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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [R] Thompson M1A1



Caedes
22.07.2006, 19:47
TM Thompson M1A1


Einleitung
Da ich gerade dabei bin mir eine US Paratrooper Uniform zusammen zu suchen musste natürlich auch die passende Waffe her. Ich konnte auswählen zwischen Thompson M1A1, M1A1 Carbine Und M1 Garand. Der Carbine viel aus dem Rennen, da ich nicht nach jedem Schuss Nachladen wollte und der Garand ist durch den Hülsenauswurf unspielbar. So musste ich auf die Thompson zurückgreifen, welche aber auch keine schlechte Wahl ist.

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Verpackung
Die Thompson wird in einem militärisch anmutenden Karton geliefert auf welchem der Name und das Bild vermerkt ist.
Der Karton ist mit Wachspapier ausgelegt und lässt die Waffe in einem guten Licht erscheinen.
Es befindet sich nur ein kleiner Syropor-Quader in dem Karton, welcher der Thompson den richtigen Halt gibt.

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Lieferumfang
-60 Schuss Magazin
-Ladestab
-Lauf-reinigungs-Stange
-kleine Tüte 0,25 BB´s
-2 *** Kataloge
-Was-man-nicht-machen-darf Zettel
-irgendwas japanisches und andere Zettel
-und (wer hätte das gedacht) die Thompson

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Herstellerangaben
Hersteller: Tokyo Marui
Modell: Thompson M1A1
Bezeichnung: Thompson M1A1 SMG Electric Air Gun
Länge:803mm
Gewicht: 3.410g
Lauflänge: 300mm
Kaliber: 6mm
Max. Leistung: 90m/s
System: sAEG
Preis: 295 Euro

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Verarbeitung
In vielen Beschreibungen steht, dass Sie aus "vielen Metallteilen" besteht. Doch was soll man sich darunter nur vorstellen? Irgendwo müssen ja die 3,4Kg sein. Also hier die Auflösung:

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Auf den ersten Blick muss man feststellen, dass viel Kunststoff verarbeitet wurde. Doch dies stört nicht im geringsten, da auch diese Teile sehr hochwertig verarbeitet sind. Und wenn man bedenkt, dass man noch ein wood-kit verwenden kann, dann schrumpft der Kunststoff-Anteil auf ein Minium zusammen.
Die Metallteile bestehen aus einem Stück und weisen somit keine Schweißnaht auf. Die Plastikteile besitzen erwartungsgemäß eine Naht, welche sich am Vorderschaft auf der Unterseite befindet und am Schaft auch oben. Doch das fällt erst bei genauerer Betrachung auf.
Das Magazin besteht aus robustem Blech. Nichts knirscht oder knarzt. Die Thompson wird wahrscheinlich eine lange Lebensdauer haben. Die Waffe ist hochwertig verarbeitet und weist keine Mängel auf. Wer besonderen Wert auf Realismus legt, der kann sich bei einigen Händlern Wood-kits bestellen.
Wer möchte kann natürlich auch die Waffe tunen. Dazu würden alle Teile passen, die auch bei der P90 verwendet werden.
Die Holzimitate sind gut gelungen und ich möchte diesen Teilbereich mit einem witzigem Zitat beenden:
"Ist da ein bisschen Holz rein gemischt? Das sieht nämlich so aus!"

Markings
Tja, da ich in Sachen Markings keine Ahnung habe, seht es euch einfach an.

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Schusseigenschaften und Handling
Die Schusseigenschaften sind erstaunlich gut und lassen sich gut spielen. Die effektive Leistung beläuft sich auf 35m. Man kann mit dieser Waffe natürlich noch weiter schießen,
doch könnte es dann leicht von Gegenspieler ignoriert werden.
Auf 25 Meter lässt sich noch ein A5 Seite treffen.
Das Hop-Up ist leicht erreichbar und man kann es problemlos während des Spieles verstellen. Es befindet sich an der Stelle, wo beim Original der Hülsenauswurf ist. Die Visierung ist eine Sache für sich, da die Kimme aus einem Loch und einem Schacht besteht. Beides ist recht klein ausgefallen und erschwert das Zielen nur unnötig.

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Der von moderneren Waffen übliche Sicherungs- und Feuerwahlhebel ist hier in zwei Teile geteilt. Ein Hebel schaltet zwischen "Fire" und "Safe" und der zweite zwischen "Full Auto"
und "Single". Es wurde an dieser stelle schon oft bemängelt, dass die Unterteilung nur hinderlich und schlecht erreichbar ist. Doch jetzt mal im Ernst: Wer schaltet seine Waffe mitten im Spiel auf "Safe"? Und da die Waffe nur im Semi Modus schießt ist der andere Hebel auch irrelevant.

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Zum Häuserkampf ist sie nur bedingt zu empfehlen, da sie recht sperrig ist. Man merkt eben, dass dieses Modell schon viele Jahre auf dem Buckel hat. Zum Magazin muss ich sagen, dass es schon recht unhandlich, aber nicht unmöglich ist es schnell zu wechseln. Es fällt so schwer, da noch eine Schiene am Magazin ist, welche man in einen kleinen Schacht schieben muss. So kann es schonmal sein, dass man mit dem Magazin lange an der Waffe rum stochert. Langzeiterfahrungen zeigen aber, dass man mit wenig Übung das Magazin genau so schnell wechseln kann, wie alle anderen auch.

Zum handling muss ich sagen, dass es doch unangenehm ist die Thompson auf längere Zeit im Anschlag zu haben, da alles sehr in die Länge gezogen ist.Doch mit was könnte man das wohl vergleichen?
Hier ein kurzes review zum Feeling:
Nehmt eine AS eurer Wahl (am besten M15,M16 oder ähnliche), zieht den Schaft bis zum Ende aus, fasst mit der rechten Hand an das Magazin und mit der linken Hand auf Höhe des Korns. So!
Wenn ihr jetzt kurz davor steht einen Krampf zu bekommen, dann habt ihr es richtig gemacht.
So fühlt es sich an, wenn man die Tommy-Gun im Anschlag hat. Diese Waffe ist nunmal nichts für Leute, die sich mit einer P90 wohl fühlen. Es ist eine Waffe für all die Menschen, welche eine Einheit nachstellen und somit "gezwungen" sind eine Thompson zu verwenden.

Akku
Beim Herunterklappen der Kolben-Platte kommt das Akkufach zum Vorschein. Er bietet Platz für Large-Type Akkus und ist auch mit einem entsprechend breiten Stecker versehen. Die Platte sieht auf den ersten Blick etwas wackelig aus, aber wenn man richtig damit umgeht, dann ist eine lange Lebensdauer garantiert.

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Zusammenfassung
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die Thompson einfach spaß macht und eingentlich eine Poserwaffe ist. Dennoch ist sie auch sehr gut spielbar. Die schussleistung ist ausreichend
gegenüber anderen Markierern und bis jetzt sind mir keinerlei Mängel bekannt.
Ich spreche hiermit eine Kaufempfehlung aus.

Anhang
Die Thompson wird unter anderem von folgenden Händlern angeboten:

www.*********.de
www.teutenberg-werl.de
www.sniper-airguns.de
www.ashw.de (Wood-kit)

...ach da kommt ja jetzt noch das mit dem Copyright...
Wenn ihr wollt könnt ihr so viel klauen und kopieren wie ihr wollt. Mir ist das egal.

Caedes
01.12.2006, 22:26
Langzeitbericht

Nach neun Monaten intensiver Nutzung möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, wie sich die Thompson gemacht hat.
Ich muss sagen, dass ich mit der Tommy wirklich nicht zimperlich umgegangen bin. Im strömenden Regen bin ich mit ihr durch den Dreck gerobbt, habe sie diverse Male fallen gelassen, schlug mit ihr auf Beton , sie war größter Hitze, starker Sonnenbestrahlung und viel Regen ausgesetz.
Des Weiteren hatte der Dreck meist noch einige Tag Zeit sich richtig reinzufressen. Beispielsweise bei OPs oder wenn ich einfach keine Lust hatte die wieder sauber zu machen.
Trotz dieser groben Behandlung läuft sie noch wie eine Eins. Sie ist immernoch voll funktionsfähig und ich benutze sie so intensiv wie schon immer.
Lediglich die Brünierung ist an den meisten Kanten abgewetzt und es kommt ein leichter, silberner Schimmer zum vorschein. Das macht die ganze Waffe noch authentischer.
Bei den Holzimitaten hat es mich anfangs gestört, dass dort große Kratzer drauf waren, die wirklich nicht schön waren. Doch mit der Zeit sind sie
-wie von Geisterhand- verschwunden. Alles ist schön glatt. Wahrscheinlich hat sich das weg geschmirgelt.
Sie ist sehr Pflegeleicht, denn es reicht, einmal mit einem Feuchten Tuch und danach mit Silikonspray drüber zu gehen. Wenn man genug Übung hat, dann kann man sie in wenigen Minuten bis auf die Gear Box auseinanderbauen. Dazu braucht man nur eine Hand voll Werkzeug....und wenn sogar ICH die leicht auseinander bauen kann, dann auch ein Blinder, dem man beide Hände ampotiert hat.
Mit Gewohnheit lassen sich auch die Magazine in Sekundenschnelle wechseln.
Alles in Allem funktioniert sie noch so, wie am ersten Tag. Nichts knarzt oder wackelt.
Aber einen Minuspunkt muss ich an dieser Stelle auch verteilen:
Die Mag Catch Spring ist am Ansatz gebrochen. Das heißt, dass die Magazine einfach wieder raus gefallen sind. Mit einem Schweißpunkt konnte aber auch dieses Problem behoben werden.
Und wo wir gerade bei Magazinen sind: Da sie aus Stahlblech bestehen sind auch sie sehr, sehr stabil. Man kann sich sogar drauf stellen.

Jetzt habe ich nurnoch eins zu sagen: Die Thompson ist einfach ein Arbeitstier.
sich die Thompson gemacht hat.

P.S.: Ein aktuelles Bild kommt nächste Woche.

Provokateur
01.12.2006, 23:01
Frage: Ist die Tommygun auch "selbstentjammend"?
Das ist mir bei meiner P90 nämlich aufgefallen...wenn man absichtlich nen fast leeren Akku rein steckt, fix angetriggert (Motor dreht kurz), losgelassen...eigentlich sollte jetzt ein GBJam drin sein.
Wenn ich aber nun nochmal triggere, dreht der Motor einfach weiter und schießt, als wäre nichts gewesen.
Ist das bei der Tommy auch der Fall?

Caedes
02.12.2006, 11:24
Soweit ich es beurteilen kann ist die Thompson nicht selbst entjammend, da ich anfangs den ein oder anderen GBJ hatte. Das war aber nicht oft. Jetzt habe ich garkeine mehr, da ich immer nur mit vollen akkus spiele.

...oder habe ich deine Frage einfach nicht verstanden? Denn so etwas habe ich noch nie gehört.