Glasauge
13.02.2006, 23:15
Review G3A3 von Tokio Marui
Händler: *****&****** alias *********.de
Preis inkl Versand war 142€ glaub ich.
Edit: Es heißt jedoch, dass die Waffe auch deutlich billiger zu bekommen ist.
Eigentlich wollte ich ein gutaussehendes, möglichst originalähnliches G36 - ungefähr in der Art wie ich sie bei der Bundeswehr hatte.
Da ich aber erst AS-Einsteiger bin, hatte ich keine Lust dafür deutlich mehr als 150 Euro zu bezahlen.
Also sah ich mich nach Alternativen um: Und da gab es genau eine einzige, die für mich optisch in Frage kam.
Das G3A3 von TM.
Nach langem Hin- und Herüberlegen, welches ungefär ein halbes Jahr in Anspruch nahm, entschied ich mich, es bei ***** und ****** zu bestellen.
Es kam dann auch relativ prompt im Verlauf der nächsten Woche.
Ich war außer mir vor Freude: Mein erstes eigenes Gewehr seit dem Abschied von meinem geliebten G36.
DER ERSTE EINDRUCK:
Alles war sauber verpackt und lag ordentlich in einer Styroporform.
Dass es vollständig aus Kunststoff besteht, sieht und fühlt man natürlich sofort – allerdings war es für mich nicht so schlimm, da mein Bundeswehr-G36 ja auch zum großen Teil aus Kunststoff bestand.
Nachdem ich das Gewehr zusammengestzt hatte (Schulterstütze und den den „vorderen Teil“ aus der verpackung nehmen, zusammenschieben, Muttern reinklemmen, Schrauben durch und fertig), fiel mir auf, dass das Gewehr gut in der Hand liegt, keine Grate hat (was davon übrig ist, sind nur ein paar kleinen Stellen an der Unterseite, die etwas heller sind als der Rest vom Gewehr)
und sowohl von der Größe her und in den Details sehr dem Original entspricht, welches ich von den hochauflösenden Dias von der Bundeswehrzeit meines Vaters her kenne.
Der Schwerpunkt ist auffallend weit hinten, was sich allerdings nur dann negativ bemerkbar macht, wenn man es am mitgelieferten Griff (gibt's nicht beim Original, ist aber ganz nützlich wenn man keine Sling hat, oder schnell die Waffe schnappen und abhauen will/muss) hochheben will.
VERARBEITUNG:
Sauber verarbeitet. Nichts ächzte oder war locker. Kein Vergleich zu den Schrott-MP5en, die ich im örtlichen Waffenladen in der Hand gehabt hatte.
Viele Details sind liebevoll nachgeahmt. Lediglich die Markierungen S,E und F liegen, so weit ich das bis jetzt ermessen kann, leicht versetzt und sind nicht farbig, sondern einfach nur Vertiefungen im Plastik.
Das Ausmalen kann man aber leicht nachholen.
An der Visiereinrichtung ist sogar eine imitierte Schweißnaht!
ZIELGENAUIGKEIT
Als nächstes verschoss ich einige Magazine auf die mitgelieferten fünf Zielscheiben, die ich an dem braunen Lieferpaketkarton angebracht hatte.
Nachdem ich etwas Übung hatte, saßen die Treffer dort wo sie hinsollten.
Die Zielvorrichtung ist seitlich verstellbar, und hat ähnlich dem Original G3 ein Rädchen mit unterschiedlich grßen Löchern, durch das gezielt wird.
Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man damit sehr gut auch entfernte Ziele treffen.
SCHUSSLEISTUNG: Ich habe mich ein paar Wochen später mit einem Kumpel auf dessen umzäuntem Hanggrundstück getroffen.
Wir brauchten ein Ziel, einen Sicherheitsbereich und einen Kugelfang (um evtl. Querschläger von der dahinterliegenden Betonwand zu vermeiden), denn das umzäunte Grundstück lag mitten in einem Wohngebiet.
Als Sicherheitsbereich wählten wir wie gesagt eine Mauer, als Kugelfang einen Putzeimer und als Ziel eine Pizzaschachtel mit aufgemaltem Männchen, die wir in den Eimer klemmten.
Überraschung: Die Kugel hat sowohl die Pizzaschachtel als auch den Putzeimer locker durchschlagen.
Der Eimer ward fortan nie wieder gesehen. (Seine Mutter durfte nicht erfahren, dass wir den Eimer geschrottet hatten)
DAS MAGAZIN:
kaum sichtbar schmaler als das Original – gerade soviel schmaler dass das Originale Magazin nicht reinpasst – ansonsten im eingeschobenen Zustand fast nur noch durch den leichten Plastiklook zu erkennen.
Zuerst zieht man die Feder mit einem Rad an der Seite des Magsazins auf, und dann füllt man die Kugeln ein. Dafür gibt es eine Einfüllhilfe die Teil des Magazins ist (siehe Bildchen der japanischen, sehr verständlichen, ausreichend ausführlichen Bedienungsanleitung) Wenn man es dann in das G3 steckt, wird dabei die Feder vom mag gelöst und die Kugeln werden nach oben gerückt.
Nachteil, wenn man das Mag lösen will, bevor alle Kugeln verschossen sind, springen alle kreuz und quer aus dem Magazin.
Es fasst 42 Schuss pro Ladung, sowie eine unbekannte Zahl weitere Kugeln in einem zweiten Hohlraum, der durch die eingebaute Einfüllhilfe verschlossen wird.
Hier ließe sich auch Ballast in Form von Blei einbringen um das Gewicht des Magazins realistischer zu machen.
WARTUNG/TUNING/SCHRAUBEREI:
Sollte man möglichst unterlassen.
Ich hatte es zwar mal auseinander – hab aber lange gebraucht bis ichs wieder zusammen hatte. Durch meine Inkompetenz hat dabei der Piston etwas gelitten (Schießt zwar noch, auch noch stark) aber nicht mehr soo stark und so gnadenlos präzise wie vorher.
Außerdem ist mir dabei eine Federführung abgebrochen, die ich dann durch einen Uhmacherschraubenzieher aus Metall ersetzt habe.
Sie ächzt jetzt auch bei seitlicher Belastung.
BILDER:
Einstweilen - bis ich eigene gemacht habe, Amis schöne Bilder von seinem G3A3.
Offensichtlich hat er die S-E-F-Markierungen originalgetreu ausgemalt, eine Ledersling drangebaut und ein Zielfernrohr montiert.
Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von ami.
http://gac-forum.de/gallery/albums/userpics/10112/normal_TM%20G3A3%20mit%20Walther%201%2C5-4%2C5%3B%20Abs.8%20und%20Classic%20Army%2020mm%20M ontage%207.JPG
Hier von der anderen Seite gesehen und vor allem mit wichtigen Details, die hier bereits beschrieben wurden.
Haltegriff, G3-Zielvorrichtung (etwas versteckt unter der ZF-Montage-aber wohl immernoch nutzbar), ausgemalte Sicherungshebelmarkierungen (S-E-F) Magazin, Ledersling
http://gac-forum.de/gallery/albums/userpics/10112/normal_TM%20G3A3%20mit%20Walther%201%2C5-4%2C5%3B%20Abs.8%20und%20Classic%20Army%2020mm%20M ontage%206.JPG
Händler: *****&****** alias *********.de
Preis inkl Versand war 142€ glaub ich.
Edit: Es heißt jedoch, dass die Waffe auch deutlich billiger zu bekommen ist.
Eigentlich wollte ich ein gutaussehendes, möglichst originalähnliches G36 - ungefähr in der Art wie ich sie bei der Bundeswehr hatte.
Da ich aber erst AS-Einsteiger bin, hatte ich keine Lust dafür deutlich mehr als 150 Euro zu bezahlen.
Also sah ich mich nach Alternativen um: Und da gab es genau eine einzige, die für mich optisch in Frage kam.
Das G3A3 von TM.
Nach langem Hin- und Herüberlegen, welches ungefär ein halbes Jahr in Anspruch nahm, entschied ich mich, es bei ***** und ****** zu bestellen.
Es kam dann auch relativ prompt im Verlauf der nächsten Woche.
Ich war außer mir vor Freude: Mein erstes eigenes Gewehr seit dem Abschied von meinem geliebten G36.
DER ERSTE EINDRUCK:
Alles war sauber verpackt und lag ordentlich in einer Styroporform.
Dass es vollständig aus Kunststoff besteht, sieht und fühlt man natürlich sofort – allerdings war es für mich nicht so schlimm, da mein Bundeswehr-G36 ja auch zum großen Teil aus Kunststoff bestand.
Nachdem ich das Gewehr zusammengestzt hatte (Schulterstütze und den den „vorderen Teil“ aus der verpackung nehmen, zusammenschieben, Muttern reinklemmen, Schrauben durch und fertig), fiel mir auf, dass das Gewehr gut in der Hand liegt, keine Grate hat (was davon übrig ist, sind nur ein paar kleinen Stellen an der Unterseite, die etwas heller sind als der Rest vom Gewehr)
und sowohl von der Größe her und in den Details sehr dem Original entspricht, welches ich von den hochauflösenden Dias von der Bundeswehrzeit meines Vaters her kenne.
Der Schwerpunkt ist auffallend weit hinten, was sich allerdings nur dann negativ bemerkbar macht, wenn man es am mitgelieferten Griff (gibt's nicht beim Original, ist aber ganz nützlich wenn man keine Sling hat, oder schnell die Waffe schnappen und abhauen will/muss) hochheben will.
VERARBEITUNG:
Sauber verarbeitet. Nichts ächzte oder war locker. Kein Vergleich zu den Schrott-MP5en, die ich im örtlichen Waffenladen in der Hand gehabt hatte.
Viele Details sind liebevoll nachgeahmt. Lediglich die Markierungen S,E und F liegen, so weit ich das bis jetzt ermessen kann, leicht versetzt und sind nicht farbig, sondern einfach nur Vertiefungen im Plastik.
Das Ausmalen kann man aber leicht nachholen.
An der Visiereinrichtung ist sogar eine imitierte Schweißnaht!
ZIELGENAUIGKEIT
Als nächstes verschoss ich einige Magazine auf die mitgelieferten fünf Zielscheiben, die ich an dem braunen Lieferpaketkarton angebracht hatte.
Nachdem ich etwas Übung hatte, saßen die Treffer dort wo sie hinsollten.
Die Zielvorrichtung ist seitlich verstellbar, und hat ähnlich dem Original G3 ein Rädchen mit unterschiedlich grßen Löchern, durch das gezielt wird.
Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man damit sehr gut auch entfernte Ziele treffen.
SCHUSSLEISTUNG: Ich habe mich ein paar Wochen später mit einem Kumpel auf dessen umzäuntem Hanggrundstück getroffen.
Wir brauchten ein Ziel, einen Sicherheitsbereich und einen Kugelfang (um evtl. Querschläger von der dahinterliegenden Betonwand zu vermeiden), denn das umzäunte Grundstück lag mitten in einem Wohngebiet.
Als Sicherheitsbereich wählten wir wie gesagt eine Mauer, als Kugelfang einen Putzeimer und als Ziel eine Pizzaschachtel mit aufgemaltem Männchen, die wir in den Eimer klemmten.
Überraschung: Die Kugel hat sowohl die Pizzaschachtel als auch den Putzeimer locker durchschlagen.
Der Eimer ward fortan nie wieder gesehen. (Seine Mutter durfte nicht erfahren, dass wir den Eimer geschrottet hatten)
DAS MAGAZIN:
kaum sichtbar schmaler als das Original – gerade soviel schmaler dass das Originale Magazin nicht reinpasst – ansonsten im eingeschobenen Zustand fast nur noch durch den leichten Plastiklook zu erkennen.
Zuerst zieht man die Feder mit einem Rad an der Seite des Magsazins auf, und dann füllt man die Kugeln ein. Dafür gibt es eine Einfüllhilfe die Teil des Magazins ist (siehe Bildchen der japanischen, sehr verständlichen, ausreichend ausführlichen Bedienungsanleitung) Wenn man es dann in das G3 steckt, wird dabei die Feder vom mag gelöst und die Kugeln werden nach oben gerückt.
Nachteil, wenn man das Mag lösen will, bevor alle Kugeln verschossen sind, springen alle kreuz und quer aus dem Magazin.
Es fasst 42 Schuss pro Ladung, sowie eine unbekannte Zahl weitere Kugeln in einem zweiten Hohlraum, der durch die eingebaute Einfüllhilfe verschlossen wird.
Hier ließe sich auch Ballast in Form von Blei einbringen um das Gewicht des Magazins realistischer zu machen.
WARTUNG/TUNING/SCHRAUBEREI:
Sollte man möglichst unterlassen.
Ich hatte es zwar mal auseinander – hab aber lange gebraucht bis ichs wieder zusammen hatte. Durch meine Inkompetenz hat dabei der Piston etwas gelitten (Schießt zwar noch, auch noch stark) aber nicht mehr soo stark und so gnadenlos präzise wie vorher.
Außerdem ist mir dabei eine Federführung abgebrochen, die ich dann durch einen Uhmacherschraubenzieher aus Metall ersetzt habe.
Sie ächzt jetzt auch bei seitlicher Belastung.
BILDER:
Einstweilen - bis ich eigene gemacht habe, Amis schöne Bilder von seinem G3A3.
Offensichtlich hat er die S-E-F-Markierungen originalgetreu ausgemalt, eine Ledersling drangebaut und ein Zielfernrohr montiert.
Beide Bilder mit freundlicher Genehmigung von ami.
http://gac-forum.de/gallery/albums/userpics/10112/normal_TM%20G3A3%20mit%20Walther%201%2C5-4%2C5%3B%20Abs.8%20und%20Classic%20Army%2020mm%20M ontage%207.JPG
Hier von der anderen Seite gesehen und vor allem mit wichtigen Details, die hier bereits beschrieben wurden.
Haltegriff, G3-Zielvorrichtung (etwas versteckt unter der ZF-Montage-aber wohl immernoch nutzbar), ausgemalte Sicherungshebelmarkierungen (S-E-F) Magazin, Ledersling
http://gac-forum.de/gallery/albums/userpics/10112/normal_TM%20G3A3%20mit%20Walther%201%2C5-4%2C5%3B%20Abs.8%20und%20Classic%20Army%2020mm%20M ontage%206.JPG
