Testament
25.02.2006, 22:11
KSC Glock 17 Review
1. Warum eine KSC Glock 17?
Nunja, ich war einmal auf der Suche nach einer günstigen aber dennoch guten GBB. Anfangs hatte ich die neuen KJ Modelle im Auge, um genauer zu sein erstrangig die M9, zweitrangig die P8, dies weil sie weniger Energie haben sollte und ich auf hohe FPS Werte stehe .
Als ich dann im SAF einen Thread eröffnete, in dem ich eine GBB suchte, meldete sich "Decompile" hier aus dem Forum, er habe eine KSC Glock 17 zu verkaufen. Anfangs war ich skeptisch, da die Waffe einen Plastikschlitten hat und Glocks nie wirklich mein Fall waren, doch aufgrund der Tatsache, dass es sie in Deutschland nicht gab, ließ ich mich "überreden" die Glock zu kaufen, was alles andere als ein Fehlkauf war!
2. Der erste Eindruck / Verarbeitung
Die Glock kam leider weder in OVP, noch mit Papierkram, sodass ich darüber nicht berichten kann. Ich durfte sie aus zusammengekneultem Zeitungspapier wuseln.
Nunja, die Waffe ist zwar absolut nackt, ohne jegliche markante Merkmale wie zum Beispiel eine M9 Elite, hat aber dennoch absoluten Style. Sieht man Glocks auf Bildern, finde ich sie in der Regel nicht wirklich hübsch und ziehe beinahe alles andere vor, hat man sie allerdings in der Hand, wirkt sie auf Einmal verdammt sexy!
Beinahe alle Waffen, welche ich besessen habe, wirkten in meinen Augen schon nach kürzester Zeit absolut langweilig und ich wollte wieder etwas neues. Die Glock 17 ist die wohl einzige Waffe, bei der ich das nicht behaupten kann! Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der Kauf die richtige Entscheidung war, doch von Tag zu Tag änderte sich meine Einstellung! Mitlerweile ziehe ich sie jeder anderen Pistole vor!
Wie die Optik, ist auch die Verarbeitung sehr nett! Alles sitzt absolut fest, lediglich Magazin und Schlitten haben ein winziges Spiel, was jedoch bei wohl jeder GBB der Fall ist. Die Glock lässt sich, ob mit BB oder ohne, sehr leicht spannen und schnappt sauber bis zum Anschlag zurück, was ich z.B. vom HFC Modell nicht behaupten kann! Das Auswurffenster ist selbstverständlich offen und wird nicht einfach vom Schlitten überglitten wie bei schlechteren Modellen wie denen von Omega, sondern leicht runtergedrückt und ergibt mit dem Schlitten eine Linie, wenn dieser vorn ist.
Außen besteht die Glock komplett aus ABS, was einer Glock aber nicht zu verübeln ist ( Wink ).
Öffnen lässt sie sich durch einen kleinen Schieber auf beiden Seiten über dem Abzug, welcher nach unten geschoben wird und der Schlitten bei entferntem Magazin nach vorne abgezogen werden kann. Dies erfolgt mit absoluter Leichtigkeit, geklemmt hat der Mechanismus noch nie.
Die Hauptbauteile im Inneren sind aus Metall, eher undwichtige bzw nicht stark belastete aus Kunststoff.
Außerdem verfügt die Glock über eine Art Loch hinter dem Magazin, in welches die Halterung für einen eventuellen Pistol Lanyard geschoben werden kann, und eine Abzugssicherung, welche in dem Fall jedoch keinerlei Funktion aufweist. Eine andere Sicherung gibt es leider nicht, was oftmals Probleme aufweist: Spannt man die Glock zum Beispiel, kommt allerdings doch nicht zum Schuss, muss man das Magazin herausziehen und den Abzug betätigen, es sei denn man will eine absolut schussbereite Waffe im Holster haben, was für mich eigentlich nicht in Frage kommt.
Die Waffe verfügt über keinen Hahn oder Ähnliches, dass sie gespannt bzw entspannt ist sieht man lediglich daran, dass der Abzug bei der ungespannten Glock fast am Griff anliegt und nicht bewegt werden kann, ist sie allerdings gespannt, positioniert er sich ein Stück weiter vorn.
Unter der Waffe befindet sich eine RIS Schiene, von welcher ich jedoch warscheinlich niemals Gebrauch machen werde, da mir jegliche äußerlich Veränderungen in Form von nicht integrierten Schalldämpfern, Lampen, Lasern und ähnlichem Christbaumschmuck nicht gefallen.
Der Schlittenfanghebel funtioniert selbstverständlich einwandfrei und hat nie unberechtigt funktioniert oder nicht funktioniert, er ist das wohl einzige, aus Metall bestehende, Teil an der Waffe.
Das Magazin
Das Magazin besteht völlig aus Metall, lediglich der abschiebbare Boden ist aus Kunstoff.
Dieser wird einfach durch das Hochschieben eines kleinen Schiebers über diesem, in der selben Reihe, in der sich die BB-Zufuhr befindet, gelöst und kann nach vorne abgezogen werden. Darunter befindet sich das Einlassventil.
Montiert wird er durch einfaches Aufschieben.
Das Magazin ist selbstverständlich absolut dicht, obwohl es schon einiges an Munition durchgejagt hat. Leider geht das Befüllen nicht absolut verlustfrei, weshalb ich mir einen s.g. "O-Ring" gebastelt habe, welcher ganz einfach aus einem zurechtgeschnittenen Gummi eines Einmachglases besteht und über den Kleinen Stift, über den das Ventil der Gasflasche gestülpt wird gezogen. So tritt an den Seiten keinerlei Gas aus, lediglich am Geräusch in der Flasche, ist die laufende Zufuhr wahrzunehmen.
Leider kühlt das Magazin schon nach weniger als einem schnell verschossenen Magazin ab, was mich aber nicht weiter stört, da ich die Waffe nur als Backup verwende, wobei der Cool-Down-Effekt kaum auftritt und wenn, habe ich bereits das Zeitliche gesegnet oder etwa der, wegen dem ich die Waffe ziehen musste .
Selbstverständlich gibt es keinerlei Zuführungsschwierigkeiten, die BB's legen sich fast automatisch in die richtige Position ( rechts, links, rechts, links usw. ).
Das Schießen der Waffe
Nunja, sobald das Magazin befüllt und eingeschoben ist, muss bloß noch eine Kugel in den Lauf geladen werden und es kann losgehen.
Das Blowback der Waffe läuft wesentlich schneller ab als der anderer GBB's, da sie mit ihrem leichten Schlitten sehr fein läuft. Käme der Unterkühlung des Magazines nicht so schnell, wäre sie ein Semi-Only-ROF Monster. Man drückt ab und der Schuss ist raus, so schnell kann der Finger garnicht den nächsten betätigen.
Die Leistung ist auch hervorragend! Ist das Hop-Up, welches mittels eines Rades um den Lauf im Inneren verstellt wird, gut eingestellt, und wird gute Munition verwendet, ist die Präzision der Waffe erstaunlich! Nimmt man sich Zeit zum zielen, trifft man kleine Ziele auf eine größere Entfernung als eine Stock SAEG, wenn man mit GreenGas arbeitet. Leider geht dies nur Schuss für Schuss, da der knackige Rückschlag jedes Mal etwas verreißt. Schnelles, präzises Schießen, wie etwa mit einer SAEG, ist leider nicht möglich, was jedoch auch nicht das Einsatzgebiet der Waffe ist.
Auf gemessene 20 Meter trifft man bei jedem Schuss eine Bierflasche, auf 30 einen Baum, auf weitere Entfernungen ist sie unbrauchbar.
Eine Füllung GreenGas reicht für etwa 2 Magazine, sprich, rund 40-50 Schuss, je nach Temperatur. Mit 134a Gas habe ich sie ebenfalls geschossen, doch dieses ist eindeutig zu schwach. Die Leistung mit diesem Gas ist für eine Pistole Akzeptabel, die Kugel fliegt bloß wesentlich langsamer, doch ist der Blowback absolut Lahm und macht keinen Spass mehr .
Im Großen und Ganzen ist die KSC Glock 17 GBB eine tolle GBB, jedoch wird dies durch das Vollplastik und den zu schnell auftretenden Cool-Down Effekt zunichte gemacht.
Als BackUp stellt sie eine hervorragende Waffe da, an die Nutzung als Primärwaffe ist jedoch nicht zu denken, da, zumindest unter AEG's, die Magazinkapazität und die mögliche, schnell hintereinander folgende Schussabgabe, zu gering sind.
Die Mankos lassen sich selbstverständlich leicht mit etwas des Ettlichen Zubehörs für diese Waffe beseitigen ( Highcaps, Metalslides, Tuningventile usw. ), doch bin ich an diesen nicht interessiert. Ich nutze sie als BackUp, wobei sie gute Dienste leistet.
Ich hoffe ich konnte mit diesem Review einigen bei der Kaufentscheidung helfen .
1. Warum eine KSC Glock 17?
Nunja, ich war einmal auf der Suche nach einer günstigen aber dennoch guten GBB. Anfangs hatte ich die neuen KJ Modelle im Auge, um genauer zu sein erstrangig die M9, zweitrangig die P8, dies weil sie weniger Energie haben sollte und ich auf hohe FPS Werte stehe .
Als ich dann im SAF einen Thread eröffnete, in dem ich eine GBB suchte, meldete sich "Decompile" hier aus dem Forum, er habe eine KSC Glock 17 zu verkaufen. Anfangs war ich skeptisch, da die Waffe einen Plastikschlitten hat und Glocks nie wirklich mein Fall waren, doch aufgrund der Tatsache, dass es sie in Deutschland nicht gab, ließ ich mich "überreden" die Glock zu kaufen, was alles andere als ein Fehlkauf war!
2. Der erste Eindruck / Verarbeitung
Die Glock kam leider weder in OVP, noch mit Papierkram, sodass ich darüber nicht berichten kann. Ich durfte sie aus zusammengekneultem Zeitungspapier wuseln.
Nunja, die Waffe ist zwar absolut nackt, ohne jegliche markante Merkmale wie zum Beispiel eine M9 Elite, hat aber dennoch absoluten Style. Sieht man Glocks auf Bildern, finde ich sie in der Regel nicht wirklich hübsch und ziehe beinahe alles andere vor, hat man sie allerdings in der Hand, wirkt sie auf Einmal verdammt sexy!
Beinahe alle Waffen, welche ich besessen habe, wirkten in meinen Augen schon nach kürzester Zeit absolut langweilig und ich wollte wieder etwas neues. Die Glock 17 ist die wohl einzige Waffe, bei der ich das nicht behaupten kann! Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der Kauf die richtige Entscheidung war, doch von Tag zu Tag änderte sich meine Einstellung! Mitlerweile ziehe ich sie jeder anderen Pistole vor!
Wie die Optik, ist auch die Verarbeitung sehr nett! Alles sitzt absolut fest, lediglich Magazin und Schlitten haben ein winziges Spiel, was jedoch bei wohl jeder GBB der Fall ist. Die Glock lässt sich, ob mit BB oder ohne, sehr leicht spannen und schnappt sauber bis zum Anschlag zurück, was ich z.B. vom HFC Modell nicht behaupten kann! Das Auswurffenster ist selbstverständlich offen und wird nicht einfach vom Schlitten überglitten wie bei schlechteren Modellen wie denen von Omega, sondern leicht runtergedrückt und ergibt mit dem Schlitten eine Linie, wenn dieser vorn ist.
Außen besteht die Glock komplett aus ABS, was einer Glock aber nicht zu verübeln ist ( Wink ).
Öffnen lässt sie sich durch einen kleinen Schieber auf beiden Seiten über dem Abzug, welcher nach unten geschoben wird und der Schlitten bei entferntem Magazin nach vorne abgezogen werden kann. Dies erfolgt mit absoluter Leichtigkeit, geklemmt hat der Mechanismus noch nie.
Die Hauptbauteile im Inneren sind aus Metall, eher undwichtige bzw nicht stark belastete aus Kunststoff.
Außerdem verfügt die Glock über eine Art Loch hinter dem Magazin, in welches die Halterung für einen eventuellen Pistol Lanyard geschoben werden kann, und eine Abzugssicherung, welche in dem Fall jedoch keinerlei Funktion aufweist. Eine andere Sicherung gibt es leider nicht, was oftmals Probleme aufweist: Spannt man die Glock zum Beispiel, kommt allerdings doch nicht zum Schuss, muss man das Magazin herausziehen und den Abzug betätigen, es sei denn man will eine absolut schussbereite Waffe im Holster haben, was für mich eigentlich nicht in Frage kommt.
Die Waffe verfügt über keinen Hahn oder Ähnliches, dass sie gespannt bzw entspannt ist sieht man lediglich daran, dass der Abzug bei der ungespannten Glock fast am Griff anliegt und nicht bewegt werden kann, ist sie allerdings gespannt, positioniert er sich ein Stück weiter vorn.
Unter der Waffe befindet sich eine RIS Schiene, von welcher ich jedoch warscheinlich niemals Gebrauch machen werde, da mir jegliche äußerlich Veränderungen in Form von nicht integrierten Schalldämpfern, Lampen, Lasern und ähnlichem Christbaumschmuck nicht gefallen.
Der Schlittenfanghebel funtioniert selbstverständlich einwandfrei und hat nie unberechtigt funktioniert oder nicht funktioniert, er ist das wohl einzige, aus Metall bestehende, Teil an der Waffe.
Das Magazin
Das Magazin besteht völlig aus Metall, lediglich der abschiebbare Boden ist aus Kunstoff.
Dieser wird einfach durch das Hochschieben eines kleinen Schiebers über diesem, in der selben Reihe, in der sich die BB-Zufuhr befindet, gelöst und kann nach vorne abgezogen werden. Darunter befindet sich das Einlassventil.
Montiert wird er durch einfaches Aufschieben.
Das Magazin ist selbstverständlich absolut dicht, obwohl es schon einiges an Munition durchgejagt hat. Leider geht das Befüllen nicht absolut verlustfrei, weshalb ich mir einen s.g. "O-Ring" gebastelt habe, welcher ganz einfach aus einem zurechtgeschnittenen Gummi eines Einmachglases besteht und über den Kleinen Stift, über den das Ventil der Gasflasche gestülpt wird gezogen. So tritt an den Seiten keinerlei Gas aus, lediglich am Geräusch in der Flasche, ist die laufende Zufuhr wahrzunehmen.
Leider kühlt das Magazin schon nach weniger als einem schnell verschossenen Magazin ab, was mich aber nicht weiter stört, da ich die Waffe nur als Backup verwende, wobei der Cool-Down-Effekt kaum auftritt und wenn, habe ich bereits das Zeitliche gesegnet oder etwa der, wegen dem ich die Waffe ziehen musste .
Selbstverständlich gibt es keinerlei Zuführungsschwierigkeiten, die BB's legen sich fast automatisch in die richtige Position ( rechts, links, rechts, links usw. ).
Das Schießen der Waffe
Nunja, sobald das Magazin befüllt und eingeschoben ist, muss bloß noch eine Kugel in den Lauf geladen werden und es kann losgehen.
Das Blowback der Waffe läuft wesentlich schneller ab als der anderer GBB's, da sie mit ihrem leichten Schlitten sehr fein läuft. Käme der Unterkühlung des Magazines nicht so schnell, wäre sie ein Semi-Only-ROF Monster. Man drückt ab und der Schuss ist raus, so schnell kann der Finger garnicht den nächsten betätigen.
Die Leistung ist auch hervorragend! Ist das Hop-Up, welches mittels eines Rades um den Lauf im Inneren verstellt wird, gut eingestellt, und wird gute Munition verwendet, ist die Präzision der Waffe erstaunlich! Nimmt man sich Zeit zum zielen, trifft man kleine Ziele auf eine größere Entfernung als eine Stock SAEG, wenn man mit GreenGas arbeitet. Leider geht dies nur Schuss für Schuss, da der knackige Rückschlag jedes Mal etwas verreißt. Schnelles, präzises Schießen, wie etwa mit einer SAEG, ist leider nicht möglich, was jedoch auch nicht das Einsatzgebiet der Waffe ist.
Auf gemessene 20 Meter trifft man bei jedem Schuss eine Bierflasche, auf 30 einen Baum, auf weitere Entfernungen ist sie unbrauchbar.
Eine Füllung GreenGas reicht für etwa 2 Magazine, sprich, rund 40-50 Schuss, je nach Temperatur. Mit 134a Gas habe ich sie ebenfalls geschossen, doch dieses ist eindeutig zu schwach. Die Leistung mit diesem Gas ist für eine Pistole Akzeptabel, die Kugel fliegt bloß wesentlich langsamer, doch ist der Blowback absolut Lahm und macht keinen Spass mehr .
Im Großen und Ganzen ist die KSC Glock 17 GBB eine tolle GBB, jedoch wird dies durch das Vollplastik und den zu schnell auftretenden Cool-Down Effekt zunichte gemacht.
Als BackUp stellt sie eine hervorragende Waffe da, an die Nutzung als Primärwaffe ist jedoch nicht zu denken, da, zumindest unter AEG's, die Magazinkapazität und die mögliche, schnell hintereinander folgende Schussabgabe, zu gering sind.
Die Mankos lassen sich selbstverständlich leicht mit etwas des Ettlichen Zubehörs für diese Waffe beseitigen ( Highcaps, Metalslides, Tuningventile usw. ), doch bin ich an diesen nicht interessiert. Ich nutze sie als BackUp, wobei sie gute Dienste leistet.
Ich hoffe ich konnte mit diesem Review einigen bei der Kaufentscheidung helfen .