne beugte. Was dann wiederum Probleme mit den Lendenwirbeln nach sich zog.
Der Tag verging ohne das ich den Rucksack nochmals brauchte.
Als wir spät abends in der Dunkelheit zum Lager zurückkehrten, wollte ich mein T-Shirt wechseln und mir etwas zu Essen machen. Diese beiden Utensilien befanden sich ganz unten im Rucksack. Zum einen um den Schwerpunkt zu optimieren, zum anderen um die wichtigen Sachen wie zum Beispiel Einsatzweste oben in den Rucksack zu packen.
Jetzt kommen das Problem mit dem nicht unterteilten Boden des Rucksacks.
Ich musste in der Dunkelheit den kompletten Rucksack auspacken. Um an Dosenravioli und mein ein Euro-T-Shirt zu kommen. Der Rucksack hatte halt einfach keinen Durchgriff vom Schlafsackfach zum Hauptfach! Natürlich kann man jetzt sagen, packe halt deinen Rucksack besser. Aber ganz ehrlich. Wo fängt man bitte an und wo hört man auf... sollte ich meine Einsatzkleidung und das Wasser nach unten packen und das Fressen oben drauf? Wie soll man das Gepäck mit Prioritäten versehen, wenn man alles was man dabei hat, mindestens einmal am Tag braucht?
Ich fuhr mit dem Rucksack dann wieder nach Haus und schwor mir einen anderen zu kaufen. Zu guter letzt brach die zweite Schiebschnalle auf der anderen Seite, diesmal sogar mit sehr leichtem Gepäck einfach nur während ich zurrte.
Pro/Kontra:
Dieser Rucksack ist nichts für ambitionierte Milsimulatoren oder Softairspieler die auch mal länger als ein paar Stunden spielen. Das Material ist durchweg nicht gut. Der Stoff ist noch das beste. Das Metall der Streben ist zu weich für schwere Lasten und das Plastik der Schnallen ist spröde und zerbricht bei Belastung. Wenn man wirklich draußen ist und Gepäck zu transportieren hat darf keine Schnalle wegbrechen. Nichteinmal der Preis haut den Rucksack wieder raus. Es ist einfach schlechte Qualität die ich nichteinmal geschenkt haben möchte. Dieser Rucksack ist zu nichts zu gebrauchen.
Zum Händler Troph-e-Shop bleibt nur zu sagen das dieser kulant reagierte und den Rucksack wieder zurücknahm um den Preis mit dem für ein neues Modell zu verrechnen. Dieses ist jetzt mein Eigen und war etwas teurer, ein Review dazu gibt es dann jedoch ein anderes Mal.
Mit freundlichen Grüßen,
Euer Würfel.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_front.jpg
Hersteller: ? (Import)
Herkunft: ?
System: 75 Liter Rucksack
Material: 100 % Polyamid
Farbe: Flecktarn
Einsatzgebiet: Gepäcktransport
Preis: ca. 47 Euro
Einführung/Persönliches:
Zur Einführung ein paar persönliche Dinge zum Kauf des Rucksacks.
Ich habe mir im Rahmen meiner Ausrüstung einen Rucksack kaufen wollen. In meinem Besitz befand sich bis dahin nur ein 75 Liter Rucksack in Neon-Rot bzw. Blau. Also musste etwas mit Tarnmuster her. Innerhalb des Teams gab es eine Sammelbestellung und ich griff zu. Meine Wahl fiel auf den oben genannten Rucksack, den troph-e-shop damals für 46,90 € verkaufte.
Großes Packvolumen zu einem unfassbar günstigen Preis, schaut man sich äquivalente Modelle aus dem „zivilen“ Bereich an kosten diese mindestens das Doppelte.
Verarbeitung:
Die Verarbeitung machte auf mich sofort nach dem Auspacken keinen guten Eindruck. Es schlackerten einfach zu viele Teile an dem Rucksack umher. Das Material ist recht dünn, die Nähte sind an den entscheidenden Stellen höchstens doppelt vernäht.
Ganz bitter stieß mir auf, das die Metallstreben zum Halt des Rucksacks auf der Rückenseite sichtbar waren.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b1.JPG
Guckt man sich die Bilder in den einzelnen Shops an werdet ihr feststellen, das es äußerst selten ist das dieser Rucksack von hinten gezeigt wird. Das hat für mich den oben genannten Grund, die Metallstreben gucken quasi aus dem Rucksack heraus. Die Streben sind aus weichem Metall gearbeitet, dies soll verhindern das sich das Metall zu sehr in den Rücken des Trägers drückt. Soweit eine gute Sache. Das Metall dieser Streben war jedoch so weich das diese sich bei Belastung in die Richtung bogen in welche das Gewicht zog, ergo auch nach vorn zum Beispiel.
Das Stück an dem die Schultergurte angebracht sind, bewegt sich fast frei.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b2.JPG
Die einzige Führung welche die Platte hat sind die oben
genannten Metallstreben. Zu den Auswirkungen dieser Konstruktion kommen wir im Kapitel „Im Einsatz“. Der Rucksack hat ein ca. 15 Liter großes Schlafsackfach, jeweils ca. 5-10 Liter fassende Außentaschen, eine 5 Liter fassende Tasche an der Stirnseite und ein ca. 40 Liter großes Hauptfach. Die restlichen 10 Liter verteilen sich auf die Deckeltasche und die Tasche für die Nässeplane.
Das ist eine Option, die bei durchaus teureren Modellen oftmals fehlt und nachgekauft werden muss.
Die Nässeplane befindet sich direkt unter der Deckeltasche auf der Seite der Schultergurte. Kann also bei Regen und Sturm bequem über den Rucksack gezogen werden.
Kommen wir zu den Taschen die sich rings um das Hauptfach schlängeln. Die Vordertasche (an der Stirnseite, vom Träger weg zeigend) bietet Raum für allerlei Krimskrams der etwas sperriger ist und nicht ins Deckelfach passt.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b3.JPG
Die Seitentaschen kann man gut zum Verstauen von länglichen Gegenständen aber natürlich auch Wäsche etc. nutzen. Negativ fällt dabei auf, das die Seitentaschen festgenäht sind. Sie können zu keinem Daypack zusammengezippt werden. Man könnte sagen dies sei ein Luxusproblem, jedoch bevorzuge ich für mich persönlich modulare Systeme die Raum für weitere Möglichkeiten bieten.
Das ärgste Problem stellt jedoch die Schlafsacktasche dar. Was wirklich einfach nur ärgert, ist der fehlende Durchgriff zum Hauptfach. Wie man so etwas weglassen kann ist mir ein absolutes Rätsel. Zu dieser Verarbeitungsweise und deren Auswirkungen, genauso wie die Befestigung der Schultergurte am Rucksack, später mehr im Kapitel „Im Einsatz“.
Sämtliche Schnallen am Rucksack sind aus Kunststoff, meine Vermutung liegt auf einfachem Plastik.
Die Polsterung der Schultergurte und der Beckengurte ist den Umständen entsprechend einfach. Innovative Materialien wie z.B. Airmesh findet man hier nicht.
Tragegefühl:
Einer der entscheidenden Punkte an einem Rucksack ist das Tragegefühl. Stimmt das nicht, kann man den Rucksack gleich zu Hause lassen. Bei langen Märschen wird jeder falsche gezurrte Riemen und schlecht sitzende Gurt zur Qual.
Die Krux an der Sache mit dem Tragegefühl ist diese, wenn man nicht weiß wie sich ein Rucksack anfühlen kann oder muss, kann man auch keine Vergleiche ziehen und wissen, das der Rucksack den man da hat total beschissen sitzt.
Dieser Rucksack saß bei mir nicht gut. Der Hüftgurt befand sich während der Bewegung in meiner Taille, insgesamt war das Rückenteil für meine 1,95 keineswegs ausgelegt. Sobald der Hüftgurt nicht richtig sitzt wird das Gewicht über die Schultern geleitet. Dies führt zu Verspannungen und bei längeren Strecken zu unangenehmsten Schmerzen im Nacken- / Schulterbereich.
Die Schultergurte ließen sich gut justieren, die Zurrbänder waren allesamt lang genug und gut zu erreichen.
Im Einsatz:
Die erste große OP nahte und ich bepackte stolz und gespannt meinen neuen Rucksack.
Gepackt war er bis oben hin, nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig. Ca. 15 – 20 Kilo Gewicht sollten damit transportiert werden.
Der Moment war gekommen an dem ich den Rucksack, einen Abend vor der OP, aufsetzen wollte.
Einfach um zu sehen ob das Gewicht gut verteilt ist und ob er gut sitzt.
Als ich jedoch den Rucksack auf meine Schulter schwingen wollte knallte es kurz und laut und der Schultergurt glitt mir aus den Händen. Was war geschehen? Durch den Zug auf dem Schultergurt hatte sich eine Schiebeschnalle des oberen Zurrriemens verabschiedet.
http://www.team-date.de/teampage/images/reviews/rucksack_b4.JPG
Es blieb mir nicht anderes übrig als den Zurrriemen am Schultergurt auf der ungefähren Höhe fest zu knoten. Was für eine Konstruktion. Und damit fuhr ich dann in den Einsatz.
Auf dem Weg zum Bahnhof merkte ich wie der Hüftgurt verrutschte und sich das Gewicht auf meine Schultern senkte. Ich war froh das Ding dann in ein Auto legen zu können und bis zum Gelände zu fahren. Schon 200 Meter laufen zum Lagerplatz machten arge Probleme.
Am Lagerplatz stellte sich dann auch heraus wieso das Ding so schlecht saß. Die besagten Metallstreben hatten sich ab der Mitte fast 45 Grad in die Richtung vom Träger weg gebogen.
Das Verbiegen der Streben hatte auch zur Folge das die Platte an der die Schultergurte befestigt sind, immer weiter weg vom Rücken saß. Das ist das Problem welches ich oben bei „Verarbeitung“ kurz anriss.
Das Resultat war ein total verzogener Schwerpunkt der damit ausgeglichen werden musste, das ich mich nach vorne beugte. Was dann wiederum Probleme mit den Lendenwirbeln nach sich zog.
Der Tag verging ohne das ich den Rucksack nochmals brauchte.
Als wir spät abends in der Dunkelheit zum Lager zurückkehrten, wollte ich mein T-Shirt wechseln und mir etwas zu Essen machen. Diese beiden Utensilien befanden sich ganz unten im Rucksack. Zum einen um den Schwerpunkt zu optimieren, zum anderen um die wichtigen Sachen wie zum Beispiel Einsatzweste oben in den Rucksack zu packen.
Jetzt kommen das Problem mit dem nicht unterteilten Boden des Rucksacks.
Ich musste in der Dunkelheit den kompletten Rucksack auspacken. Um an Dosenravioli und mein ein Euro-T-Shirt zu kommen. Der Rucksack hatte halt einfach keinen Durchgriff vom Schlafsackfach zum Hauptfach! Natürlich kann man jetzt sagen, packe halt deinen Rucksack besser. Aber ganz ehrlich. Wo fängt man bitte an und wo hört man auf... sollte ich meine Einsatzkleidung und das Wasser nach unten packen und das Fressen oben drauf? Wie soll man das Gepäck mit Prioritäten versehen, wenn man alles was man dabei hat, mindestens einmal am Tag braucht?
Ich fuhr mit dem Rucksack dann wieder nach Haus und schwor mir einen anderen zu kaufen. Zu guter letzt brach die zweite Schiebschnalle auf der anderen Seite, diesmal sogar mit sehr leichtem Gepäck einfach nur während ich zurrte.
Pro/Kontra:
Dieser Rucksack ist nichts für ambitionierte Milsimulatoren oder Softairspieler die auch mal länger als ein paar Stunden spielen. Das Material ist durchweg nicht gut. Der Stoff ist noch das beste. Das Metall der Streben ist zu weich für schwere Lasten und das Plastik der Schnallen ist spröde und zerbricht bei Belastung. Wenn man wirklich draußen ist und Gepäck zu transportieren hat darf keine Schnalle wegbrechen. Nichteinmal der Preis haut den Rucksack wieder raus. Es ist einfach schlechte Qualität die ich nichteinmal geschenkt haben möchte. Dieser Rucksack ist zu nichts zu gebrauchen.
Zum Händler Troph-e-Shop bleibt nur zu sagen das dieser kulant reagierte und den Rucksack wieder zurücknahm um den Preis mit dem für ein neues Modell zu verrechnen. Dieses ist jetzt mein Eigen und war etwas teurer, ein Review dazu gibt es dann jedoch ein anderes Mal.
Mit freundlichen Grüßen,
Euer Würfel.