4ndi
10.10.2006, 19:26
Tokyo Marui M14 Review
Tach Leutz,
da es zur Zeit noch nicht wirklich viele deutsche Reviews über das M14 von TM (Tokyo Marui) gibt, hab ich mich dazu entschlossen, einfach mal eins zu schreiben. Hoffe kann manch einem mit diesem Review bei seiner Kaufentscheidung helfen. Zur Zeit bietet G&G (G&G Armament) und TM (Tokyo Marui) das M14 an. TM bietet, im Gegensatz zu G&G, zusätzlich zur Woodversion auch noch eine OD-Version an. Bei der Woodversion besteht das Gehäuse aus einem Holzimitat (Kunststoff) und bei der OD-Version aus olivem Kunststoff. Weitere Unterschiede gibt es zwischen den 2 Versionen von TM nicht. Da ich selber noch kein M14 von G&G in der Hand hatte, kann ich über dieses nicht viel mehr sagen, als ich in Internetforen darüber gelesen habe. Laut diesen soll das M14 von G&G stock wohl nicht gerade mit Zuverlässigkeit und guter Leistung glänzen. Es müssen erst einige innere Komponenten ausgetauscht werden bevor der Spielspaß so richtig los gehen kann. Die Verarbeitung der äußeren Komponenten soll allerdings besser/hochwertiger sein als die von TM, was wieder rum für Sammler recht interessant sein dürfte. Wie gut/schlecht die TM ist, erfahrt ihr, wie sich man einer schon vorstellen kann, selbstverständlich weiter unten. Habe mich für das TM M14 in der OD Version entschieden, da ich es mit einigem Zubehör relativ billig bekommen konnte und mir die OD Version besser gefällt. Außerdem kann man in der Regel beim TM eigentlich sowieso nicht viel falsch machen, TM eben ;). An dieser Stelle erspar ich den Lesern den Vergleich RS-AS, da ich ihn eher für Schwachsinn halte und gehe lieber über zum…
Lieferumfang
http://img230.imageshack.us/img230/3299/m14verpackteir4.jpg
Geliefert wird das M14 in einem überdurchschnittlich langen oliv/schwarzen Karton mit großer weißer U.S.Rifle 7,62mm M14 Schrift. Auf dem oliven Teil des Kartons stehen noch mehrere Sachen in schwarz, welche ich aber jetzt nicht aufzählen will, dafür schaut euch einfach die Bilder an. Weiterhin ist TM typisch ein 67 Schuss Metalllowcap, der übliche Papierkram, Laufstopfen, Reinigungsstab und ein Tütchen 0,25g BB´s dabei. Bisher noch nichts besonders, wenn man den Karton allerdings zum ersten Mal öffnet, wird man von dem Anblick, welchen einen erwartet, positiv überrascht sein. Bisher lagen alle TM ASG´s in hässlichem, billigem weißen Styropor sicher verstaut. Mag zwar seinen Zweck erfüllen, sieht aber einfach nur billig aus. Bei dem M14 hat sich TM allerdings dazu entschieden, dass weiße Styropor mit schwarzen Stoff zu verkleiden, was meiner Meinung nach sehr edel aussieht :P.
Anscheinend haben sich die Leute bei TM einige Gedanken über die Verpackung ihrer ASG´s gemacht und folglich fliegen auch keine Bedienungsanleitung, Kataloge, Sicherheitshinweise, Zielscheiben usw. mehr im Karton hin und her. Der ganze Papierkram liegt jetzt sicher verstaut in einem kleinen Karton.
http://img513.imageshack.us/img513/8029/m14gg8.jpg
Kurz zur Bedienungsanleitung, da ich sie einfach nur genial finde. Das Deckblatt der Bedienungsanleitung ist dem echten Field Manuel des M14 nachempfunden, was ich zum ersten Mal bei einer ASG sehen und was einfach nur Top aussieht! Zusätzlich sei noch zu erwähnen, dass die Anleitung jetzt auch der Englischen Sprache mächtig ist. Die obligatorische Tüte 0,25er Kugeln ist ebenfalls in einem kleinen schwarzen Karton verstaut und somit herrscht Ordnung im Karton ;).
Hoffentlich bleibt TM bei seinem neuen Verpackungskonzept, denn endlich kann man die ASG´s im Karton zur Show stellen und muss kein armseliges Leben mehr in einer dunklen Ecke oder unterm Bett fristen.
Aber da ihr ja sicherlich den ganzen Kram hier lest, weil ihr was über die SAEG erfahren wollt, kommen wir nun zum…
Ersteindruck
Irgendwann kommt einfach der Punkt, da muss man das M14 aus der Verpackung nehmen und man wird feststellen, dass das M14 recht schwer ist. Laut Onlineshop soll es ohne Akku 3850 g wiegen. Das meiste Gewicht befindet sich in den letzten 2/3 des Gewehrs, trotzdem lässt es sich sehr angenehm halten/anlegen. Jemanden der bisher immer mit einer M4 oder vergleichbarem ins Feld zog (wie ich), wird die Länge des Gewehres erstmal überraschen. Insgesamt misst das M14 113cm und ist somit 25cm länger, als ein M4 mit komplett ausgezogener Schulterstütze und 13cm länger als ein M16. Aber da das M14 ohnehin nicht für CQB gedacht ist, lässt sich dieser Punkt relativ leicht verkraften. Schließlich sollte man beim Kauf einer ASG, auch das Aufgabengebiet berücksichtigen. Nun gut, weiter im Text. Los geht es mit dem…
Äußeren
Wie schon beschrieben besteht das Gehäuse aus mattem, stabilem, olivem Kunststoff. Auf den ersten Blick scheint das komplette Gehäuse aus einem Stück zu bestehen, allerdings erkennt man bei näherer Betrachtung, eine Schweißnaht welche sich auf der Vorderseite allerdings nur auf Länge der Schulterstütze erstreckt. Aber keine Panik, die Schweißnaht fällt, dankt guter Verarbeitung, kaum auf. Dreht man das M14 jetzt um, zeichnet sich die Schweißnaht auf fast der gesamten Länge des Gehäuses schon stärker ab. Aber auch hier gilt, keine Panik klingt schlimmer als es in Wirklichkeit ist. Sie ist zwar stärker als auf der Vorderseite zu sehen, jedoch auch hier wieder sauber verarbeitet und nicht wirklich ein Drama. Auf der Unterseite am Griff befindet sich noch ein Loch, durch das man mit Hilfe eines 1,5mm Imbus, die Motortiefe nach Motor-, Lager- oder Gearwechsels bei Bedarf anpassen kann. Um einen Sling am M14 befestigen zu können, ist jeweils auf der Unterseite an der Schulterstütze und einmal am Handschutz eine Slinghalterung vorhanden Man muss allerdings noch bemängeln, dass sich auf Höhe des Magazinschachtes, auf jeder Seite ein Kreis im Kunststoff abzeichnet. Das olive Kunststoff sieht zwar gut aus, leider musste ich schnell feststellen, dass es sehr Kratzempfindlich ist und hässliche Striemen hinterlassen kann wenn man mal etwas gröber zur Sache geht. Solche kleinen optischen Schnitzer sind aber wohl eher für Sammler von Bedeutung als für Spieler.
http://img63.imageshack.us/img63/7407/detailrechteseitean1.jpg
Das Metall sieht nur auf dem Bild schon so abgenutzt aus!
Um einen besseren Halt zu gewährleisten, wurde das Gehäuse an 2 Stellen geriffelt. Einmal am Vorderschaft und einmal am „Griffstück“ beim Abzug. Die Endplatte des Schaftes lässt sich hochklappen um das M14 leicht auf der Schulter „ablegen“ zu können. Bei hochgeklappter Endplatte kann man die Abdeckung des Akkufaches sehen, aber zum Thema Akku gibt es weiter unten ein bisschen mehr. Ebenfalls aus Kunststoff ist die Laufabdeckung. Diese wieder rum ist aber aus einem anderen Kunststoff wie das Gehäuse gefertigt und ist dadurch nicht ganz so matt wie das Gehäuse und auch wesentlich kratzunempfindlicher. Die Laufabdeckung wird mittels Metallklammer an der Abdeckung, einfach auf den Außenlauf gesteckt und hält bombenfest. Zwar wird man es nicht sehen, will es aber trotzdem nicht unerwähnt lassen, dass der Außenlauf durch diese Metallklammer sehr stark verkratzt wird. Wo wir gerade bei Metall sind, wer noch mehr Kunststoff sucht, sucht vergebens. Arbeiten wir uns von vorne nach hinten durch, angefangen beim Flashhider. Dieser ist dem Original nachempfunden und lässt sich durch entfernen einer kleinen Madenschraube und anschließendem drehen eines Metallringes unterm Kornträger demontieren. Im Gegensatz zu manch anderer ASG, wird aber dadurch nicht nur der Flashhider, sondern auch der Kornträger und die Bajonetthalterung entfernt, da alle 3 Teile eigentlich ein Teil sind. Nach entfernen von diesem, hat man nun zur Montage von Schalldämpfern, Tracern usw. ein Negativgewinde zur Verfügung. Als nächstes kommt die Fake Gasabnahme unterm Außenlauf. Diese ist sauber verarbeitet und als Zusatz kann man an der Gasabnahme eine 2cm lange Sechskantschraube herausdrehen. Hinter der Schraube verbirgt sich ein 4cm langes Röhrchen in welches man z.B. einen oft benutzen Bit stecken kann (dann muss aber noch ein bisschen Watte hinein gesteckt werden, sonst fliegt der Bit im Röhrchen hin und her). Ebenfalls kann man einen 4cm langen Metallstab oder ähnliches, zur Demontage des Abzugbügels, stecken. Weiß zwar nicht ob das von TM so gewollt ist, aber wenn die Möglichkeit da ist, kann man sie ja nutzen ;).
http://img524.imageshack.us/img524/9961/frontgl4.jpg
Der Außenlauf ist mit dem oberen Metallgehäuse fest verbunden und sehe hier keine Chance für Barrellwooble, welcher sehr oft bei der alten M4 Reihe (eine verbesserte Version soll bald erscheinen)aus dem Hause TM auftritt. Parallel zum Außenlauf läuft ein beweglicher!! Gaskolben. Dieser ist mit dem Ladehebel und dem Hülsenauswurffenster verbunden ist (Konstruktion aus Ladehebel und Hülsenauswurffenster weiter nur noch als Verschluss bezeichnet). Dieser Gaskolben ist im Gegensatz zu den anderen Metallteilen silberfarben, was aber nicht weiter tragisch ist, da dieser ohnehin im Gehäuse versteckt ist und von außen nur durch einen kleinen schmalen Schlitz sichtbar ist. Der Verschluss ist im oberen Metallgehäuse untergebracht auf welchem sich auch alle Markings befinden.
http://img508.imageshack.us/img508/5346/detailverschlusszurh8.jpg
Auf der rechten Seite ist, unter einer Schiene versteckt, ASGK, auf der oberen Seite U.S. Rifle/7,62-MM M14/Springfield Armory/Seriennummer 11849, auf dem Hülsenauswurffenster 770186/SA ZB und auf der linken Seite Tokyo Marui Japan eingraviert. Die Importourmarkings, das <F im Fünfeck> findet man, zumindest bei meiner ASG, auf der linken Seite des Metallgehäuses und sind von Sniperairguns glücklicherweise sehr dezent auf der ASG verewigt worden.
http://img524.imageshack.us/img524/7240/markingskl3.jpg
Das Metall sieht nur auf dem Bild schon so abgenutzt aus!
Der Feuerwahlhebel (wenn man ihn überhaupt Hebel nennen darf) befindet sich unterhalb der rechten Stellschraube der Visierung. Dreht man den Feuerwahlhebel im Uhrzeigersinn bis er hör- und spürbar einrastet und ein großes A auf dem Hebel zu sehen ist, ist das M14 auf Dauerfeuer gestellt. Dreht man es nun gegen den Uhrzeigersinn, bis dieser wieder hör- und spürbar eingerastet ist und das A verschwunden ist, ist es auf Einzelfeuer gestellt. Diese Mechanik verhindert allerdings schnelles Umschalten von Einzel- auf Dauerfeuer. Aber Da in Deutschland ohnehin kein Dauerfeuer erlaubt ist, ist schnelles umschalten auf solches somit überflüssig und zumindest für uns Deutsche eher nicht von belang.
http://img434.imageshack.us/img434/9629/feuerwahlhebelki3.jpg
Stichwort Verschluss. Durch zurückziehen des Ladehebels, dreht sich das Hülsenauswurffenster leicht nach links und wird gleichzeitig nach hinten unter die Visierung gezogen. Durch die Tatsache das der Ladehebel im Gehäuse mit einer Feder verbunden ist und diese beim zurückziehen zusammengedrückt wird, schnellt der Verschluss bei loslassen wieder nach vorne und ein lautes metallisches klacken ist zu hören, was einfach nur geil rüber kommt :D .
http://img524.imageshack.us/img524/940/detailverschlussbl0.jpg
Da ich jetzt nicht 100%ig beurteilen kann, wie stabil die ganze Metallkonstruktion wirklich ist, kann ich auch nicht sagen, wie oft man den Verschluss nun nach vorne schnellen lassen kann ohne irgendwelche Beschädigungen in Kauf nehmen zu müssen. Zumindest auf mich, macht die Metallkonstruktion einen sehr stabil Eindruck und behaupte mal, dass so schnell nichts kaputt gehen wird (Angabe ohne Gewähr). Ist der Verschluss nach hinten gezogen, hat man freien Blick auf die schwarze Gearbox und auf das Plastikhopup. Wer jetzt meint, wie beim M4 oder G36 aus dem Hause TM, dass HopUp einstellen zu können, liegt falsch, aber dazu weiter unten mehr. Die Sicherung befindet sich „im“ Abzugsbügel und durch nach vorne klappen aus dem Abzugsbügel, wird die ASG entsichert und durch zurückklappen wird diese wieder mechanisch und elektrisch gesichert. Wie schon von anderen ASG´s gewohnt, ist es im gesicherten Zustand nicht möglich den Abzug durch zu drücken.
http://img508.imageshack.us/img508/6074/gesichertentsichertib6.jpg
Mir ist es bisher zwar noch nicht passiert dafür aber anderen Usern das es ab und zu vorkommen kann, dass der Haltebolzen des Magcatchs rausrutscht und dieser nicht mehr richtig funktioniert. Mit ein bisschen Kleber kann man dem Problem aber entgegensteuern ;). Danke an Boba_Fett und cal50ae für den Hinweis. Weiter geht’s mit der…
Visierung
…in Form einer Lochkimme. Beim M14 wird, wie bei jeder anderen ASG auch, über Kimme und Korn gezielt. Im Gegensatz zu manch anderem ASG Kumpanen kann man beim M14 das Korn nicht in der Höhe verstellen. Macht aber nix, denn dafür kann man, mit Hilfe der linken Stellschraube, die Kimme wie gewohnt in der Höhe verstellen und gleichzeitig wird mit der Höhe, auch der Blickwinkel durch die Kimme verändert, woduchr das einstellen des Korns überflüssig wird. Nicht nur in der Höhe, sondern selbstverständlich auch in der horizontalen lässt sich, durch drehen der rechen Stellschraube, das Korn verstellen. Durch die feine Unterteilung kann die Visierung optimal eingestellt werden und dank einrasten der Stellschrauben, wird sich die Visierung auch nicht so schnell verstellen. Wer statt der original Visierung auf ein Scope oder Reddot zurückgreifen will, wird erstmal enttäuscht. Erst durch eine zusätzliche Mountbase ist die Montage solcher möglich. Soweit sollte es das mit dem Gehäuse gewesen sein und gehen wir über zum…
Magazin
…welches im Falle vom M14, wie von TM gewohnt, ein 70 Schuss Lowcap ist. Wem ein Lowcap von der Kapazität her nicht langt, hat die Möglichkeit diese in Form von Lowcaps (70 Schuss), Midcaps (160 Schuss) oder Highcaps (440 Schuss) zu erhöhen.
http://img511.imageshack.us/img511/9643/magazinebu2.jpg
Alle oben genannten Magazine fürs M14 bestehen, wie von amerikanischen Waffen gewohnt, außen aus einer Metallhülle. Wie in der Einleitung schon geschrieben, wird das M14 von 2 Herstellern angeboten. Hier muss beim Magazinkauf nun aufgepasst werden, da Magazine fürs G&G M14 nicht mit dem TM M14 kompatibel sind! Magazine fürs TM M14 sind, wie M4/M16 Magazine auch, auf der Oberseite flach, wo hingegen G&G Magazine eine zusätzliche Aussparung auf der Oberseite besitzen und somit im TM M14 nicht halten würden. Ob TM M14 Magazine mit dem G&G M14 kompatibel sind, kann ich nicht sagen, bezweifle es aber stark. Bisher konnte ich das standard TM Lowcap und G& P Midcaps testen. Magazine beider Hersteller konnte ich mit Guarder, XTreme und mit Bioval BB´s testen (0,25g). Guarder und Xtreme BB´s wurden einwandfrei gefördert. Bioval BB´s haben in den Midcaps allerdings regelmäßig zu leichten klemmern geführt (Magazin raus, schlag aufs Magazin und wieder gings bis zum nächsten Klemmer), was im Spiel sehr fatal sein kann. Zu den G& P muss ich noch sagen, dass sie, im Gegensatz zum TM Magazin, im Magazinschacht ein wenig mehr Spiel haben (ca. 1-2mm). Leider gibt es aber hier wieder einen Grund zum meckern, den ich euch auch nicht vorenthalten möchte. Beim Nachladen kann es ab und zu mal vorkommen, dass das Magazin am Röhrchen der BB-Führung hängen bleibt und es sich dadurch nicht einstecken lässt. Dadurch muss das Magazin erst noch mal aus dem Magazinschacht entnommen werden und ein 2. Versuch ist nötig, was, wenn es mal schnell gehen muss, ziemlich ärgerlich sein kann. Durch drücken des Magcatchs, welcher sich vor dem Abzugsbügel befindet, wird das Magazin gelöst und dann kann es durch leichtes kippen nach vorne und anschließendem rausziehen entnommen werden. Steckt man es nun in umgekehrter Reihenfolge wieder rein, kann es zu oben beschriebenem Problem kommen. Aber nun gut, kommen wir zum…
HopUp
…welches sich, TM untypisch, per Stellschraube im Magazinschacht verstellen lässt. Durch die vielen Einrastpositionen, kann das HopUp optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden. Auf Grund dessen, dass man beim Nachladen öfters mal mit dem Magazin gegen die Stellschraube kommen kann, könnte sich das HopUp ungewollt verstellen, was man in der Praxis aber erstmal noch beobachten muss. Bisher konnte sich diese Vermutung allerdings noch nicht bestätigen. Wer vorhat ein neues HopUp-Gummi einzubauen, muss dieses allerdings um ca. 1cm kürzen da man sonst den Clip, welcher das HopUp am Innenlauf in Position hält, nicht befestigen kann. Wer das HopUp Gummi wechseln möchte, kommt ums…
Zerlegen
…nicht rum. Das trennen des oberen und unteren Gehäuses geht innerhalb von Sekunden von statten. Dazu einen Schraubendreher oder ein Metallstab in das Loch im Bügel stecken und diesen Stab nach vorne drücken. Dadurch wird der Bügel aus seiner Fixierung gehebelt und kann nach vorne geklappt werden. Ist der Bügel nach vorne geklappt, diesen einfach gerade nach unten aus dem Gehäuse ziehen und anschließend das obere Gehäuse ca. 1cm nach vorne schieben und schräg nach oben rausziehen. Nun noch die Steckverbindung zum Akku trennen und den ersten Schritt hätten wir geschafft.
http://img511.imageshack.us/img511/4863/m143teilemx2.jpg
Jetzt wird’s allerdings um einiges langsamer von statten gehen. Zu allererst sei zu empfehlen, die Feder und die Metallstange (1) zu entfernen um eine spätere böse Überraschung zu vermeiden. Als nächstes den Bolzen (2) unter dem Metallblättchen (Achtung, eine kleine Feder hält das Plättchen leicht unter Spannung!) lösen und die darunter liegende Kreuzschraube rausdrehen. Auf der gleichen Seite den Bolzen (3) unter dem Magazinschacht rausdrücken und im Magazinschacht die Kreuzschraube (4) lösen.
http://img504.imageshack.us/img504/186/zerlegt2ebp8.jpg
Auf der anderen Seite die 3 kleinen Kreuzschrauben (5) lösen und schon kann die Schiene (6), der Gaskolben/Ladehebel und das Hülsenauswurffenster von der ASG demontiert werden. Wenn dies geschehen ist, beide Torxschrauben (7) vor dem Magazinschacht lösen und schon kann dieser, zusammen mit der Gearbox, entnommen werden. Da ich mit dieser Gearbox noch nicht wirklich viel Übung habe, werd ich die Öffnung/Zerlegung dieser nicht weiter beschreiben um mögliche Probleme beim späteren Zusammenbau selbiger aus dem Weg zu gehen. Wer den Lauf oder das HopUp Gummi tauschen möchte, muss zusätzlich die 4 Kreuzschrauben (8) lösen und schon kann man den Außenlauf vom Gehäuse lösen und den Innenlauf samt HopUp aus dem Außenlauf ziehen.
http://img243.imageshack.us/img243/9372/zerlegt1emd8.jpg
Der Zusammenbau geschieht logischerweise in umgekehrter Reihenfolge. Da die Motorkabel gerne vom Motor rutschen, sollte man beim Zusammenbau noch darauf achten, dass diese auch da sitzen wo sie sein sollen. Man kann das M14 zwar auch in einer anderen Reihenfolge zerlegen, allerdings komm ich so bisher am besten klar! Ich weise darauf hin, dass die Zerlegung auf eigene Gefahr geschieht und ich übernehme auch keine Haftung wenn was passiert. Wer an seiner ASG rumschrauben will, tut das auf eigene Gefahr und wenn was schief geht, hat derjenige Pech! Kommen wir aber nun zu etwas wichtigem, dem…
Schusstest
…welchen ich leider nur bei 10m dokumentieren konnte und dieser deswegen hier im Review etwas mager ausfällt, aber versuche einen besseren ggf. nachzureichen.
http://img505.imageshack.us/img505/1644/zielscheibesq4.jpg
Geschossen wurde kniend aufgelegt mit 0,25g XTreme in einem windgeschützten Bereich. Wie man auf dem Bild sehen kann, beträgt der Streukreis, sieht man mal von dem Ausreißer ab, maximal 5cm. Auf 35m trifft man, noch gut einen Blumentopf mittlerer Größe (ca. 30x20cm) und ist somit für eine Stock AEG sehr präzise. Wer die Reichweite/Präzision seiner SAEG weiter erhöhen will, hat noch die Möglichkeit sein M14 einem…
Tuning
…zu unterziehen. Im TM M14 kommt die neue Gearbox Version 7 zum Einsatz, was man beim Kauf von Tuningteilen beachten sollte, da bestimmte Teile extra für die Gearbox 7 ausgelegt sind! Für die Gearbox Version 7 sind mittlerweile (09-10/2006) folgende Teile erhältlich: Nozzle, Cylinderhead, Springguide, Tappet Plate, Spur Gear, Anti-Reversal Latch. Da es im Moment noch keinen Tuningcylinder für diese gibt, muss man auf den Standardcylinder zurückgreifen, da dieser ca. 1cm länger ist als die bisher erhältlichen Tuningcylinder. Wer beim tunen neue Stahlgears einbauen muss, hat entweder die Möglichkeit sich das M14 Gearset von Prometheus, oder, wenn Stahlgears schon vorhanden sind, sich das G&P Spurgear einzubauen. Laut Onlineshop ist dieses allerdings nur mit Systema Gears und dem Classic Army (Flat) Gear Set kompatibel! Laut Internet soll die TM GB 7 Shell stabiler gefertigt sein als ihre Version 2 und 3 Kollegen, aber durch die Tatsache, dass im Moment noch keine verstärkte Gearbox 7 Shell angeboten wird und ich nicht sagen kann wie belastbar diese wirklich ist, wäre ich in Sachen Tuning etwas vorsichtig! Angetrieben wird das ganze von einem EG700. Wer diesen auswechseln möchte, kann sich einen Short Type Motor seiner Wahl einbauen. Wem hingegen das ganze GB tunen nicht geheuer ist und nur die Präzision etwas steigern will, kann sich einen 500mm langen Tuninglauf einbauen. Positiv anzumerken sei noch, dass man das M14 fast nicht gejamed bekommt. Selbst mit fast komplett leerem Akku, oder absichtlich schlechtem triggern, bekam ich diese nicht gejamed. Betreiben sollte man das ganze laut TM mit einem 8,4V Midtype…
Akku
… welcher wie schon beschrieben in der Schulterstütze verstaut wird. Ich persönlich verwende allerdings einen 10,8V 2200mAh Akku. Wer auch einen anderen Akku verwenden möchte, und wie ich keine Lust hat das Akkufach noch bearbeiten zu müssen, muss darauf achten das der Akku die Außenmaße: 16x4,5x2,5cm nicht überschreitet! Vor allem auf die Länge muss geachtet werden, da man die Steckerverbindung ja noch „auf“ den Akku legen muss und die Akkuklappe soll ja auch noch zu gehen ;). Die Sicherungsbox muss ebenfalls entfernt werden, da diese zuviel Platz beansprucht und man den Akku sonst nicht hinein bekommt. Da mir jetzt nicht einfällt was ich noch schreiben könnte, kommen wir zum…
Fazit
Pro:
-neues Verpackungskonzept
-gute Verarbeitung
-sehr viel Metallteile
-beweglicher Verschluss
-original Markings
-neue Gearbox
-langer Innenlauf
-sogut wie unjamebar
-gute Stock Leistung
-Akku mit hoher Voltzahl kann verwendet werden
Contra:
-Kunststoff recht Kratzempfindlich
-Montage von Reddots und Scopes ohne weiteres nicht möglich
-Magazin verkantet ab und zu im Magazinschacht
-Zerlegung ist aufwendig und dauert
Ich persönlich bereue den Kauf der TM M14 überhaupt nicht und kann sie jedem empfehlen der mit der Länge dieser Waffe zurecht kommt. Die negativen Punkte wie „Kunststoff recht Kratzempfindlich“ und „Zerlegung ist aufwendig und dauert“ kann ich persönlich zumindest verkraften da: eine verkratzte und abgenutzte Waffe glaubwürdiger wirkt und ich meine SAEG auch nicht jeden Tag zerlege und wenn, dann in Ruhe daheim. Denjenigen die es bis hierhin geschafft haben, danke ich für die Aufmerksamkeit und hoffe konnte dem ein oder anderen mit diesem Review weiterhelfen. Falls ich noch was vergessen haben sollte, steh ich für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Vorweg sei noch gesagt, wer mich fragt wie man das M14 auf Dauerfeuer umbauen kann, wird den Admins/Mods gemeldet. Also spart euch den Ärger, da ich ohnehin nicht weiß wie das geht;).
MfG
Tach Leutz,
da es zur Zeit noch nicht wirklich viele deutsche Reviews über das M14 von TM (Tokyo Marui) gibt, hab ich mich dazu entschlossen, einfach mal eins zu schreiben. Hoffe kann manch einem mit diesem Review bei seiner Kaufentscheidung helfen. Zur Zeit bietet G&G (G&G Armament) und TM (Tokyo Marui) das M14 an. TM bietet, im Gegensatz zu G&G, zusätzlich zur Woodversion auch noch eine OD-Version an. Bei der Woodversion besteht das Gehäuse aus einem Holzimitat (Kunststoff) und bei der OD-Version aus olivem Kunststoff. Weitere Unterschiede gibt es zwischen den 2 Versionen von TM nicht. Da ich selber noch kein M14 von G&G in der Hand hatte, kann ich über dieses nicht viel mehr sagen, als ich in Internetforen darüber gelesen habe. Laut diesen soll das M14 von G&G stock wohl nicht gerade mit Zuverlässigkeit und guter Leistung glänzen. Es müssen erst einige innere Komponenten ausgetauscht werden bevor der Spielspaß so richtig los gehen kann. Die Verarbeitung der äußeren Komponenten soll allerdings besser/hochwertiger sein als die von TM, was wieder rum für Sammler recht interessant sein dürfte. Wie gut/schlecht die TM ist, erfahrt ihr, wie sich man einer schon vorstellen kann, selbstverständlich weiter unten. Habe mich für das TM M14 in der OD Version entschieden, da ich es mit einigem Zubehör relativ billig bekommen konnte und mir die OD Version besser gefällt. Außerdem kann man in der Regel beim TM eigentlich sowieso nicht viel falsch machen, TM eben ;). An dieser Stelle erspar ich den Lesern den Vergleich RS-AS, da ich ihn eher für Schwachsinn halte und gehe lieber über zum…
Lieferumfang
http://img230.imageshack.us/img230/3299/m14verpackteir4.jpg
Geliefert wird das M14 in einem überdurchschnittlich langen oliv/schwarzen Karton mit großer weißer U.S.Rifle 7,62mm M14 Schrift. Auf dem oliven Teil des Kartons stehen noch mehrere Sachen in schwarz, welche ich aber jetzt nicht aufzählen will, dafür schaut euch einfach die Bilder an. Weiterhin ist TM typisch ein 67 Schuss Metalllowcap, der übliche Papierkram, Laufstopfen, Reinigungsstab und ein Tütchen 0,25g BB´s dabei. Bisher noch nichts besonders, wenn man den Karton allerdings zum ersten Mal öffnet, wird man von dem Anblick, welchen einen erwartet, positiv überrascht sein. Bisher lagen alle TM ASG´s in hässlichem, billigem weißen Styropor sicher verstaut. Mag zwar seinen Zweck erfüllen, sieht aber einfach nur billig aus. Bei dem M14 hat sich TM allerdings dazu entschieden, dass weiße Styropor mit schwarzen Stoff zu verkleiden, was meiner Meinung nach sehr edel aussieht :P.
Anscheinend haben sich die Leute bei TM einige Gedanken über die Verpackung ihrer ASG´s gemacht und folglich fliegen auch keine Bedienungsanleitung, Kataloge, Sicherheitshinweise, Zielscheiben usw. mehr im Karton hin und her. Der ganze Papierkram liegt jetzt sicher verstaut in einem kleinen Karton.
http://img513.imageshack.us/img513/8029/m14gg8.jpg
Kurz zur Bedienungsanleitung, da ich sie einfach nur genial finde. Das Deckblatt der Bedienungsanleitung ist dem echten Field Manuel des M14 nachempfunden, was ich zum ersten Mal bei einer ASG sehen und was einfach nur Top aussieht! Zusätzlich sei noch zu erwähnen, dass die Anleitung jetzt auch der Englischen Sprache mächtig ist. Die obligatorische Tüte 0,25er Kugeln ist ebenfalls in einem kleinen schwarzen Karton verstaut und somit herrscht Ordnung im Karton ;).
Hoffentlich bleibt TM bei seinem neuen Verpackungskonzept, denn endlich kann man die ASG´s im Karton zur Show stellen und muss kein armseliges Leben mehr in einer dunklen Ecke oder unterm Bett fristen.
Aber da ihr ja sicherlich den ganzen Kram hier lest, weil ihr was über die SAEG erfahren wollt, kommen wir nun zum…
Ersteindruck
Irgendwann kommt einfach der Punkt, da muss man das M14 aus der Verpackung nehmen und man wird feststellen, dass das M14 recht schwer ist. Laut Onlineshop soll es ohne Akku 3850 g wiegen. Das meiste Gewicht befindet sich in den letzten 2/3 des Gewehrs, trotzdem lässt es sich sehr angenehm halten/anlegen. Jemanden der bisher immer mit einer M4 oder vergleichbarem ins Feld zog (wie ich), wird die Länge des Gewehres erstmal überraschen. Insgesamt misst das M14 113cm und ist somit 25cm länger, als ein M4 mit komplett ausgezogener Schulterstütze und 13cm länger als ein M16. Aber da das M14 ohnehin nicht für CQB gedacht ist, lässt sich dieser Punkt relativ leicht verkraften. Schließlich sollte man beim Kauf einer ASG, auch das Aufgabengebiet berücksichtigen. Nun gut, weiter im Text. Los geht es mit dem…
Äußeren
Wie schon beschrieben besteht das Gehäuse aus mattem, stabilem, olivem Kunststoff. Auf den ersten Blick scheint das komplette Gehäuse aus einem Stück zu bestehen, allerdings erkennt man bei näherer Betrachtung, eine Schweißnaht welche sich auf der Vorderseite allerdings nur auf Länge der Schulterstütze erstreckt. Aber keine Panik, die Schweißnaht fällt, dankt guter Verarbeitung, kaum auf. Dreht man das M14 jetzt um, zeichnet sich die Schweißnaht auf fast der gesamten Länge des Gehäuses schon stärker ab. Aber auch hier gilt, keine Panik klingt schlimmer als es in Wirklichkeit ist. Sie ist zwar stärker als auf der Vorderseite zu sehen, jedoch auch hier wieder sauber verarbeitet und nicht wirklich ein Drama. Auf der Unterseite am Griff befindet sich noch ein Loch, durch das man mit Hilfe eines 1,5mm Imbus, die Motortiefe nach Motor-, Lager- oder Gearwechsels bei Bedarf anpassen kann. Um einen Sling am M14 befestigen zu können, ist jeweils auf der Unterseite an der Schulterstütze und einmal am Handschutz eine Slinghalterung vorhanden Man muss allerdings noch bemängeln, dass sich auf Höhe des Magazinschachtes, auf jeder Seite ein Kreis im Kunststoff abzeichnet. Das olive Kunststoff sieht zwar gut aus, leider musste ich schnell feststellen, dass es sehr Kratzempfindlich ist und hässliche Striemen hinterlassen kann wenn man mal etwas gröber zur Sache geht. Solche kleinen optischen Schnitzer sind aber wohl eher für Sammler von Bedeutung als für Spieler.
http://img63.imageshack.us/img63/7407/detailrechteseitean1.jpg
Das Metall sieht nur auf dem Bild schon so abgenutzt aus!
Um einen besseren Halt zu gewährleisten, wurde das Gehäuse an 2 Stellen geriffelt. Einmal am Vorderschaft und einmal am „Griffstück“ beim Abzug. Die Endplatte des Schaftes lässt sich hochklappen um das M14 leicht auf der Schulter „ablegen“ zu können. Bei hochgeklappter Endplatte kann man die Abdeckung des Akkufaches sehen, aber zum Thema Akku gibt es weiter unten ein bisschen mehr. Ebenfalls aus Kunststoff ist die Laufabdeckung. Diese wieder rum ist aber aus einem anderen Kunststoff wie das Gehäuse gefertigt und ist dadurch nicht ganz so matt wie das Gehäuse und auch wesentlich kratzunempfindlicher. Die Laufabdeckung wird mittels Metallklammer an der Abdeckung, einfach auf den Außenlauf gesteckt und hält bombenfest. Zwar wird man es nicht sehen, will es aber trotzdem nicht unerwähnt lassen, dass der Außenlauf durch diese Metallklammer sehr stark verkratzt wird. Wo wir gerade bei Metall sind, wer noch mehr Kunststoff sucht, sucht vergebens. Arbeiten wir uns von vorne nach hinten durch, angefangen beim Flashhider. Dieser ist dem Original nachempfunden und lässt sich durch entfernen einer kleinen Madenschraube und anschließendem drehen eines Metallringes unterm Kornträger demontieren. Im Gegensatz zu manch anderer ASG, wird aber dadurch nicht nur der Flashhider, sondern auch der Kornträger und die Bajonetthalterung entfernt, da alle 3 Teile eigentlich ein Teil sind. Nach entfernen von diesem, hat man nun zur Montage von Schalldämpfern, Tracern usw. ein Negativgewinde zur Verfügung. Als nächstes kommt die Fake Gasabnahme unterm Außenlauf. Diese ist sauber verarbeitet und als Zusatz kann man an der Gasabnahme eine 2cm lange Sechskantschraube herausdrehen. Hinter der Schraube verbirgt sich ein 4cm langes Röhrchen in welches man z.B. einen oft benutzen Bit stecken kann (dann muss aber noch ein bisschen Watte hinein gesteckt werden, sonst fliegt der Bit im Röhrchen hin und her). Ebenfalls kann man einen 4cm langen Metallstab oder ähnliches, zur Demontage des Abzugbügels, stecken. Weiß zwar nicht ob das von TM so gewollt ist, aber wenn die Möglichkeit da ist, kann man sie ja nutzen ;).
http://img524.imageshack.us/img524/9961/frontgl4.jpg
Der Außenlauf ist mit dem oberen Metallgehäuse fest verbunden und sehe hier keine Chance für Barrellwooble, welcher sehr oft bei der alten M4 Reihe (eine verbesserte Version soll bald erscheinen)aus dem Hause TM auftritt. Parallel zum Außenlauf läuft ein beweglicher!! Gaskolben. Dieser ist mit dem Ladehebel und dem Hülsenauswurffenster verbunden ist (Konstruktion aus Ladehebel und Hülsenauswurffenster weiter nur noch als Verschluss bezeichnet). Dieser Gaskolben ist im Gegensatz zu den anderen Metallteilen silberfarben, was aber nicht weiter tragisch ist, da dieser ohnehin im Gehäuse versteckt ist und von außen nur durch einen kleinen schmalen Schlitz sichtbar ist. Der Verschluss ist im oberen Metallgehäuse untergebracht auf welchem sich auch alle Markings befinden.
http://img508.imageshack.us/img508/5346/detailverschlusszurh8.jpg
Auf der rechten Seite ist, unter einer Schiene versteckt, ASGK, auf der oberen Seite U.S. Rifle/7,62-MM M14/Springfield Armory/Seriennummer 11849, auf dem Hülsenauswurffenster 770186/SA ZB und auf der linken Seite Tokyo Marui Japan eingraviert. Die Importourmarkings, das <F im Fünfeck> findet man, zumindest bei meiner ASG, auf der linken Seite des Metallgehäuses und sind von Sniperairguns glücklicherweise sehr dezent auf der ASG verewigt worden.
http://img524.imageshack.us/img524/7240/markingskl3.jpg
Das Metall sieht nur auf dem Bild schon so abgenutzt aus!
Der Feuerwahlhebel (wenn man ihn überhaupt Hebel nennen darf) befindet sich unterhalb der rechten Stellschraube der Visierung. Dreht man den Feuerwahlhebel im Uhrzeigersinn bis er hör- und spürbar einrastet und ein großes A auf dem Hebel zu sehen ist, ist das M14 auf Dauerfeuer gestellt. Dreht man es nun gegen den Uhrzeigersinn, bis dieser wieder hör- und spürbar eingerastet ist und das A verschwunden ist, ist es auf Einzelfeuer gestellt. Diese Mechanik verhindert allerdings schnelles Umschalten von Einzel- auf Dauerfeuer. Aber Da in Deutschland ohnehin kein Dauerfeuer erlaubt ist, ist schnelles umschalten auf solches somit überflüssig und zumindest für uns Deutsche eher nicht von belang.
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Stichwort Verschluss. Durch zurückziehen des Ladehebels, dreht sich das Hülsenauswurffenster leicht nach links und wird gleichzeitig nach hinten unter die Visierung gezogen. Durch die Tatsache das der Ladehebel im Gehäuse mit einer Feder verbunden ist und diese beim zurückziehen zusammengedrückt wird, schnellt der Verschluss bei loslassen wieder nach vorne und ein lautes metallisches klacken ist zu hören, was einfach nur geil rüber kommt :D .
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Da ich jetzt nicht 100%ig beurteilen kann, wie stabil die ganze Metallkonstruktion wirklich ist, kann ich auch nicht sagen, wie oft man den Verschluss nun nach vorne schnellen lassen kann ohne irgendwelche Beschädigungen in Kauf nehmen zu müssen. Zumindest auf mich, macht die Metallkonstruktion einen sehr stabil Eindruck und behaupte mal, dass so schnell nichts kaputt gehen wird (Angabe ohne Gewähr). Ist der Verschluss nach hinten gezogen, hat man freien Blick auf die schwarze Gearbox und auf das Plastikhopup. Wer jetzt meint, wie beim M4 oder G36 aus dem Hause TM, dass HopUp einstellen zu können, liegt falsch, aber dazu weiter unten mehr. Die Sicherung befindet sich „im“ Abzugsbügel und durch nach vorne klappen aus dem Abzugsbügel, wird die ASG entsichert und durch zurückklappen wird diese wieder mechanisch und elektrisch gesichert. Wie schon von anderen ASG´s gewohnt, ist es im gesicherten Zustand nicht möglich den Abzug durch zu drücken.
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Mir ist es bisher zwar noch nicht passiert dafür aber anderen Usern das es ab und zu vorkommen kann, dass der Haltebolzen des Magcatchs rausrutscht und dieser nicht mehr richtig funktioniert. Mit ein bisschen Kleber kann man dem Problem aber entgegensteuern ;). Danke an Boba_Fett und cal50ae für den Hinweis. Weiter geht’s mit der…
Visierung
…in Form einer Lochkimme. Beim M14 wird, wie bei jeder anderen ASG auch, über Kimme und Korn gezielt. Im Gegensatz zu manch anderem ASG Kumpanen kann man beim M14 das Korn nicht in der Höhe verstellen. Macht aber nix, denn dafür kann man, mit Hilfe der linken Stellschraube, die Kimme wie gewohnt in der Höhe verstellen und gleichzeitig wird mit der Höhe, auch der Blickwinkel durch die Kimme verändert, woduchr das einstellen des Korns überflüssig wird. Nicht nur in der Höhe, sondern selbstverständlich auch in der horizontalen lässt sich, durch drehen der rechen Stellschraube, das Korn verstellen. Durch die feine Unterteilung kann die Visierung optimal eingestellt werden und dank einrasten der Stellschrauben, wird sich die Visierung auch nicht so schnell verstellen. Wer statt der original Visierung auf ein Scope oder Reddot zurückgreifen will, wird erstmal enttäuscht. Erst durch eine zusätzliche Mountbase ist die Montage solcher möglich. Soweit sollte es das mit dem Gehäuse gewesen sein und gehen wir über zum…
Magazin
…welches im Falle vom M14, wie von TM gewohnt, ein 70 Schuss Lowcap ist. Wem ein Lowcap von der Kapazität her nicht langt, hat die Möglichkeit diese in Form von Lowcaps (70 Schuss), Midcaps (160 Schuss) oder Highcaps (440 Schuss) zu erhöhen.
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Alle oben genannten Magazine fürs M14 bestehen, wie von amerikanischen Waffen gewohnt, außen aus einer Metallhülle. Wie in der Einleitung schon geschrieben, wird das M14 von 2 Herstellern angeboten. Hier muss beim Magazinkauf nun aufgepasst werden, da Magazine fürs G&G M14 nicht mit dem TM M14 kompatibel sind! Magazine fürs TM M14 sind, wie M4/M16 Magazine auch, auf der Oberseite flach, wo hingegen G&G Magazine eine zusätzliche Aussparung auf der Oberseite besitzen und somit im TM M14 nicht halten würden. Ob TM M14 Magazine mit dem G&G M14 kompatibel sind, kann ich nicht sagen, bezweifle es aber stark. Bisher konnte ich das standard TM Lowcap und G& P Midcaps testen. Magazine beider Hersteller konnte ich mit Guarder, XTreme und mit Bioval BB´s testen (0,25g). Guarder und Xtreme BB´s wurden einwandfrei gefördert. Bioval BB´s haben in den Midcaps allerdings regelmäßig zu leichten klemmern geführt (Magazin raus, schlag aufs Magazin und wieder gings bis zum nächsten Klemmer), was im Spiel sehr fatal sein kann. Zu den G& P muss ich noch sagen, dass sie, im Gegensatz zum TM Magazin, im Magazinschacht ein wenig mehr Spiel haben (ca. 1-2mm). Leider gibt es aber hier wieder einen Grund zum meckern, den ich euch auch nicht vorenthalten möchte. Beim Nachladen kann es ab und zu mal vorkommen, dass das Magazin am Röhrchen der BB-Führung hängen bleibt und es sich dadurch nicht einstecken lässt. Dadurch muss das Magazin erst noch mal aus dem Magazinschacht entnommen werden und ein 2. Versuch ist nötig, was, wenn es mal schnell gehen muss, ziemlich ärgerlich sein kann. Durch drücken des Magcatchs, welcher sich vor dem Abzugsbügel befindet, wird das Magazin gelöst und dann kann es durch leichtes kippen nach vorne und anschließendem rausziehen entnommen werden. Steckt man es nun in umgekehrter Reihenfolge wieder rein, kann es zu oben beschriebenem Problem kommen. Aber nun gut, kommen wir zum…
HopUp
…welches sich, TM untypisch, per Stellschraube im Magazinschacht verstellen lässt. Durch die vielen Einrastpositionen, kann das HopUp optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden. Auf Grund dessen, dass man beim Nachladen öfters mal mit dem Magazin gegen die Stellschraube kommen kann, könnte sich das HopUp ungewollt verstellen, was man in der Praxis aber erstmal noch beobachten muss. Bisher konnte sich diese Vermutung allerdings noch nicht bestätigen. Wer vorhat ein neues HopUp-Gummi einzubauen, muss dieses allerdings um ca. 1cm kürzen da man sonst den Clip, welcher das HopUp am Innenlauf in Position hält, nicht befestigen kann. Wer das HopUp Gummi wechseln möchte, kommt ums…
Zerlegen
…nicht rum. Das trennen des oberen und unteren Gehäuses geht innerhalb von Sekunden von statten. Dazu einen Schraubendreher oder ein Metallstab in das Loch im Bügel stecken und diesen Stab nach vorne drücken. Dadurch wird der Bügel aus seiner Fixierung gehebelt und kann nach vorne geklappt werden. Ist der Bügel nach vorne geklappt, diesen einfach gerade nach unten aus dem Gehäuse ziehen und anschließend das obere Gehäuse ca. 1cm nach vorne schieben und schräg nach oben rausziehen. Nun noch die Steckverbindung zum Akku trennen und den ersten Schritt hätten wir geschafft.
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Jetzt wird’s allerdings um einiges langsamer von statten gehen. Zu allererst sei zu empfehlen, die Feder und die Metallstange (1) zu entfernen um eine spätere böse Überraschung zu vermeiden. Als nächstes den Bolzen (2) unter dem Metallblättchen (Achtung, eine kleine Feder hält das Plättchen leicht unter Spannung!) lösen und die darunter liegende Kreuzschraube rausdrehen. Auf der gleichen Seite den Bolzen (3) unter dem Magazinschacht rausdrücken und im Magazinschacht die Kreuzschraube (4) lösen.
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Auf der anderen Seite die 3 kleinen Kreuzschrauben (5) lösen und schon kann die Schiene (6), der Gaskolben/Ladehebel und das Hülsenauswurffenster von der ASG demontiert werden. Wenn dies geschehen ist, beide Torxschrauben (7) vor dem Magazinschacht lösen und schon kann dieser, zusammen mit der Gearbox, entnommen werden. Da ich mit dieser Gearbox noch nicht wirklich viel Übung habe, werd ich die Öffnung/Zerlegung dieser nicht weiter beschreiben um mögliche Probleme beim späteren Zusammenbau selbiger aus dem Weg zu gehen. Wer den Lauf oder das HopUp Gummi tauschen möchte, muss zusätzlich die 4 Kreuzschrauben (8) lösen und schon kann man den Außenlauf vom Gehäuse lösen und den Innenlauf samt HopUp aus dem Außenlauf ziehen.
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Der Zusammenbau geschieht logischerweise in umgekehrter Reihenfolge. Da die Motorkabel gerne vom Motor rutschen, sollte man beim Zusammenbau noch darauf achten, dass diese auch da sitzen wo sie sein sollen. Man kann das M14 zwar auch in einer anderen Reihenfolge zerlegen, allerdings komm ich so bisher am besten klar! Ich weise darauf hin, dass die Zerlegung auf eigene Gefahr geschieht und ich übernehme auch keine Haftung wenn was passiert. Wer an seiner ASG rumschrauben will, tut das auf eigene Gefahr und wenn was schief geht, hat derjenige Pech! Kommen wir aber nun zu etwas wichtigem, dem…
Schusstest
…welchen ich leider nur bei 10m dokumentieren konnte und dieser deswegen hier im Review etwas mager ausfällt, aber versuche einen besseren ggf. nachzureichen.
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Geschossen wurde kniend aufgelegt mit 0,25g XTreme in einem windgeschützten Bereich. Wie man auf dem Bild sehen kann, beträgt der Streukreis, sieht man mal von dem Ausreißer ab, maximal 5cm. Auf 35m trifft man, noch gut einen Blumentopf mittlerer Größe (ca. 30x20cm) und ist somit für eine Stock AEG sehr präzise. Wer die Reichweite/Präzision seiner SAEG weiter erhöhen will, hat noch die Möglichkeit sein M14 einem…
Tuning
…zu unterziehen. Im TM M14 kommt die neue Gearbox Version 7 zum Einsatz, was man beim Kauf von Tuningteilen beachten sollte, da bestimmte Teile extra für die Gearbox 7 ausgelegt sind! Für die Gearbox Version 7 sind mittlerweile (09-10/2006) folgende Teile erhältlich: Nozzle, Cylinderhead, Springguide, Tappet Plate, Spur Gear, Anti-Reversal Latch. Da es im Moment noch keinen Tuningcylinder für diese gibt, muss man auf den Standardcylinder zurückgreifen, da dieser ca. 1cm länger ist als die bisher erhältlichen Tuningcylinder. Wer beim tunen neue Stahlgears einbauen muss, hat entweder die Möglichkeit sich das M14 Gearset von Prometheus, oder, wenn Stahlgears schon vorhanden sind, sich das G&P Spurgear einzubauen. Laut Onlineshop ist dieses allerdings nur mit Systema Gears und dem Classic Army (Flat) Gear Set kompatibel! Laut Internet soll die TM GB 7 Shell stabiler gefertigt sein als ihre Version 2 und 3 Kollegen, aber durch die Tatsache, dass im Moment noch keine verstärkte Gearbox 7 Shell angeboten wird und ich nicht sagen kann wie belastbar diese wirklich ist, wäre ich in Sachen Tuning etwas vorsichtig! Angetrieben wird das ganze von einem EG700. Wer diesen auswechseln möchte, kann sich einen Short Type Motor seiner Wahl einbauen. Wem hingegen das ganze GB tunen nicht geheuer ist und nur die Präzision etwas steigern will, kann sich einen 500mm langen Tuninglauf einbauen. Positiv anzumerken sei noch, dass man das M14 fast nicht gejamed bekommt. Selbst mit fast komplett leerem Akku, oder absichtlich schlechtem triggern, bekam ich diese nicht gejamed. Betreiben sollte man das ganze laut TM mit einem 8,4V Midtype…
Akku
… welcher wie schon beschrieben in der Schulterstütze verstaut wird. Ich persönlich verwende allerdings einen 10,8V 2200mAh Akku. Wer auch einen anderen Akku verwenden möchte, und wie ich keine Lust hat das Akkufach noch bearbeiten zu müssen, muss darauf achten das der Akku die Außenmaße: 16x4,5x2,5cm nicht überschreitet! Vor allem auf die Länge muss geachtet werden, da man die Steckerverbindung ja noch „auf“ den Akku legen muss und die Akkuklappe soll ja auch noch zu gehen ;). Die Sicherungsbox muss ebenfalls entfernt werden, da diese zuviel Platz beansprucht und man den Akku sonst nicht hinein bekommt. Da mir jetzt nicht einfällt was ich noch schreiben könnte, kommen wir zum…
Fazit
Pro:
-neues Verpackungskonzept
-gute Verarbeitung
-sehr viel Metallteile
-beweglicher Verschluss
-original Markings
-neue Gearbox
-langer Innenlauf
-sogut wie unjamebar
-gute Stock Leistung
-Akku mit hoher Voltzahl kann verwendet werden
Contra:
-Kunststoff recht Kratzempfindlich
-Montage von Reddots und Scopes ohne weiteres nicht möglich
-Magazin verkantet ab und zu im Magazinschacht
-Zerlegung ist aufwendig und dauert
Ich persönlich bereue den Kauf der TM M14 überhaupt nicht und kann sie jedem empfehlen der mit der Länge dieser Waffe zurecht kommt. Die negativen Punkte wie „Kunststoff recht Kratzempfindlich“ und „Zerlegung ist aufwendig und dauert“ kann ich persönlich zumindest verkraften da: eine verkratzte und abgenutzte Waffe glaubwürdiger wirkt und ich meine SAEG auch nicht jeden Tag zerlege und wenn, dann in Ruhe daheim. Denjenigen die es bis hierhin geschafft haben, danke ich für die Aufmerksamkeit und hoffe konnte dem ein oder anderen mit diesem Review weiterhelfen. Falls ich noch was vergessen haben sollte, steh ich für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Vorweg sei noch gesagt, wer mich fragt wie man das M14 auf Dauerfeuer umbauen kann, wird den Admins/Mods gemeldet. Also spart euch den Ärger, da ich ohnehin nicht weiß wie das geht;).
MfG